Trier, Ruhpolding, Dresden: Drei schwere Gewalt-Attacken erschüttern Deutschland
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Ein Afghane (22) ersticht einen jungen Studenten auf offener Straße in Trier. Am Bahnhof Ruhpolding macht ein Afghane (28) mit einem Messer bewaffnet Jagd auf Schulkinder und Passanten. In Dresden schießt ein Türke mit einem Gewehr auf Polizisten und ruft „Allahu Akbar“. Innerhalb weniger Stunden kam es am Mittwochmorgen in Deutschland zu diesen drei schweren Gewalttaten, bei denen offenbar wahllos Menschen ins Visier der Täter gerieten.
Dass sich drei derart schwere Gewalttaten innerhalb weniger Stunden in Deutschland ereigneten ist entsetzlich. Ermittler suchen jetzt nach Hintergründen.

Polizeieinsatz in Dresden – der Beamter im Auto hält sich entsetzt die Hand vors Gesicht. Seine Kollegen wurden unter „Allahu Akbar“-Rufen mit einem Gewehr beschossen.
Die drei Taten haben gemeinsam, dass sie sich innerhalb weniger Stunden am Mittwochmorgen ereigneten und sich gegen Menschen richteten, die ihrem Alltag nachgingen. Ein Student auf offener Straße, Schulkinder und Passanten an einem Bahnhof, Polizeibeamte vor einem Supermarkt. In allen drei Verfahren wird nun die Frage untersucht, ob die Opfer gezielt ausgewählt wurden oder ob sie den Tätern zufällig begegneten. Bei allen drei Taten hieß am Mittwochabend noch immer: Hintergrund unklar.

Polizeieinsatz in Trier. Hier wurde auf offener Straße ein Student (22) erstochen. Täter ist ein gleichaltriger Afghane.
NIUS zeigt Video der Attacke von Ruhpolding
In Trier endete der Messer-Angriff eines Afghanen tödlich. Ein 22-jähriger Student wurde auf offener Straße niedergestochen und starb trotz Reanimationsversuchen noch am Tatort. Der Täter, ein gleichaltriger Afghane, wurde nach kurzer Flucht festgenommen. Zu seinem Motiv ist bislang nichts bekannt.
In Ruhpolding verhinderte offenbar unglaubliches Glück ein noch größeres Unglück. Exklusive Aufnahmen, die NIUS vorliegen, zeigen, wie ein 28-jähriger afghanischer Asylbewerber mit gezücktem Messer über den Bahnsteig läuft, Schulkinder in Panik flüchten und der Mann anschließend auf zwei Passanten losgeht. Mehrfach verfehlt die 15-Zentimeter-Klinge die Männer nur knapp. Wenig später wird er von der Polizei festgenommen.
Und was war in Dresden los? Ein 41-jähriger Türke hat vor einem Netto-Supermarkt mit einem Gewehr auf alarmierte Polizeibeamte geschossen und dabei „Allahu Akbar“ gerufen. War es ein Terroranschlag? Die Beamten erwiderten das Feuer und verletzten den Mann schwer. Er überlebte und wird nun strafrechtlich verfolgt.
Einen Zusammenhang zwischen den drei Taten sehen die Behörden derzeit nicht, die Ermittlungen sind aber auch längst nicht abgeschlossen.
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