Quinoa-Quatsch & Mandel-Murks: Nichts schlägt echte Milch!
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Haben Sie sich auch schon mal im Supermarkt verlaufen? Sie wollten eigentlich Milch für Ihren Kaffee – und plötzlich waren Sie in einem Labyrinth von milchähnlichen Produkten. Und alle sahen so aus wie das, was Sie eigentlich kaufen wollten. Aber auf den Packungen stand was anderes: Soja, Mandeln, Reis. Oder Kokos, Quinoa, Hirse, Erbse, Buchweizen, Amaranth, Lupinen, Hanf.
Der junge Mann nebenan raunt mir zu: „Kuhmilch ist out, mein Freund. Trinken Sie Soja, Hafer- oder Mandelmilch. Viel gesünder.“

Hafermilch: die allgegenwärtige Alternative.
Müssen wir uns vor Kuhmilch fürchten?
Der woke Irrsinn treibt Blüten. Von mir aus soll jeder trinken, was er will. Aber was die Menschen seit Jahrtausenden ernährt, kann nicht ungesund sein. Muttermilch zum Beispiel ist ein wahres Wundermittel. Stillbabys haben ein geringeres Risiko für Diabetes als Kinder, die mit Kunstmilch großgezogen werden. Muttermilch schützt vor Atemwegserkrankungen, sie stärkt Herz und Kreislauf. Langzeitstillen (über den sechsten Monat hinaus) schützt nachweislich vor bestimmten Krebsarten.
Und was ist mit der Kuhmilch, müssen wir uns vor ihr fürchten? Eine kluge Antwort hat Christine Brombach, Ernährungswissenschaftlerin und Professorin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. „Milch ist ein Naturprodukt. Das kann man nicht einfach nachbauen. Menschen trinken Milch seit Jahrtausenden. Nur etwa zehn Prozent vertragen keine Kuhmilch“, sagte sie der Neuen Zürcher Zeitung.

Menschen trinken seit Jahrhunderten Kuhmilch.
An die Milch kommt keiner ran
Neueste Untersuchungen des Kompetenzzentrums „Agroscope“ bestätigen, was mein gesunder Menschenverstand mir immer schon gesagt hat: Milch ist gesund, tut gut. Wer Milch trinkt, dem geht es besser.
Die Forscher von „Agroscope“ haben verschiedene Pflanzendrinks auf Inhalt und Nährwert untersucht. Ergebnis: An die Milch kommt keiner ran. Zum selben Ergebnis kamen gerade US-Forscher: Milch liefert mehr und hochwertigeres Eiweiß in besser verwertbarer Form als alle Kunstmilch-Produkte. Außerdem ist Milch wichtiger Kalzium-Lieferant, gerade wegen des Milchzuckers. Er macht es dem Darm leichter, Kalzium aufzunehmen.
All das wusste meine liebe Mutter nicht in den Fünfziger Jahren. Es war die Zeit, als Milch das wichtigste Nahrungsmittel war. Es gab noch den Milchmann an der Ecke. Täglich frische Milch, in Flaschen abgefüllt, die wir mitbringen mussten. Ob die Flasche hygienisch aufbereitet waren, interessierte keinen. Nur der Inhalt. Ich habe es gut überstanden. Ich liebe Milch noch immer. Und zwar die richtige.
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