Das Grünen-Mantra: Alles Rechtspopulisten, außer Mutti!
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Die linken Medien müssen jetzt ganz stark sein. Überall wohin sie schauen, gewinnen angebliche „Rechtspopulisten“.
Egal ob in den Niederlanden, wo ein rechter Konservativer die Wahl gewinnt oder in Argentinien, wo ein Libertärer das Ding macht. Für die Medien sind beide „rechtspopulistisch“. Doch was macht diese ungleichen Politiker beide zum Rechten und Populisten?

Geert Wilders ist ja für strikte Migration und einen Staat der durchgreift, während Javier Millei für Homoehe, offene Grenzen und die Abschaffung von einem Haufen von Ministerien plant. Egal welche Ansichten der Politiker oder Bürger hat – sobald sie nicht mehr linksgrün sind, sind diese rechtspopulistisch.

Keine Lust auf einen bevormundenden Staat? Populist!
Kontrollierte Migration? Rechts!
Die Worte scheinen jegliche Bedeutung verloren zu haben. Was früher eine politische Ideologie darstellte ist heute ein Kampfbegriff – „rechts“. Rechts ist böse, rechts ist undemokratisch, rechts ist verboten.
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Die Ironie dabei ist, dass der Begriff „Populismus“ eigentlich eine Politik beschreibt, die sich an den Interessen und Anliegen der „einfachen“ Bevölkerung orientiert. Theoretisch sollte dies ein lobenswertes Ziel sein. In der Praxis wird „Populismus“ jedoch zunehmend als Synonym für Demagogie und Vereinfachung verwendet. Es ist, als hätte das politische Establishment beschlossen, dass das Volk nicht wirklich weiß, was gut für es ist, und dass jeder, der behauptet, im Namen des Volkes zu sprechen, automatisch verdächtig ist.
Gleichzeitig hat der Begriff „rechts“ eine ähnliche Abwertung erfahren. Ursprünglich verwendet, um eine bestimmte politische Position zu beschreiben, wird er heute oft als Sammelbegriff für alles verwendet, was irgendwie konservativ, traditionell oder einfach anders als die vorherrschende progressive Meinung ist. Die Nuancen und Unterschiede innerhalb des konservativen Spektrums? Ignoriert. Die Möglichkeit, dass jemand aus wohldurchdachten, rationalen Gründen zu einer anderen Meinung kommen könnte? Unvorstellbar.

Gesichert kein Rechtspopulist – Robert Habeck
Diese Entwicklung zeigt nicht nur die wachsende Polarisierung unserer Gesellschaft auf, sondern auch eine gewisse intellektuelle Trägheit. Es ist einfacher, jemanden in eine Kategorie zu stecken und zu ignorieren, was er zu sagen hat, als sich mit seinen Argumenten auseinanderzusetzen. Doch diese Vereinfachung hat Folgen: Sie führt zu einem Verlust an politischem Austausch und letztendlich zur Entfremdung zwischen den verschiedenen politischen Gruppen.
Umso schlimmer ist es, wenn diese Rechtspopulismus-Vorwürfe vom Rundfunk gefördert werden. Reicht der Vorwurf nicht, dann wird der unbequeme Meinungsträger als Nazi betitelt.
Eine Frage kommt auf wird Sarah Wagenknecht demnächst als Links- oder Rechtspopulistin betitelt? Der Populismusvorwurf ist ja bereits da, aber ihre Politik ist für das mediale Schwarz-Weiss-Denken dann doch etwas zu uneindeutig.
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