Berlin ist keine Hauptstadt, sondern ein Zirkuszelt
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„Das ist Berlin, Berlin, die ewig junge Stadt. Das ist Berlin, die Stadt, die meine Liebe hat. Genau im Mittelpunkt der Welt – hat sie der Herrgott hingestellt“, so besang Hildegard Knef in den 1970er Jahren mit rauchiger Stimme die Hauptstadt der Bundesrepublik.
Heutzutage wirkt die ewig junge Stadt höchstens noch infantil bis durchgedreht. Meine Liebe hat Berlin schon lange verspielt. Den lieben Gott möchte ich, ehrlich gesagt, auch lieber außen vor lassen in diesem modernen Sodom und Gomorrha ...
Öffentliche Verkehrsmittel: das Tor zur Hölle
Das Dilemma beginnt bereits morgens, wenn der ewige Pendler versucht, zu seiner Arbeit im Herzen der Stadt zu gelangen. Die Bahnen fallen aus, die Lautsprecher-Ansagen sind kryptisch und wenn die S-Bahn dann doch kommt, wird der zur Arbeit Eilende im Nu olfaktorisch belohnt, meist mit einem Mix aus Hafer-Latte und den Körperaromen schlafender Obdachloser.
Eine europäische Metropole sollte guten Nahverkehr anbieten können, doch stattdessen bekommen die Berliner und die Besucher der Hauptstadt ein vom ewigen Streik, von Bauarbeiten, Polizeieinsätzen und banaler Inkompetenz geplagtes S- und U-Bahnnetz.
Statt offenkundigen Problemen entgegenzuwirken, veranstalten die zwei relevanten Verkehrsbetriebe lieber regenbogenfarbige Politik. Der neue „Queer-City-Pass“ (Kostenpunkt ab 24 Euro) fungiert als Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und bietet dem Reisenden einladende Ermäßigungen in vielen Etablissements der Stadt. Der Pass gilt für einen Erwachsenen und bis zu drei Kindern. Wo man Letztere abladen kann, um die durch den Pass ermäßigte „Boiler-Männer-Sauna“ aufzusuchen und zur Abwechslung gelungenen Verkehr zu erleben, wird dabei nicht verraten.

Die Vorderseite des Flyers zum „Queer-City-Pass“.
Falls Reisende überlegen, die U-Bahn zu nutzen, werden sie von Schmierereien und Aufklebern begrüßt. Zwischen dem für Berlin üblichen inhaltslosen Graffiti finden sich Massen an antisemitischen, kommunistischen und frauenfeindlichen Stickern und Schmierereien. Gehaltlose Genozidvorwürfe, Aufrufe zur gewaltvollen Revolution und zum Mord an politischen Gegnern bilden ein wiederkehrendes inhaltliches Muster im alltäglichen politischen Vandalismus. Man könnte eher meinen, das Zimmer eines pubertierenden Jugendlichen zu betreten, der seine Identität im Linksextremismus und Konsum von Gras sucht. Nahezu jeder U-Bahnhof in der Stadtmitte schenkt einem dieses ganz spezielle Gefühl, das man einfach nicht haben will.
Auf Anfrage von NIUS schreibt ein Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG): „Graffiti mit politischen und insbesondere extremistischen Inhalten werden – sobald sie gemeldet und gesehen werden – immer schnellstmöglich entfernt.“

Eine kleine Auswahl an politischem Vandalismus, gesehen am U-Bahnhof Hermannplatz.
Das wäre zwar schön, sieht aber im echten Leben eher so aus, dass einzelne Fahrgäste aus eigener Initiative Sticker abkratzen und kopfschüttelnd Schmierereien hinnehmen. Kratzt man zur falschen Zeit am falschen Ort den falschen Sticker ab, darf man sich auf eine gewaltvolle Konfrontation mit Linken oder Islamisten einstellen.
Fairerweise hat die BVG ein großes Graffiti einer Fusion aus Hakenkreuz und Davidstern binnen eines Tages entfernt – die judenfeindlichen Sticker verzieren jedoch weiterhin die Bahnhöfe.
Bürgermeister Kai Wegner führt die rot-rot-grüne Politik fort
Vielleicht sollte sich die BVG ein Beispiel an der Berliner Polizei nehmen. Selbige hat sich in der Vergangenheit als Held im Kampf gegen illegale Plakatierung gezeigt. Nur eben nicht gegen islamistische oder kommunistische Plakatierung. Nein, die Beamten rissen Vermisstenanzeigen ab, die auf die entführten Israelis hinwiesen.
Womöglich studierten die Ordnungshüter zuvor an einer Berliner Universität – die zeigen sich nämlich regelmäßig judenfeindlich. Sie bedienen sich der einschlägigen Sowjet-Narrative aus den 70er Jahren: die armen Unterdrückten gegen den bösen Westen. Alle zusammen gegen den einzigen jüdischen Staat und die Zivilisation. Zwar hat der Westen den Kalten Krieg gewonnen, doch erzielte der Marxismus einen Teilsieg und nistete sich im Bildungswesen ein.
Im Herzen der linken Hauptstadt betreiben linke Unis linken Antisemitismus. Wer hätte das gedacht?
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Dann ist es auch kein Wunder, dass die Straßen Berlins von Judenhasser-Demos geflutet werden. Nicht erst seit dem 7. Oktober und dem Angriff der Hamas auf Israel strömen Antisemiten auf Berlins Straßen, um ihren Vernichtungswunsch des einzigen jüdischen Staates zu verlautbaren.
Zwar kündigte der Bürgermeister Kai Wegner an, den Antisemitismus zu bekämpfen. Doch bis auf Lippenbekenntnisse und ernste Blicke hielt sich der Kampf des Christdemokraten in Grenzen.

Bürgermeister Kai Wegner tut gefühlt für die Sicherheit von Juden: Nichts.
Scheinbar ist Wegner zu beschäftigt damit, die woke Hauptstadt noch woker zu gestalten. Der CDU-geführte Senat in Berlin hat einen „Aktionsplan LSBTIQ+“ beschlossen. „Queere Projekte“ sollen mehr Geld erhalten und mit 340 Maßnahmen die Regenbogenhauptstadt noch bunter machen. Das „Diversity-Landesprogramm“ der Vorgängerregierung soll unter Kai Wegner (CDU) nicht nur fortgeführt, sondern weiter ausgebaut werden.
Der Bürgermeister zeigt ganz klar, wo seine Prioritäten liegen: Berlin, das Herz des queeren Lebens Deutschlands, wird noch queerfreundlicher, während der ansteigende Antisemitismus ausgeblendet wird.
Berlin ist keine Hauptstadt, Berlin ist ein Zirkuszelt und Wegner ein drittklassiger Direktor.
Sicher in Berlin ist nur die Unsicherheit
Die Hauptstadt verzeichnete 2023 14.135 Straftaten auf 100.000 Einwohner und liegt somit auf dem zweiten Platz. Offener Drogenkonsum und Handel, Gewalt und sonstige Vergehen bestimmen den Alltag.
Silvester 2023/24 wurden im Zuge der Ausschreitungen knapp 400 Menschen festgenommen. Alle kamen wieder frei, denn das Feuern mit Schreckschusspistolen, gefährliches Hantieren mit Feuerwerk, Körperverletzungen und Widerstand gegen die Polizei seien meist kein Grund für längeren sogenannten Polizeigewahrsam oder Untersuchungshaft, verriet ein Polizeisprecher der BZ.
Schauen Sie hier:
Sprechen ist das richtige Stichwort: Ein gewaltiger Teil der Berliner spricht kein Deutsch. Stattdessen verständigt man sich hip auf Englisch oder traditionell auf Arabisch. Nur Hebräisch sollte man nicht sprechen, sonst erlebt man die volle Packung „Berliner Pluralismus“. In Kreuzberg wurde vergangenes Jahr ein Tourist verprügelt, weil die Angreifer hörten, dass er auf Hebräisch telefonierte.
Offen erkennbare Juden beziehungsweise Israelis sind Freiwild in Berlin. Viele Teile der Stadt sind No-go-Areas und das Problem wird nicht durch „Diversity-Programme“ gelöst.
Berlin stinkt, buchstäblich
Vor einem Jahr wurde ein Plumpsklo am berüchtigten U-Bahnhof Kottbusser Tor eröffnet. Heute sind die drei Eingangstüren verschlossen, und die Leute erleichtern sich einfach drumherum. Die Toilette steht sinnbildlich für die Berliner Politik. Nett gemeint, funktioniert nicht und am Ende wird es scheiße.
Alle Eindrücke, zum Glück ohne Geruch, gibt’s hier im Video:
Was für den Nicht-Berliner ein Schock ist, ist für die Hauptstadt nichts Besonderes. Hier ist es gang und gäbe, „wild zu pinkeln“. Daher riecht es, vor allem im Stadtkern, nach Urin. Die „Berliner Luft“ riecht nur im Glas nach Minze.
Berlin, einst eine pulsierende Metropole, ist zu einem Schauplatz des Niedergangs geworden, an dem die Probleme des modernen Großstadtlebens – von der Vernachlässigung der öffentlichen Sicherheit bis hin zu politischen Missständen – unübersehbar geworden sind. Ein Schaubild für alles, was in der Bundesrepublik schiefläuft, multipliziert mit zehn.
Nach getaner Arbeit setzt sich der ewige Pendler in die Bahn, falls sie denn kommt, und nimmt die Dreiviertelstunde Fahrt auf sich. Fern von linken Abstrusitäten, Antisemitismus, Kai Wegner, dem Dreck und der woken Ideologie liegt das herrliche Brandenburger Umland. Zufluchtsort für all diejenigen, die in Berlin tätig sein möchten, aber niemals in diesem „Shithole“ leben könnten.
Mehr NIUS: Warum Berlins Bürgermeister Kai Wegner eine Gefahr für die CDU ist
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