Erleichterung nach 5 Tagen Klima-Terror: Der große Moment, als der Strom zurückkehrt
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Es sind wunderschöne Szenen – und gleichzeitig so bittere Szenen! Rentnerin Claudia S. kann nach 5 Tagen Terror-Blackout den Strom in ihrer Wohnung wieder einschalten. Die Berlinerin strahlt, rennt fast durch die Wohnung: „Das Radio!“ „Die Heizung!“
Nach 5 Tagen im Strom-Lockdown ist sie den Tränen nahe, als der Strom zurückkehrt – und dankt Gott, dass ihre Wohnung endlich wieder sicher ist.
NIUS-Reporter Eric Steinberg war live dabei:
Tschüss, Taschenlampe!
In diesen Minuten herrschte reine Freude und Erleichterung in ihrer Wohnung am Berliner Schlachtensee, denn: Nach 5 Tagen Klima-Terror ist Frau S. wie Tausende andere Berliner endlich wieder in Sicherheit. Das Licht funktioniert, es wird wieder warm, Normalität kehrt ein.
Und: Die Taschenlampe kann zurück ins Regal!

Die Freude ist groß bei Claudia S.: Endlich kann die Taschenlampe weg!

Und der Strom funktioniert auch wieder ...
Achtung, Explosionsgefahr!
NIUS sprach auch mit einem Wärmepumpenbesitzer, der vom Strom-Anschlag in Berlin betroffen ist. Der 88-Jährige hat vorgesorgt. Für die linken Strom-Terroristen hat er nur Verachtung übrig.

Klaus Püschel hat vorgesorgt und schon im Vorhinein seine Wärmepumpe entwässert, um so möglichen Schäden zu entgehen.
Beim Umgang mit der Wärmepumpe gibt es viele technische Fallstricke zu beachten – vor allem, wenn die Anlage aufgrund des Stromausfalls tagelang nicht in Betrieb genommen werden kann und zudem noch immer eisigen Temperaturen ausgesetzt ist. In diesem Fall kann die Pumpe im Zweifel nicht nur kaputtgehen, sondern es kann sogar richtig gefährlich werden.
Denn: Ist der elektrische Heizstab in der Pumpe durch den Stromausfall nicht mehr in Betrieb, kann das in der Anlage befindliche Restwasser frieren. Zumindest, wenn kein Frostschutz hinzugegeben wurde und der Wärmetauscher beschädigt wird. Das kann im seltenen Ausnahmefall dazu führen, dass Anlagen, die mit Propangas betrieben werden, explodieren könnten. Ist der Wärmetauscher kaputt, könnte das Gas durch entstandene Lücken in den regulären Wasserkreislauf geraten und sich in geschlossenen Räumen ausbreiten – Achtung, Explosionsgefahr!
Strom hat der 88-Jährige mittlerweile wieder
Damit die teure Investition nicht umsonst war und auch kein lauter Knall die Stadt zusätzlich erschüttert, haben manche vorgesorgt. Der 88-jährige Klaus Püschel gehört zu ihnen: Er hat schon im Vorhinein entwässert, um so möglichen Schäden zu entgehen.
Strom hat er mittlerweile wieder – er wird über ein bereitgestelltes Notstromaggregat versorgt. Damit hat Püschel im Eigenheim nicht nur wieder Licht, sondern kann sogar seine Wärmepumpe wieder einschalten. Vorher benötigte er zwar erst noch die notwendigen Erklärungen des Anbieters, aber nun läuft die Pumpe wieder.
Doch sofortige Besserung verspricht sie nicht: Wie Püschel berichtet, sei die vollständige Leistung erst nach mehreren Tagen erreicht. Um die vergangenen Tage zu überbrücken, kaufte sich der Rentner bereits eine Gasheizung. Um für kommende Notlagen besser vorbereitet zu sein, möchte er nun auch noch in einen Generator investieren – um damit die Pumpe zu betreiben.
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