ZDF-Mann wirft NIUS falsche Berichterstattung vor: „Elmar Theveßen operiert systematisch mit der Unwahrheit“
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Der Wirbel um die Debatte über KI-Fakes beim ZDF reißt nicht ab. Nun hat Amerika-Außenkorrespondent Elmar Theveßen gegenüber NIUS einen schweren Vorwurf erhoben – der so schlicht nicht stimmt.
In einem Beitrag auf LinkedIn, in dem er einen Journalisten der NZZ kritisiert, behauptet Theveßen, NIUS habe ihn falsch wiedergegeben und entscheidenden Kontext seiner Aussagen weggeschnitten.

Theveßens LinkedIn-Post
Hintergrund: Auf einer ZDF-internen Krisensitzung, aus der NIUS vergangene Woche Statements geleakt hatte, hatte Theveßen erklärt, das ZDF habe die Realität richtig abgebildet – obwohl in dem Beitrag über die amerikanische Abschiebebehörde ICE mit einem KI-Fake gearbeitet wurde. Auch der begleitende Text war auf die falschen Bilder zugeschnitten und damit ebenfalls falsch.
Bei NIUS Live wird der ZDF-Mann scharf kritisiert. Pauline Voss, stellvertretende Chefredakteurin, wirft Theveßen ein systematisches Verbreiten von Unwahrheiten vor.
„Theveßen versucht, eine Realität zu schaffen, die nicht existiert“
Pauline Voss führt aus: „Elmar Theveßen operiert systematisch mit der Unwahrheit. Unwahrheiten zu erzählen gehört leider, muss man sagen, zu seiner Berufsdefinition. Wir sehen es hier: Er behauptet wahrheitswidrig, wir hätten etwas weggeschnitten oder unterschlagen. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Wir haben in der Sendung die gesamte ungekürzte Aussage gezeigt. Wir haben in unserem Artikel dazu die gesamte ungekürzte Aussage abgebildet. Jeder kann sich ein eigenes Bild machen. Seine Aussage, wir hätten irgendwas weggeschnitten oder gar unterschlagen, entspricht nicht der Wahrheit.“
Sehen Sie hier ihre vollständige Kritik:
Voss bilanziert: „Theveßen versucht, das ist sein grundsätzliches journalistisches Konzept seit einigen Jahren, eine Realität zu erschaffen, die es so nicht gibt. Er behauptet Dinge, die so nie stattgefunden haben, die so nie passiert sind.“
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