Nach jahrzehntelanger Kooperation: Getöteter ZDF-Mitarbeiter war tatsächlich Hamas-Terrorist
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Noch vor einer Woche entrüstete sich das ZDF über die Tötung eines vermeintlich unbescholtenen „Mitarbeiters“ in Gaza. Jetzt steht fest: Der 37-jährige, als Ingenieur für die Abwicklung der Übertragungstechnik zuständig, war ein Terrorist. Ein entsprechendes Dokument habe das israelische Militär (IDF) als Beleg vorgelegt.
„Als Reaktion hat das ZDF die Zusammenarbeit bis auf Weiteres eingestellt“, meldet der Sender in Mainz nüchtern. Seit drei Jahrzehnten arbeitet der Sender mit zahlreichen dubiosen Agenturen und Journalisten zusammen, die im Gazastreifen tätig sind. Unter anderem mit der Firma Palestine Media Production (PMP), für die der am 19. Oktober bei einem gezielten israelischen Luftangriff getötete Ahmed Asʿad Muhammad Abu Matar arbeitete – als TV-Ingenieur, auch wenn er mitunter als „freiberuflicher Fotograf“ geführt wurde.

Ahmad abu Matar, TV-Ingenieur und platoon commander der Hamas.
Der deutsche Beitragszahler hat also auf Umwegen den Arbeitgeber und den Hamas-Terroristen selbst finanziert, der zwölf Jahre für PMP tätig war – aber nicht nur für die Produktionsfirma, sondern auch im Dschihad gegen den jüdischen Staat.
Die eigenen Recherchen, die man beim Zweiten angestellt haben will, hätten keine Anhaltspunkte ergeben, dass die Vorwürfe der Israelis zuträfen, hieß es noch vor wenigen Tagen: „Uns ist nicht bekannt, dass der getötete PMP-Mitarbeiter oder PMP selbst solche Verbindungen hatte oder hat. Es gab und gibt für solche Verbindungen keinerlei Anzeichen“, sagte das ZDF gegenüber Bild.

Das ZDF räumt ein, dass es mit einem Terroristen kooperiert hat.
Eben kein „Angriff auf Medienschaffende“
„Es sei in der Vergangenheit häufiger so gewesen, dass Israels Armee bei Angriffen auf Journalisten immer wieder behauptet habe, unter den Opfern seien Hamas-Mitglieder,“ hatte der aus Tel Aviv zugeschaltete ZDF-Korrespondent Thomas Reichart in den Abendnachrichten gesagt: „Belege blieb sie immer wieder schuldig, so wie auch hier in diesem Fall bislang.“ Nun ist der Beweis erbracht, dass Abu Matar Mitglied der Al-Qassam-Brigaden der radikalislamischen Hamas war, aber Reichart wird wohl kaum noch einmal dazu Stellung nehmen müssen.
Der einer israelfreundlichen Einstellung unverdächtige Nahostexperte Daniel Gerlach hatte ins gleiche Horn gestoßen: „Dass von ihm irgendeine militärische Gefahr ausgegangen sei, kann nun wirklich niemand behaupten“. Auch ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten hatte den vermeintlichen „Angriff auf Medienschaffende“ verurteilt und als „nicht hinnehmbar“ bezeichnet.

ZDF-Korrespondent Thomas Reichart insinuierte, Israel töte Journalisten einfach so.
Nun stehen die Qualitätsjournalisten, die um ihren „palästinensischen Kollegen“ trauerten und den Angehörigen ihr Mitgefühl aussprachen, einmal mehr gelackmeiert da. Der Vorwurf an Israel, aus Lust und Laune „Medienschaffende“ aufs Korn zu nehmen, entbehrte offensichtlich jeglicher Grundlage. Dass sich das ZDF für seine Art der Darstellung entschuldigt, der Fall an prominenter Stelle noch einmal aufgegriffen wird und die Redaktion künftig wählerischer ist, wenn es um Kooperationspartner vor Ort geht, steht allerdings nicht zu erwarten. Und so wie der Steuerzahler auf Umwegen den palästinensischen Terror mitfinanziert, wird es auch der Zwangsgebührenzahler tun.
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