FDP-Rebell Frank Schäffler: „Kubicki muss jetzt das Rad rumreißen. Ich bin sicher, dass er das kann.“
Ein Beitrag von
Der frühere FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler setzt große Hoffnungen auf Wolfgang Kubicki. Im Gespräch mit NIUS-Politikchef Ralf Schuler spricht Schäffler über den Zustand der Liberalen nach dem Ampel-Aus, den Vertrauensverlust der Partei und Kubicki als richtigen Mann an der Spitze der FDP.
Schäffler sagt: „Kubicki muss jetzt das Rad herumreißen. Aber ich bin auch sicher, dass er das kann.“ Der langjährige FDP-Politiker sei erfahren genug, um zu wissen, worauf es jetzt ankomme. Schäffler sieht in Kubicki einen Politiker mit klarem Kompass, der für Marktwirtschaft, Meinungsfreiheit und klare Worte stehe.
Das ganze Interview sehen Sie hier:
„So viel Medienaufmerksamkeit hatte die FDP lange nicht mehr“
Für Schäffler ist klar: Die FDP muss sich nach dem Scheitern der Ampel neu aufstellen. Wolfgang Kubicki könne der Partei wieder ein Profil geben, das in den vergangenen Jahren verloren gegangen sei. „Er ist lang genug dabei, um zu wissen, dass das jetzt wichtig ist und dass die FDP auch nicht mehr so viele Chancen hat“, sagt Schäffler. Kubicki müsse ein Team formen und die Partei prägen. Genau das habe er aus Schäfflers Sicht bereits begonnen.

Schäffler blickt im Gespräch mit Ralf Schuler auch auf die Stabilität des Euros und die damalige Griechenlandkrise.
Der Effekt sei schon sichtbar: „So viel Medienaufmerksamkeit hatte die FDP lange nicht mehr.“ Schäffler glaubt, dass es im deutschen Parteiensystem wieder Nachfrage nach einer klar marktwirtschaftlichen Kraft gibt.
Schäffler verteidigt Kubicki gegen Ampel-Kritik
Ralf Schuler fragt Schäffler auch, ob man der FDP nach dem krachenden Scheitern der Ampel überhaupt noch trauen könne. Schäfflers Antwort: Gerade Kubicki habe gezeigt, dass er nicht einfach alles mitträgt. Ohne Kubicki wäre die Ampel länger am Werk gewesen, sagt Schäffler sinngemäß.

„Das Umlagesystem ist nicht zu retten“, sagt Schäffler über die Rente.
Schäffler erinnert außerdem an die Debatte um die Impfpflicht. „Kubicki habe ich kennengelernt als jemanden, der einen sehr klaren Kompass am Start hat.“ Und weiter: „Als es um die Impfpflicht ging, war er der entscheidende Akteur im Parlament, der die Impfpflicht verhindert hat.“ Kubicki habe damals „gut taktiert“ und so eine Impfpflicht verhindert.
Haben Sie einen Hinweis zu diesem Thema? Hier können Sie uns schreiben.
Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.
Mehr NIUS:
Landwirt Alfons Wolff: „Mehr Personal im Veterinäramt als Nutztiere in der Fläche“
Freie-Bauern-Chef Alfons Wolff: „Jeder Taschendieb wird im Recht besser behandelt als die Landwirtschaft“
Ärzte-Chef Gassen kritisiert Sparauflagen: „Dann wird es einen zweiten Gesundheitsmarkt geben“
ÖVP-Ministerin Claudia Bauer über EU-Gemeinschaftsschulden: „Wir sollten die Schulden, die wir haben, zurückzahlen“
Steuerzahler-Präsident Holznagel: „Einfach nur Steuern hoch und alles wird gut? Funktioniert nicht!“
Lyrik-Rocker Wandermaler über die zunehmende Politisierung in der Musikindustrie: „Musik geht heute mit einem Glaubensbekenntnis einher“
Demokratieforscher über Merz’ Klarnamen-Forderung: „Das ist eine völlige Entgleisung“
Klaus Holetschek (CSU) appelliert an SPD: „Wir brauchen keine Konfrontation, sondern Kooperation“
Mehr NIUS:
ÖVP-Ministerin Claudia Bauer über EU-Gemeinschaftsschulden: „Wir sollten die Schulden, die wir haben, zurückzahlen“
Steuerzahler-Präsident Holznagel: „Einfach nur Steuern hoch und alles wird gut? Funktioniert nicht!“
Lyrik-Rocker Wandermaler über die zunehmende Politisierung in der Musikindustrie: „Musik geht heute mit einem Glaubensbekenntnis einher“
Demokratieforscher über Merz’ Klarnamen-Forderung: „Das ist eine völlige Entgleisung“
Klaus Holetschek (CSU) appelliert an SPD: „Wir brauchen keine Konfrontation, sondern Kooperation“
FDP-Rebell Frank Schäffler kritisiert Finanzminister Klingbeil: „Mit Schulden kann man kein Wachstum erzeugen“
CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters: Bärbel Bas ist nicht mehr ministrabel
Journalistin Sarah Maria Sander: „Ich kann mich als Jüdin nicht frei bewegen in Berlin“
Ralf Schuler
Artikel teilen
Kommentare