Außenministerin Baerbock schadet dem Ansehen Deutschlands
Ein Beitrag von
Solche Auftritte sind nur noch peinlich!
Bei ihrem jüngsten Besuch in Israel hat Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) das Land zu „maximaler Zurückhaltung“ aufgerufen. Mit einer „Eskalationsspirale wäre niemandem gedient“, sagte sie. Und: Man müsse verhindern, „dass aus der brandgefährlichen Lage in Nahost ein regionaler Flächenbrand wird“. Nach einem historischen Angriff des Iran auf Israel, nicht als einzelne Terroraktion, sondern als offene staatliche Raketen-Attacke, fühlt sich die deutsche Außenministerin berufen, Israel Tipps zur Verteidigung zu geben.
Israel ist vom ersten Tag seiner Existenz an mit Krieg, Angriffen und Terror seiner Nachbarn konfrontiert. Israel hat dieser Frontalkonfrontation länger widerstanden, als Baerbock (43) alt ist, und muss sich ausgerechnet jetzt von der „Völkerrechtlerin“ aus Berlin Hinweise zum Umgang damit erteilen lassen. Das ist peinlich, zum Im-Boden-Versinken! Annalena Baerbock schadet dem Ansehen Deutschlands mit solchen Aktionen.
Warum sollte Israel die „Expertise“ Deutschlands brauchen?
Wann und wo hat Israel eigentlich Anlass zu solchem Misstrauen gegeben? Wann hat Israel so unüberlegt und blind losgeschlagen, dass es der „Expertise“ Deutschlands bedurft hätte, dem Volk ins Gewissen zu reden, dass die Deutschen einst auszulöschen versuchten?

Jerusalem: Außenministerin Annalena Baerbock und Israels Premierminister Benjamin Netanyahu
Es ist gut, wenn Deutschland über seinen Stützpunkt in Jordanien alliierten Truppen beim Auftanken der Luftabwehr geholfen hat. Assistenz in der Außenpolitik braucht Israel nicht, und es ist die höflichere protokollarische Form der hämischen Abfuhr für Baerbock, wenn Israels Premierminister Benjamin Netanyahu nach dem Gespräch mit Baerbock eher eisig anmerkte, er danke „Freunden für ihre Unterstützung bei der Verteidigung Israels, in Worten und in Taten“, sie hätten auch „alle möglichen Vorschläge und Ratschläge“. Dann der diplomatische Hammer: „Ich schätze das, aber ich möchte klarstellen, dass wir unsere Entscheidungen selbst treffen werden. Der Staat Israel wird alles Notwendige tun, um sich selbst zu verteidigen.“ Wenn wir uns auf Deutschland verlassen würden, wären wir verlassen, könnte man diese Replik übersetzen.
Die Kluft zwischen Plappern und außenpolitischem Handwerk
Es war die siebte Nahostreise der Außenministerin seit dem Hamas-Überfall auf Israel, die ganz offensichtlich versucht, durch außenpolitische ADHS (Aktionismus und Demontage durch historische Selbstüberschätzung) Deutschland als gestaltende Einflussmacht in der Region zu profilieren. In Wahrheit fehlt Deutschland dazu die militärische Schlagkraft, aktuell die wirtschaftliche Stärke und nicht zuletzt durch die neue Abhängigkeit von arabischem Öl und Gas die Möglichkeit, glaubhaften Druck zu entfalten.
Wer durch die gratismutige Benennung von Chinas Präsidenten Xi Jingping als „Diktator“ mit der Abreißbirne international unterwegs ist und ganz offenbar vorlautes Klappern und Plappern mit außenpolitischem (Hintergrund) Handwerk verwechselt, schadet Deutschlands Interessen in der Welt. Gut gemeint ist auch auf diesem Gebiet das Gegenteil von gut gemacht. Annalena Baerbock macht es schlecht.
Lesen Sie auch:
Von wegen Israels Sicherheit ist Staatsräson: Sagt einfach nie wieder „Nie wieder“
Mehr NIUS:
Mord an Henry Nowak: Diese Tat steht für staatlich unterstützten Hass auf Weiße
Zwischen Tränen und Schuldgefühlen: Das seltsame Frauenbild der Grünen
Bewiesen: Zu wenig Schlaf macht alt – zu viel aber auch!
Fettig, deftig, ehrlich: Der Taxiteller ist zurück!
Wolfgang Kubicki muss das Strack-Zimmermann-Lager aus der FDP vertreiben
Robert und der Wolf: Habeck jetzt offiziell Märchenerzähler
Abgewählt und trotzdem gefeiert: Plant Robert Habeck ein Politik-Comeback?
Ex-Ferrari-Boss Montezemolo entlarvt das traurige Schicksal europäischer Automobilkunst
Mehr NIUS:
Fettig, deftig, ehrlich: Der Taxiteller ist zurück!
Wolfgang Kubicki muss das Strack-Zimmermann-Lager aus der FDP vertreiben
Robert und der Wolf: Habeck jetzt offiziell Märchenerzähler
Abgewählt und trotzdem gefeiert: Plant Robert Habeck ein Politik-Comeback?
Ex-Ferrari-Boss Montezemolo entlarvt das traurige Schicksal europäischer Automobilkunst
„Was ist schlimmer – Bärbel Bas oder die Tagesschau?“: Heiko Wasser, der Unerschrockene
Warum die AfD jetzt über 30 Prozent geht
Bärbel Bas und das „Einheitsbraun“: Wie eine „rechte Verschwörungstheorie“ zur offiziellen Regierungslinie wurde
Ralf Schuler
Artikel teilen
Kommentare