Birgit Kelle über den Missbrauchsfall in Berliner Jugendtreff: „Aus falscher Rücksichtnahme halten sie den Mund“
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Der sexuelle Missbrauch einer 16-Jährigen in einem Jugendzentrum in Berlin-Neukölln bringt NIUS-Kolumnistin Birgit Kelle in Rage. In Deutschland rege man sich über Petitessen auf, ignoriere aber das Problem, das die Migration aus islamischen Ländern für Mädchen und Frauen hierzulande bedeute.
Birgit Kelle, Chefin der Online-Zeitung Statement, platzt bei NIUS Live am Donnerstagmorgen der Kragen: „Ich habe, ehrlich gesagt, die Schnauze voll, dass wir im feministischen Diskurs jedes falsche Wort auf die Goldwaage legen.“ Die Regierungspartei wolle Catcalling auf der Straße zur Straftat erklären, schweige aber zum Problem der arabischen Männer, das Manuel Ostermann, stellvertretender Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft, angesprochen hat.
Die Täter sind überzeugt, dass ihnen sowieso nichts passiert
Man versuche, das einfach unter dem Deckel zu halten. Es sei so wie bei den Grooming-Gangs in Großbritannien, an die sich NIUS-Reporter Jan Karon erinnert fühlt. Bei den Tätern mache sich die Überzeugung breit, ihnen geschehe sowieso nichts. Dies sei die Schuld derjenigen, die schweigen: „Aus falscher Rücksichtnahme, damit hier kein Rassismusvorwurf aufkommt“, weil die Täter wieder einmal Muslime waren, „halten sie den Mund“, sagt Birgit Kelle. Es seien „genau dieselben Leute, die an anderer Stelle sofort bereit sind, anzuprangern“.
Hier sehen Sie den Ausschnitt aus der Sendung im Video:
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