Das Volk hat verstanden, dass Scholz keinen Respekt vor Arbeit hat
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Nichts in Deutschland ist größer als die Lücke zwischen dem, was Olaf Scholz sagt und dem, was er als Kanzler tut.
Ein sehr aktuelles Beispiel: Im Interview mit der ZEIT beschreibt Olaf Scholz sein Verständnis von Arbeit wie folgt: „Letztendlich ist es eine sittliche Pflicht, zu arbeiten. Unsere Gesellschaft ist auf Arbeit aufgebaut, auf dem Respekt vor der Arbeit und denen, die sie leisten.“ Klingt ja erst mal nicht schlecht: Der Respekt-Kanzler huldigt dem Prinzip der Arbeit, jeder Bürger ist Teil der Deutschland AG.
Das Scholz-Problem: Die Deutschen haben mittlerweile verstanden, dass es eben diesen riesigen Unterschied gibt zwischen dem, was Scholz in Interviews erzählt und dem, was er in Gesetze gießt.
Zeitgleich zu diesem Interview hat die FAZ eine Umfrage des renommierten Allensbach-Instituts veröffentlicht, die Überschrift lautet: „Die demotivierte Gesellschaft.“ Kernbotschaft der Erhebung: Scholz und seine Minister haben es mit dem Bürgergeld geschafft, das Land der Fleißigen zum schönsten Ort der Welt für staatlich subventionierte Faulenzer zu transformieren.

Die Bürgergeld-Macher: Arbeitsminister Heil und Kanzler Scholz
Das Bürgergeld demotiviert die Deutschen
70 Prozent der Deutschen sagen, dass der Unterschied zwischen dem Arbeitseinkommen und der Höhe staatlicher Unterstützung NICHT groß genug ist, um einen Arbeitsanreiz zu haben. Heißt im Klartext: Die überwältigende Mehrheit der Deutschen glaubt, dass das Bürgergeld ein Grund ist, warum Menschen nicht mehr arbeiten. Warum sich den Buckel krumm machen und früh aufstehen, wenn der Staat zuverlässig den Gehalts-Ersatz überweist – und Strom- und Mietkosten noch obendrauf legt.
Besonders bitter für Deutschlands mächtigsten Genossen: Selbst die eigenen Anhänger nehmen Scholz die Respekt-Nummer nicht mehr ab. In der FAZ heißt es: „Von den SPD-Anhängern halten 62 Prozent die Höhe des Bürgergeldes für ein Beschäftigungshindernis.“
Scholz hat 2021 mit einem einzigen Wort den Wahlkampf bestritten und das Kanzleramt erobert: Respekt. 2024 hat das Volk verstanden, dass Scholz keinen Respekt vor Arbeit hat. Selbst seine Wähler bescheinigen seinem Bürgergeld eine demotivierende Wirkung.
Und so richtig überraschen darf das niemanden. Wen im Ampel-Kabinett können Sie sich bei VW am Band vorstellen? Oder an der Supermarkt-Kasse? Kein Minister von SPD, FDP und Grüne strahlt das Gefühl aus, sich abseits von Fototerminen freiwillig die Hände schmutzig machen zu wollen.
Die Mehrheit in diesem Land unterstützt gerne die Schwächsten der Gesellschaft. Aber niemand geht gerne arbeiten und zahlt brav die Steuern, um am Ende die Faulsten der Gesellschaft zu unterstützen.
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Willi Haentjes
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