Das „tote Pferd“ wird unsere Wirtschaft sein, Herr Scholz
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- Wieder einmal stellt Bundeskanzler Olaf Scholz den Ausstieg aus der Atomkraft als endgültig dar.
- In einem Interview mit dem Deutschlandfunk bezeichnet er die Atomkraft-Thematik als „totes Pferd“.
- Eine breite Mehrheit aus FDP, Opposition, Experten und Gesellschaft widersprechen dem Kanzler.
- Die Bundesregierung sieht unbeirrt Windkraft als Lösung aller (Strom-)Probleme und lässt so die deutsche Wirtschaft weiter in die Krise schlittern.
Unsere Bundesregierung lässt keine Gelegenheit aus, um die Unumkehrbarkeit des Atom-Ausstiegs zu propagieren. Zahlreiche Experten widersprechen diesen Darstellungen dauernd, aber das interessiert Bundeskanzler Olaf Scholz offenbar überhaupt nicht:
- Frankreichs Energieministerin Agnès Pannier-Runacher sagt: „Es ist ein Widerspruch, einerseits massiv französischen Atomstrom zu importieren und andererseits jeden Text und jede Gesetzgebung in der EU abzulehnen, die den Mehrwert dieser kohlenstoffarmen Energieform anerkennt.“
- „Technisch ist es möglich, mindestens sechs Kraftwerke wieder anzuschließen“, sagt Kernenergetiker Manfred Haferburg.
- Für die Stabilität der Netze ist Kernkraft unverzichtbar, erklärt E.ON-Chef Leonhard Birnbaum. Dann kommt sie eben die nächsten zwei Jahrzehnte aus Frankreich.
- Für die Kernenergieexpertin Vero Wendland ist es nicht nachvolliehbar, dass Deutschland die Leistung von ca. drei Reaktorblöcken aus Frankreich importiere.
- Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnet es als „historischen Fehler“, von der Kernenergie Abstand zu nehmen.
- Auch im August legten die Stromimporte weiter zu.
Die Konsequenz des Atom-Aus: Hohe Preise und viel CO2
Durch das geschmälerte Angebot auf den Strommärkten sind die Preise für Unternehmen und Verbraucher nach oben geschossen. Da können kurzfristig reaktivierte Gas- und Kohlemeiler nicht gegenhalten.
Und unter der Last der gestiegenen Energiekosten kämpft unsere Wirtschaft ums Überleben.
Selbst die Bürgerinnen und Bürger glauben nicht mehr an Deutschland als Wirtschaftsnation. In einer von der Bundestagsfraktion der CDU/CSU beauftragten Allensbach-Umfrage gab die Hälfte der Befragten an, dass Deutschland in zehn bis 15 Jahren nicht mehr zu den führenden Wirtschaftsnationen zählen wird – ein Anstieg von 20 Punkten im Vergleich zu 2022. Da wundert es nicht, dass immer mehr Betriebe aus Deutschland abwandern wollen.
Nur Olaf Scholz hat „alle gefragt“ und verteidigt die Atom-Lüge mit allen Konsequenzen:
Die Energiepreis-Explosion, angeleiert von unserer Ampel-Regierung, hat die Wirtschaft nach den harten Corona-Jahren in eine schwere Krise samt Inflationskarussell geführt. Dass Wirtschaftsminister Robert Habeck nun das eigene Versagen mit Steuergeld vertuschen will (Stichwort: Industriestrompreis), setzt der Sache noch die Krone auf. Wer Atomkraft als totes Pferd bezeichnet, aber gleichzeitig Atomstrom aus Frankreich kauft, kann von mir nicht ernst genommen werden.
Lieber Herr Scholz, das „tote Pferd“ wird unsere Wirtschaft sein. Und Sie sehen die Katastrophe offensichtlich nicht kommen.
Lesen Sie auch den Kommentar von Politik-Chef Ralf Schuler: „Der Ampel ist Macht wichtiger als die Wirtschaft dieses Landes – und wir müssen es noch zwei Jahre ertragen…“
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Philippe Fischer
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