Pauline Voss über die Epstein-Verstrickungen: „Es haben sich sehr viele für dieses System einnehmen lassen“
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Die neuesten Akten zum Epstein-Skandal bringen nicht nur Politiker, Schauspieler oder Medienleute in die Bredouille, sondern sogar europäische Königshäuser. Die stellvertretende NIUS-Chefredakteurin Pauline Voss hat bei NIUS Live eine Erklärung, wie er die Kontakte über Jahre aufbauen konnte: „Jeffrey Epstein zeichnet sich dadurch aus, dass er ein beeindruckendes Wesen hatte, mit dem er viele Leute für sich gewinnen konnte.“
Ein Beispiel für die einnehmende Art des Pädokriminellen sei der Umgang mit der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, die Epstein nach jungen Mädchen fragte: „Das sind Fälle, wo man als Mette-Marit auch hätte stutzig werden können. Vielleicht sollte ich nicht mit jemandem telefonieren, der mich nach skandinavischen Mädchen fragt.“ Dennoch habe sie den Kontakt zu ihm gesucht. Voss meint: „Es haben sich doch auch schon sehr viele für dieses System einnehmen lassen.“
Hätten die doch einmal auf Politikchef Ralf Schuler gehört. Der führt zu Blendern wie Epstein nämlich aus: „Meine Lebenserfahrung sagt, dass Leute, die wirklich Düsteres im Schilde führen, man erkennt sie meistens an den Umgangsformen, an Flexibilität, an Speichelleckerei.“ Er habe sich in seinem politischen Leben oft darüber gewundert, wie Leute geblendet werden konnten.
In der Sendung wird jedoch nicht nur diskutiert, wie, sondern auch warum es so weit kommen konnte. Moderator Alexander Kissler ergänzt die Ausführungen von Voss und stellt die Vermutung auf, „dass es vielleicht auch darum ging, kompromittierendes Material der Mächtigen und auch der politischen Führungspersönlichkeiten der westlichen Hemisphäre zumindest zu sammeln“.
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