Dr. Alexander Kissler über die Eskalation bei Abschiebeflügen: „Wir haben zu viele Menschen in diesem Land, die ihre Freude daran haben, Gewalt auszuleben“
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Als es bei NIUS Live um die zunehmende Gewalteskalation auf Abschiebeflügen geht, wird Dr. Alexander Kissler deutlich. Dass wir in unserer Gesellschaft immer mehr Gewalt erleben, schon kleinste Streitigkeiten eskalieren, liege daran, „dass wir immer mehr Menschen in diesem Land haben, die es auf Eskalation anlegen – das ist doch kein Zufall“, so der Journalist. Und er geht sogar noch weiter: Einige hätten sogar „ihre Freude daran“, Gewalt in diesem Land auszuüben.
Die kleine Gruppe unter den Migranten, die am Ende tatsächlich im Abschiebeflieger sitze, sei „mit allen schlechten Wassern gewaschen“. „Die weiß ganz genau, wie ich jetzt noch einmal kurz, bevor ich den Abgang mache, noch einmal kurz eskalieren lasse, mich noch einmal als Opfer generiere, bis hin zur eigenen Gefährdung des Lebens“, ist sich Kissler sicher.
Hier sein Statement:
„Geleitschutz der Tränen“ trotz Gewaltspirale
In der Sendung ging es zuvor um die Schilderungen eines Bundespolizisten, der seit Jahren Abschiebe-Flüge begleitet und im Gespräch mit NIUS die Abgründe der Migrationspolitik beschrieb: Abgebissene Finger, Kopfnüsse oder Messerverletzungen gehören noch nicht zu den schlimmsten Erfahrungen, die er in den vergangenen Jahren machen musste.
Den linken Widerstand gegen Abschiebungen kann Kissler deshalb nicht verstehen: „Jeder, der abgeschoben wird, bekommt ja mittlerweile einen Geleitschutz der Tränen!“ Die Realität sei, dass sich die gesellschaftliche Gewaltspirale immer weiter drehe und man immer häufiger auch öffentlich solche Fälle der Eskalation erlebe.
Seine Forderung deshalb: „Wir müssen viel, viel stärker schauen, wer ins Land kommt“
Auch bei NIUS:
Abschiebe-Polizist berichtet aus seinem Alltag: „Diese Menschen sind bereit, für geringste Sachwerte andere Leute umzubringen“
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