Messer-Mord in Trier: Afghane soll unmittelbar von der Seite angegriffen haben
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Noch eine Messer-Attacke am Mittwochmorgen – in Trier wurde ein junger Mann kaltblütig auf offener Straße ermordet! Wieder war der Täter Afghane. Ebenfalls am Mittwochmorgen machte ein bewaffneter Afghane im oberbayerischen Ruhpolding mit einem Messer Jagd auf Schulkinder und Passanten. In Dresden schoss die Polizei – ebenfalls am Mittwochmorgen – einen Türken vor einem Netto-Markt nieder, nachdem er mit einem Gewehr auf die Beamten gefeuert und „Allahu Akbar“ gerufen hatte.
Bei einem Messer-Angriff auf offener Straße ist in Trier am Mittwoch ein Student getötet worden. Der 22-Jährige wurde von einem Afghanen angegriffen, wie die Polizei mitteilte. Dieser habe ein Messer als Tatwaffe benutzt. Das Opfer sei noch vor Ort von Rettungskräften reanimiert worden, habe den Vorfall jedoch nicht überlebt.
Zeugen: Afghane kam plötzlich angerannt
Der Volksfreund beruft sich auf Zeugen, die berichten, der junge Mann sei auf dem Fußweg entlang der Schuman-Allee unterwegs gewesen, als der Afghane plötzlich von der Seite auf ihn zugerannt und auf ihn eingestochen habe.
Der Angreifer ist laut Polizei nach der Tat am Morgen zunächst geflüchtet, jedoch nach kurzer Fahndung in der Nähe des Tatorts aufgefunden und festgenommen worden. Der Afghane befinde sich in polizeilichem Gewahrsam. Ob er einen Asylstatus hat, ist Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Sprecher der Polizei Trier gegenüber NIUS am Donnerstagmorgen.
Der 22-jährige afghanische Tatverdächtige wurde inzwischen in einer geschlossenen forensischen Psychiatrie untergebracht. Wie die Welt unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Trier berichtet, wird gegen ihn wegen Totschlags ermittelt. Unmittelbar nach seiner Festnahme soll er die Messerstiche gestanden, weitere Angaben zu den Vorwürfen jedoch verweigert haben. Der Afghane soll an einer psychischen Erkrankung leiden und bereits vor der Tat in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Nach Einschätzung der Ermittler könnte seine Schuldfähigkeit zum Tatzeitpunkt beeinträchtigt gewesen sein. Ein Motiv ist bislang nicht bekannt. Der Verdächtige und das Opfer kannten sich demnach nicht; die Ermittler gehen von einer zufälligen Begegnung aus. Nach Informationen des Trierischen Volksfreunds, auf die sich die Welt ebenfalls beruft, lebt der 22-Jährige seit rund zehn Jahren in Deutschland und zuletzt in Trier. Er soll einen Schulabschluss und eine Ausbildung absolviert sowie eine Arbeitsstelle gehabt haben.

Die Universität Trier trauert um einen ihrer Studenten. Er wurde von einem Afghanen auf offener Straße ermordet.
Mehrere Zeugen beobachteten die Tat. Gefahr für Dritte bestand jedoch nicht. Zu den Hintergründen der Tat konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Universität unter Schock
Nach Angaben der Universität Trier war das Opfer einer ihrer Studenten. „Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir erfahren, dass ein Studierender unserer Universität am 15. Juli 2026 Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist“, hieß es am Abend auf der Homepage der Uni.
„Ein solches Ereignis erschüttert uns als Universitätsgemeinschaft zutiefst. Der Verlust eines jungen Menschen reißt eine schmerzliche Lücke in unsere Gemeinschaft und macht uns fassungslos. Wir trauern um einen Angehörigen unserer Universität und stehen in stillem Gedenken zusammen“, erklärte die Universität weiter. Am Donnerstag soll es um 12.00 Uhr eine Gedenkminute an der Uni geben.
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