Neue Diffamierungsmasche der Linken: Der Rufmord mit Mord und Terror
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Wer jemanden zersetzen will, ohne ihn mit falschen Tatsachenbehauptungen zu verleumden, stellt ihn in eine Reihe mit schrecklichen Figuren. Auf diese Weise macht man sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht strafbar, erreicht aber dennoch seinen Zweck: die Rufschädigung. In jüngerer Zeit hat sich unter Linken eine neue Diffamierungsmethode etabliert.
Keine Gedanken, nur noch Assoziationen
Der Deutschlandfunk bringt aktuell einen Beitrag, in dem Beate Zschäpe, Ghislaine Maxwell, Giorgia Meloni und Alice Weidel in einem Zusammenhang auftauchen.

Quelle: „Deutschlandfunk Kultur“ auf Instagram.
Beate Zschäpe wurde dafür verurteilt, an einer rechtsterroristischen Mordserie als Rädelsführerin beteiligt gewesen zu sein. Ghislaine Maxwell sitzt eine langjährige Haftstrafe dafür ab, Jeffrey Epstein minderjährige Mädchen zum sexuellen Missbrauch zugeführt zu haben. Was haben die italienische Regierungschefin und die Parteivorsitzende der AfD mit den beiden zu tun?
Die Antwort: „Toxische Männlichkeit“. Die ist nämlich nicht mehr auf das männliche Geschlecht beschränkt; auch Frauen können inzwischen toxisch männlich sein. So verkündet es jedenfalls der Deutschlandfunk, der sich dabei auf den Soziologen Alexander Yendell stützt, der an der Uni Leipzig lehrt und dessen Forschungsschwerpunkte mit „Fremdenfeindlichkeit“, „Rechtsextremismus“, „Hochschulpolitik“ und „Soziologie“ angegeben werden.
In einem Beitrag von ihm erfährt der Leser, warum die genannten Frauen ein Band „toxischer Männlichkeit“ umschließen soll; der Begriff greife zu kurz. „Er beschreibt ein Muster, das häufig männlich auftritt, aber nicht nur Männer betrifft. Gemeint ist vielmehr: Dominanzstreben, Abwertung, Wut – und die Abwehr von allem, was als ‚schwach‘ gilt.“ Mehr an Begründung kam nicht.
In Nachbarschaft zu Salafisten gestellt
Alexander Yendell ist nicht der Einzige, der in einem Atemzug nennt, was nicht zusammengehört. Auch Regisseur Milo Rau, der im Februar am Thalia Theater in Hamburg einen „Prozess gegen Deutschland“ führte, übte sich kürzlich in dieser Disziplin. In einem Welt-Interview sagte er: „Martenstein, Feroz Khan, Breivik oder die Salafisten, mit denen ich mich in früheren Projekten beschäftigt habe: Das sind alles interessante Sprechpuppen, aber sie haben so wenig Macht wie ich oder Sie.“
Das fand der Kolumnist Harald Martenstein nicht besonders nett: „Anders Breivik ist ein Rechtsterrorist, der 2011 in Norwegen 77 Menschen abschlachtete. Salafisten sind eine extreme Spielart des Islamismus. Es war für mich einigermaßen überraschend, in diese Nachbarschaft gestellt zu werden – von jemandem, der womöglich noch alle Tassen im Schrank hat.“
Die Bundesregierung prangert mit
Auch die Bundesregierung beteiligt sich an diesen Diffamierungsspielchen. So fand sich Alice Schwarzer Ende März plötzlich neben Donald Trump und Joanne K. Rowling wieder. Alle drei haben gemeinsam, die Zweigeschlechtlichkeit beim Menschen als gegebene Tatsache zu vertreten, was in dem Stadium, in dem sich Linke gegenwärtig befinden, unter Transfeindlichkeit fällt. Zwei verdiente Feministinnen werden an die Seite eines Mannes gestellt, mit dem sie ansonsten nichts verbindet. „Diese Montage ist eine bodenlose Unverschämtheit“, kommentierte die Welt.
Es sei „unanständig, (…) zwei prominente Frauen, die das biologische Geschlecht für etwas Reales halten, kurzerhand als rechts – gemeint ist natürlich: rechtsradikal – zu bezeichnen und damit aus dem Raum der Legitimität auszuschließen. Und sie zu Schwestern im Geiste Donald Trumps zu machen.“

Diese Kachel twitterte die Bundes-Queerbeauftragte Sophie Koch (SPD), Quelle: Instagram.
Den Vogel abgeschossen hat schließlich die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ). Sie schrieb: „Stefanie Hubig über die AfD, NIUS und den Kampf gegen Kinderpornografie“, was durchschnittliche Leser nur so verstehen können, als hätte der „Kampf gegen Rechts“, der aus der linken Ecke für „unsere Demokratie“ geführt wird, etwas gemein mit dem Kampf gegen Kinderpornografie.

Freies Assoziieren bei der „NOZ“ – Hauptsache, etwas bleibt hängen ... (Screenshot: Noz.de)
Keine Einsicht
Nachdem Milo Rau Harald Martenstein in eine Reihe mit Breivik und Islamisten gestellt hatte, die allesamt nur seine Sprechpuppen gewesen sein sollen und über keine reale Macht verfügten, gelangte er schließlich zu seiner Pointe. „Palantir, die Firma von Thiel und Karp, ist dagegen eine privat geführte Firma, die real die Welt kontrolliert, jenseits aller Verfassungen und Bühnenshows. Sie entscheidet, wie unsere Kinder leben und wie sie sterben werden.“
Eine privat geführte Firma, die die Welt kontrolliert, über unermessliche Macht verfügt, über Leben und Sterben entscheidet, über Recht und Ordnung steht. Man könnte das für eine Verschwörungstheorie halten.
Doch gegen diesen Vorwurf würde er sich sicher wehren. Um es ausnahmsweise in der Art der Linken zu sagen: Verschwörungstheoretiker wie Milo Rau, Alex Jones oder Attila Hildmann litten schon immer unter mangelnder Einsicht.
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Felix Perrefort
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