„Demos gegen rechts“: Die größte Holocaust-Relativierung in der Geschichte der Bundesrepublik
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Seit einigen Wochen demonstrieren Linke in ganz Deutschland gegen eine angeblich drohende rechte Machtübernahme. Dabei relativieren sie am laufenden Band den Holocaust.
Die Demonstranten inszenieren sich als Kämpfer gegen einen Faschismus, den es nicht gibt, sie erfinden sich die Nazis neu und wollen einen Holocaust verhindern, der nicht droht. In Sprechchören und auf Plakaten vergleichen die Teilnehmer die Alternative für Deutschland (AfD) mit der NSDAP. Dabei sollte jedem klar sein, dass nicht jeder Rechte ein Nazi ist. Nicht einmal jeder Faschist ist ein Nazi. Worte haben eine Bedeutung.
Abschiebungen sind kein industrieller Massenmord, Abschiebehelfer sind nicht die SS und Deutschland droht zeitnah kein rechter Totalitarismus.

Die Nazis waren keine Rechts-Konservativen.
Selbstinszenierung als Widerstandskämpfer
Die linken Demonstranten fühlen sich wie Widerstandskämpfer gegen eine Gefahr, die es faktisch nicht gibt. Sich mit dem Segen der Regierung gegen eine oppositionelle Meinung auf die Straße zu stellen, während sich Staatsunternehmen, der öffentlich-rechtliche Rundfunk und nahezu jeder Politiker mit einem solidarisiert, ist nicht vergleichbar mit dem tatsächlich stattgefundenen Kampf des deutschen Widerstands, wie der „Weißen Rose“.
Das geht sogar so weit, dass der SWR die Demonstranten mit Sophie Scholl in Verbindung bringt. Juden müssen das sehen, dafür zahlen und diese Relativierung hinnehmen.
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Verharmlosung des Holocaust – aus der Komfortzone heraus
Abschiebepläne und „Remigration“ mit dem Holocaust gleichzusetzen, zeigt nicht auf, wie „schlimm“ die AfD-Pläne sind – nein – der Vergleich verharmlost den Zivilisationsbruch der Nationalsozialisten.
Die Juden wurden nicht aufgrund fehlender Aufenthaltsberechtigungen in ihre Heimatländer gebracht. Die Juden wurden auch nicht aufgrund krimineller Machenschaften ausgebürgert. Juden wurden ermordet, weil sie Juden waren.
Eliminatorischer Antisemitismus will nicht abschieben, er tötet – ganz egal ob Frau oder Kind, ob deutscher Bürger oder nicht, ob rechts oder links.
Als die Corona-Maßnahmen-Gegnerin „Jana aus Kassel“ behauptete, sich wie Sophie Scholl zu fühlen, machten sich die Linken über sie lustig. Der Vergleich war zugegeben absurd, denn Jana drohte zu keinem Zeitpunkt der Tod. Aber in einer Sache war Jana Sophie Scholl näher, als die „gratismutigen“ Demonstranten – sie ging immerhin GEGEN die Regierung auf die Straße. Die Demonstranten heute haben dagegen den Rückhalt der gesamten politischen Elite und werden von selbiger über den grünen Klee gelobt.
Wenn anti-israelische Aktivisten Israel mit Nazi-Deutschland und den Krieg gegen die Hamas mit dem Holocaust vergleichen, schreien viele Meinungsmacher direkt auf – wieso bei den „Gegen-Rechts-Demos“ nicht dasselbe geschieht, bleibt offen.
Man will im Reigen der Guten glänzen
Die Parole „Nie wieder ist jetzt“ entstand im Zuge des Angriffs der Hamas auf Israel und den darauf folgenden Demonstrationen von Israel-Feinden rund um den Globus. Bei diesen Demonstrationen gab und gibt es unzählige Aufrufe zum Völkermord an den Juden, doch die unverschämten Möchtegern-Widerstandskämpfer blieben zu Hause und bevorzugten es, die Klappe zu halten.

Linke kapern den Slogan „Nie wieder ist jetzt“.
Jetzt nutzen linke Gutmenschen diesen Spruch in ihrem Kampf gegen angebliche Nazis. Dass diese Nazis zum Großteil handelsübliche Rechtskonservative sind, ist ihnen egal. Endlich können die Moralapostel was gegen „den Antisemitismus“ tun. Zwar gegen einen, der seit dem Angriff der Hamas vom 7. Oktober kaum eine Rolle spielt, aber darum geht es ihnen ja nicht.
Es geht ihnen ja auch nicht wirklich um Antisemitismus – sondern darum, gegen „die Bösen“ zu sein, um selbst umso schöner im Reigen „der Guten“ zu glänzen. Dafür darf man dann auch mal die barbarischen Verbrechen der Nationalsozialisten mit der Mitte-Rechts-Politik einer demokratisch wählbaren Partei gleichsetzen. Vom hohen moralischen Ross herab inszeniert man sich als Retter der Demokratie und Beschützer der Juden – während man Volksparteien verbieten möchte, politischen Gegnern die Grundrechte nehmen will und die nachweisbar größte Bedrohung für Juden ignoriert.
Ironischerweise ist das, was als „Kampf gegen Nazis“ verkauft wird, die größte gesellschaftliche Relativierung der NS-Verbrechen seit dem Sieg der Alliierten.
Schämt euch!
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