CDU-Politiker Roland Koch über Schwarz-Rot bei Lanz: „Wir sind in einer Gefangenschaft mit der SPD“
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Die Gerüchte um einen möglichen Austausch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gegen NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst verkauft Ex-Hessen-Ministerpräsident Roland Koch (CDU) bei Lanz als reines Medienspektakel. Für das anhaltende Koalitionsdesaster findet der Merz-Vertraute deutliche Worte.
Auf die Frage des Moderators, „was der Putsch gegen Friedrich Merz eigentlich macht“, antwortet Koch ohne Zögern: „Er ist Unsinn!“
Auch darüber hinaus lässt der langjährige CDU-Politiker keinen Zweifel an seiner Einschätzung des brisanten Themas. „Ich glaube, dass es im Augenblick gar niemanden gibt, außerhalb der großen Medienorgane, die darüber sprechen“, sagt Koch. Als Lanz einwandte, die Diskussion komme doch nicht aus dem Nichts, widerspricht er energisch: „Oh doch!“
„Gefährliches Fahrwasser“
Mehrfach behauptet Koch, dass die Debatte weder die Partei noch die Führung der Union beschäftige. „Der Gedanke des Kanzlertauschs wird nicht ernsthaft diskutiert“, sagte er. Später legte er nach: „Die Diskussion um Wüst und Merz kommt nicht aus der eigenen Partei.“
Koch verwies stattdessen auf die schwierige politische Lage der Bundesregierung. „Wir sind in einer Gefangenschaft mit der SPD“, sagte er mit Blick auf die Koalition. Zugleich warnte er: „Wir kommen in ein gefährliches Fahrwasser, wenn wir uns nicht mit der SPD einigen.“ Gerade in der Wirtschaftspolitik trete Schwarz-Rot auf der Stelle: „Im Kern der Wirtschaft geht es nicht voran.“
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