Eskalation trotz Waffenruhe: Iran greift US-Stützpunkt an
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Die Lage im Nahen Osten spitzt sich erneut dramatisch zu. Iran hat nach eigenen Angaben als Vergeltung für amerikanische Luftangriffe einen US-Stützpunkt attackiert. Das meldete das iranische Staatsfernsehen. Auch Kuwait berichtete in der Nacht von Raketen- und Drohnenangriffen.
Nach Angaben des kuwaitischen Militärs wurde das Land Ziel eines Angriffs, weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Bereits in den vergangenen Monaten war Kuwait mehrfach von iranischen oder pro-iranischen Kräften unter Beschuss geraten.
Zuvor hatten die USA erneut Ziele im Iran angegriffen. Nach Angaben eines US-Regierungsvertreters schossen amerikanische Streitkräfte dabei vier iranische Drohnen ab. Außerdem sei ein iranischer Militärstützpunkt in Bandar Abbas attackiert worden, von dem gerade eine weitere Drohne gestartet werden sollte. Die Drohnen hätten eine Gefahr für die strategisch wichtige Straße von Hormus dargestellt, hieß es aus Washington.
Iranische Medien berichteten unterdessen von mehreren heftigen Explosionen nahe Bandar Abbas im Süden des Landes. Die Detonationen ereigneten sich demnach in der Nacht zum Donnerstag.
Eigentlich gilt derzeit eine Waffenruhe zwischen Iran und den USA. Gleichzeitig laufen Gespräche über ein mögliches dauerhaftes Ende der Kämpfe. Das US-Militär unterhält zahlreiche Stützpunkte rund um den Persischen Golf.
Trotz der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe im Iran-Krieg meldeten auch die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Golfstaaten zuletzt vereinzelt erneuten Beschuss. Zudem kam es zuletzt rund um die Straße von Hormus zu vereinzelten gegenseitigen Angriffen zwischen dem US-Militär und iranischen Kräften.
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