Christliche Märtyrer – „niemand kann ihre Liebe auslöschen“
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Die Geschichte der christlichen Märtyrer ist eine Geschichte voll Tapferkeit, Mut, Hingabe – und Unsterblichkeit.
Millionen Menschen empfinden Charlie Kirk als christlichen Märtyrer. Papst Leo XIV. hätte ihn meinen können, als er sagte: „Ihr Martyrium trägt zur Verbreitung des Evangeliums in einer Welt bei, die von Hass, Gewalt und Krieg geprägt ist. Es ist eine Hoffnung voller Unsterblichkeit, denn obwohl sie körperlich getötet wurden, kann niemand ihre Stimme zum Schweigen bringen oder die Liebe auslöschen, die sie gezeigt haben.“
Pater Kolbe in Auschwitz: „Nehmt mich. Er hat Familie.“
Es gibt viele Millionen Märtyrer in der Geschichte – alles Menschen, die direkt oder indirekt für ihren Glauben ihr Leben ließen. Pater Maximilian Kolbe zum Beispiel ging 1941 in Auschwitz freiwillig in den Hungerbunker, um einen anderen Häftling vor diesem Tod zu bewahren. Kolbe sagte zu den Aufsehern: „Nehmt mich, er hat Familie.“ So geschah es. Nach sieben Tagen war er verhungert. Pater Maximilian Kolbe, der Mann, der aus christlicher Nächstenliebe für einen anderen in den Tod gegangen ist, wurde 1982 von Johannes Paul II. heiliggesprochen. Die jüdische Gelehrte Edith Stein konvertierte zum katholischen Glauben und bekam den Ordensnamen Schwester Terisia Benedicta vom Kreuz. Als Jüdin wurde sie 1942 ebenfalls in Auschwitz ermordet. In der katholischen Kirche wird sie als Heilige und Märtyrerin verehrt. Papst Paul II. hat Edith Stein 1998 heiliggesprochen.

Pater Maximilian Kolbe
Sie sind alle für Christus in den Tod gegangen
Prälat Helmut Moll, Professor für Exegese und Hagiographie und Experte auf dem Gebiet der Märtyrerforschung, sagt: „Der christliche Glaube ist der Glaube, der am meisten von den Menschen verfolgt wird. Das heißt, der christliche Glaube ist offensichtlich so entscheidend, dass viele Menschen in Afrika, in Asien, im Nahen Osten, aber auch in Südamerika ihn diffamieren, diskreditieren und die Menschen gewaltsam umbringen. Menschen sind in den Tod gegangen, ob sie katholisch, evangelisch, orthodox oder altkatholisch gewesen sind. Sie sind alle für Christus in den Tod gegangen.“

Prälat Helmut Moll
In Deutschland von einem Islamisten umgebracht
Prälat Moll berichtet von einer deutschen Familie, die aus freien Stücken in den Jemen gegangen sind, um dort den christlichen Glauben mitten im Islam zu verkünden. Dafür sind beide Eltern, aber auch eines ihrer Kinder, umgebracht worden, weil die Islamisten im Jemen es so wollten. Moll erzählt von Katrin Waschk aus Lüneburg. Sie wurde in Deutschland von einem Islamisten umgebracht, weil sie – in ihrem christlichen Glauben verankert – eine jesidische Frau unterstützt hatte.
Experte Moll fasst die Motivation derer zusammen, die zu christlichen Märtyrern wurden: „Sie sagen, wir können nicht so leben, wie die Mehrheit lebt, wir müssen den christlichen Glauben verkünden und in der Verkündigung verteidigen. Das bedeutet, dass wir auch Widerstand bekommen. Aber Christus ist stärker als die Kräfte des Unheils.“
Bei der Trauerfeier für den ermordeten konservativen Bürgerrechtler Charlie Kirk schickte die gläubige Christin Erika Kirk ihre wichtigste Botschaft in die Welt: „Die Antwort auf Hass ist nicht Hass.“ Die Antwort sei „immer Liebe“, sogar „Liebe zu unseren Feinden und Liebe zu denen, die uns verfolgen.“ Und sie sagte zu dem Mann, der ihre Kinder zu Halbwaisen, sie zur Witwe machte: „Ich vergebe ihm, weil es das ist, was Christus tat, und weil es das ist, was Charlie getan hätte.“
Es sind solche Worte, die Papst Leo gemeint hatte, als er sagte: „Niemand kann ihre Stimme zum Schweigen bringen oder ihre Liebe auslöschen.“
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Louis Hagen
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