Das war’s dann wohl mit dem Frauensport?!
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Die Olympischen Spiele in Frankreich sind vorbei, und jeder, der sie verfolgt hat, ist an einem Thema nicht vorbeigekommen: dem Frauenboxen.
Es geht um Imane Khelif (Algerien) und Lin Yu Ting (Taiwan), die sich mit Leichtigkeit zur Goldmedaille geboxt haben. Sie selbst definieren sich als Frauen. Andere betrachten sie als Männer, Khelif wurde noch 2023 von der WM ausgeschlossen, nachdem Tests bewiesen haben, dass Khelif XY-Chromosomen hat.
In der heutigen Zeit wird oft über Inklusion und Gleichberechtigung gesprochen, aber was passiert, wenn diese Prinzipien mit den Grundsätzen des Sports kollidieren?

Khelif war seiner ersten Gegnerin Angela Carini (25, Italien) haushoch überlegen, sie gab nach 46 Sekunden auf.
Und wo bleibt die Fairness?
Es geht mir hier nicht um persönliche Anfeindungen oder Ausgrenzung, mir geht es um Fairness und um Sicherheit. Sollte es wirklich erlaubt sein, dass Männer, die biologisch betrachtet enorme Kraftvorteile haben, gegen Frauen beim Frauensport antreten?
Wir müssen den Mut haben, Debatten wie diese zu führen, um zu gewährleisten, dass der sportliche Wettkampf fair bleibt. Der Frauensport ist eine der großen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte, ein Raum, in dem Frauen sich auf Augenhöhe messen können. Wenn wir diesen Raum jetzt aufweichen, riskieren wir, all das aufs Spiel zu setzen, wofür Generationen von Sportlerinnen gekämpft haben.
Für mich ist klar: Wir müssen uns für den Erhalt des Frauensports starkmachen. Das ist keine Frage von Ideologie, sondern von Gerechtigkeit und Verantwortung – gegenüber den Athletinnen und gegenüber dem Sport selbst.
Mehr dazu hier, in meiner aktuellen Folge „Gio unzensiert“:
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Giovanna Winterfeldt
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