Die Deutschen sterben aus: Wie Familien systematisch kaputtgespart werden
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Warum nur die Wirtschaft ruinieren, wenn man dasselbe auch mit Millionen an Familien und den Geburtsraten machen kann?
Die Geburtenrate rasselt noch eine Etage tiefer in den Keller, Sozialisten und Grüne wollen jetzt noch einem weiteren, ihnen schon lange verhasstem Instrument, an den Kragen: Das Ehegattensplitting soll weg.
Das ist genau jene steuerliche Entlastung einer Solidargemeinschaft aus Mann und Frau, die das lebenslange Einstehen durch dick und dünn fördert und damit demonstriert, dass die polyamouröse Wohngemeinschaft mit Freundschaft-plus-Ambitionen, die sich beim ersten Streit dem nächsten Partner zuwendet, der Gesellschaft und auch dem Staat weit weniger nutzt als eine monogame Beziehungsstruktur, die im Idealfall auch noch Kinder hervorbringt und sich dabei ohne staatliche Hilfen selbst ernährt.
Seit Jahren bestätigen die Zahlen des statistischen Bundesamtes, dass gut 80 Prozent der Kinder in Deutschland bei ihren immer noch verheirateten Eltern wohnen, dass der Trend der Alleinerziehenden auf bis zu 20 Prozent gewachsen ist, diese aber leider in Mehrheit von staatlichen Leistungen abhängig sind und die sogenannten „neuen Familienformen“ der Regenbogenfront statistisch derart unterproportional klein sind, dass man sie im Promillebereich messen kann.
Wer sich ernsthaft um Geburtenraten sorgt, sollte die Ehe fördern, nicht torpedieren
Andere Studien zeigen, dass sich die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau Kinder bekommt, verdoppelt, wenn sie heiratet. Logisch, wer will schon Kinder in unsicheren On-Off-Beziehungen mit Männern, die sich nicht festlegen und auch keine Verantwortung übernehmen wollen? Jedenfalls kaum eine klardenkende Frau, ist doch die Wahrscheinlichkeit groß, sich bei jenen Alleinerziehenden einreihen zu müssen, die nur mit staatlicher finanzieller Hilfe ihre Kinder großziehen können, weil die Väter sich aus der Verantwortung stehlen.
Wer sich also ernsthaft um Geburtenraten sorgt, müsste genaugenommen die Werbekampagne starten: „Heiratet jetzt!“. Der müsste die Ehe fördern, langfristige Beziehungen immer belohnen und steuerliche Entlastungen für genau jene schaffen, die dieses Lebensmodell wählen. Wer zudem noch im staatlichen Haushalt Geld sparen will, sollte jene fördern, die ihre Kinder weitestgehend selbst großziehen und auch hier auf teure Betreuungssysteme ab der Geburt verzichten, schließlich kostet uns alle als Steuerzahlergemeinschaft jeder Krippenplatz pro Kind und Monat im Schnitt 1.500 Euro an staatlicher Subvention. Geld, dass der Staat also derzeit gerne ausgibt, damit Familien lieber erwerbstätig sind, anstatt sich selbst um die eigenen Kinder zu kümmern.

Die Wichtel-Akademie in München: Mit langen Öffnungszeiten und ganzjähriger Betreuung ist diese Kita für berufstätige und wohlhabende Eltern attraktiv.
Es ist also haufenweise Geld da, man gibt es nur lieber ins System anstatt in die Familie. Man kann damit auch Kinder schon viel systemkonformer großziehen und ihnen gleich die DIN-Normen einer stromlinienförmigen und staatstreuen Gesellschaft anerziehen. Das Ganze verpackt man dann als Förderung der Emanzipation und der Frau, denn es ist so wundervoll für den Staat, dass die berufstätigen Frauen mit ihren Steuerzahlungen jene Krippenplätze bezahlen, die sie nicht bräuchten, würde der Staat ihnen auch nur die Hälfte des Geldes auszahlen, wenn sie ihre Kinder selbst in den ersten drei Jahren ihres Lebens großziehen. Aber das wären ja dann ganz sicher alles dumme „Heimchen am Herd“, das sind solche, wie ich es früher war mit meinen vier Kindern, ein absolutes feministisches No-Go.
Alles so schön bunt hier: Die Geburtenrate der Deutschen auf historischem Tiefststand
Natürlich ruft nun auch bei den Grünen und den Sozialisten der Ampelregierung niemand laut „Hurra, die Deutschen sterben aus“ faktisch wird aber ein zutiefst deutschfeindlicher und zugleich sozialistischer Traum wahr, angesichts der Tatsache, dass die Geburtenrate der Deutschen auf einen neuen Tiefststand von nur noch 1,35 Kinder pro Frau gesunken ist und damit noch einmal um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Schaut man noch genauer hin, sagen die Zahlen, dass Frauen mit deutschem Pass sogar nur noch eine Geburtenrate von 1,26 haben gegenüber Ausländerinnen von mit 1,74 Kinder je Frau. Dieses Land wird sich verändern, und manche freuen sich drauf.
Bereits in den Jahren davor war die Geburtenrate bereits um 8 Prozent gesunken – genaugenommen ist die demographische Krise seit mindestens drei Jahrzehnten in aller Munde – ohne dass auch nur eine einzige Regierung in der Zwischenzeit einen effizienten Lösungsvorschlag gemacht hat. Man müsste ja Frauen dazu bekommen, Kinder zu kriegen, es ihnen empfehlen, schmackhaft machen, junge Familien fördern, statt abzustrafen. Das geht nun wirklich nicht, das ist Mutterkreuz-verdächtig also Nazi. Kinder zu bekommen wird damit zum revolutionären Akt.
Und ja, Frauen müssen das machen, also die echten, nicht die eingebildeten, denn im Kreißsaal ist die Frauenquote der Bio-Frau bei genau 100 Prozent. Echte Frauen bekommen Kinder, sonst keiner. Geschlechterpolitik, die sich mehr um die frei erfundenen Wunsch-Pronomen von verstörten Langzeitstudenten und ein paar alten Coming-Out-Of-Age-Herren in Damenunterwäsche kümmert, geht zielsicher an den Bedürfnissen von Millionen Frauen und damit potenziellen Müttern und Familien vorbei.
Ehen und Familien sind Paus ein Dorn im Auge
Eine Regierung, die nicht einmal das Wort Frau mehr definieren kann und bald ganzjährig immer noch buntere Regenbogenfahnen an allen Staatsgebäuden hisst und jetzt mit der Abschaffung des Ehegattensplittings die letzte noch bestehende Familienförderung mit Breitenwirkung abschaffen will, der sind Geburtenraten und Familien völlig egal.
Hauptsache auch noch der letzten stabilen Keimzelle der Gesellschaft, der Ehe mit Kindern, den Boden unter den Füßen wegziehen, dann sind endlich alle Menschen wurzellos, haltlos und nur noch auf die Wohltaten von Vater Staat angewiesen. Der allumfassende Nannystaat, der uns von der Wiege bis zur Bahre fest unter seiner Regie hält, strahlt bereits am Horizont.

Lisa Paus will das Ehegattensplitting in Deutschland abschaffen.
Wer Familie nicht nur nicht fördert, sondern auch systematisch zerstört, greift tief in die Freiheit und Unabhängigkeit von Menschen ein. Wer echte Vielfalt will, müsste die individuelle Familie mit ihren individuellen, auch kulturellen und politischen Ansichten und ihren Erziehungsstilen willkommen heißen und fördern. Wer Individualität will, müsste die kreative, unterschiedliche Art zu leben fördern. Stattdessen sind wir mit einem Staat konfrontiert, der es zum unfairen Vorteil erklärt, wenn verheiratete Paare im Vergleich zu anderen Familienkonstellationen steuerlich begünstigt werden.
Nur zur Klarstellung für jene, die das für eine Sekunde auch glauben: Diese Regierung hat keineswegs vor, im Gegenzug alle anderen Familienformen abseits der Ehe jetzt finanziell zu fördern. Wenn die Familienministerin Lisa Paus das „Ehegattensplitting als „veraltetes Instrument“ bezeichnet, weil es „allein die klassische Ehe steuerlich begünstigt“, liegen ihr nicht alle anderen am Herzen, sondern sind ihr Ehen und Familien ein Dorn im Auge.
Wenn zudem als Argument herangezogen wird, dass durch die unterschiedlichen Steuerklassen von Ehepartnern der meist besserverdienende Mann steuerlich günstiger gestellt ist, als die meistens dazuverdienende Frau, die zusätzlich die Kinder großzieht, so ist das zwar richtig, wenn man die beiden als Einzelpersonen ohne Ehe denkt, sie sind aber verheiratet und zusammen. Um es mal praktisch auszudrücken: Erst wenn sie sich scheiden lassen, stellt sich die Frage der Besteuerung als Einzelperson. Für ein Ehepaar zählt das Familieneinkommen insgesamt, und das ist mit Ehegattensplitting wesentlich höher als ohne. Dafür stehen sie auch füreinander ein, das fordert der Staat sogar – dass sie füreinander sorgen und auch bezahlen, sollte einer von beiden gerade kein Einkommen haben. Ehe ist Solidargemeinschaft und genau das muss belohnt sein.
Es ist eine absichtlich provozierte Neiddebatte
Faktisch bedeutet die Abschaffung des Ehegattensplittings also nicht mehr, als die Abschaffung eines Steuervorteils für die überwältigende Mehrheit von Familien und damit ein Plus an Steuereinnahmen für den Staat, während absolut niemand im Rest der Bevölkerung davon profitiert. Es wäre also ein Kaputtsparen der Ehen und Familien unter der Behauptung, sie hätten dadurch einen unfairen Vorteil gegenüber anderen. Es ist eine absichtlich provozierte Neiddebatte, um verschiedene Bevölkerungsschichten gegeneinander auszuspielen, während in Wahrheit nur der Staatshaushalt angefüttert wird.
Nur Dumme glauben, dass Forderungen wie jene von Bodo Ramelow, Ministerpräsident der SED-Nachfolgepartei Linke, man solle die eingesparten Gelder des Ehegattensplittings für Kinderförderung und kostenloses Essen in Kitas und Schulen verwenden, eine soziale Leistung wäre. Auch er geht nur den zutiefst freiheitsfeindlichen, sozialistischen und sogar kommunistischen Weg der Verstaatlichung der Kindheit. Warum will er das Mittagessen in der Kita fördern, aber nicht das Mittagessen der Familie zu Hause? Mal davon abgesehen, dass es niemals ein „kostenloses“ Mittagessen in Schulen gibt, es bezahlt immer jemand. Diese Essen werden über jene Steuern querfinanziert, die die berufstätigen Eltern bezahlen, die keine Zeit mehr haben, selbst zu kochen. Es wird aber auch von jenen Familien bezahlt, die noch selbst kochen zu Hause, mit ihren Steuern aber das Essen fremder Kinder nun mitfinanzieren.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke)
Was soll’s, wir haben ja ein Ministerium für Einsamkeit
Warum will diese gesamte Politik lieber, dass wir morgens alle in unterschiedliche Richtungen das Haus verlassen, alle nur noch berufstätig sind, unsere Kinder spätestens mit einem Jahr in einer staatlichen Einrichtung abgeben und ansonsten nur brav immer höhere Steuern und Abgaben zahlen? Die Fragmentierung der Familie führt klar in eine Vereinzelung des Menschen – aber dafür machen wir dann später Sozialleistungen für jene, die erwünscht sind und ein Ministerium für Einsamkeit während schon heute niemand mehr weiß, wie wir all jene Alten pflegen sollen, deren Kinder sich schon heute nicht mehr um sie kümmern.
Wer das beklagt, sollte sich auch die Frage stellen, mit welchem Recht wir von unseren Kindern später noch verlangen können, dass sie sich zu Hause um uns kümmern, wenn wir sie selbst bereits als Babys in fremde, „professionelle“ Hände gegeben haben, mit dem Hinweis, das wäre besser für sie, als in der Familie aufwachsen zu dürfen.
Findige Mathematiker können uns angesichts des Trends der Geburtenzahlen sicher ausrechnen, in welchem Jahr die letzte Geburtsstation in Deutschland wegen Überflüssigkeit geschlossen werden wird. Schaut man genauer hin, muss man längst die politische Absicht unterstellen, auch der letzten Familie noch den eigenständigen Lebensunterhalt unter den Füßen wegzuziehen und auch aus der letzten Familie noch ein sozialversicherungspflichtiges, steuerzahlendes Dienstleistungsunternehmen für „Care-Arbeit“ zu machen.
Wer Familie nur noch unter arbeitsmarktpolitischen Notwendigkeiten, steuerlichen Vorteilen und emanzipatorischen Maximalforderungen diskutiert, landet am Ende als vereinsamter Mensch vor einem Pflegeroboter. Der ist aber nicht auf Liebe programmiert.
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Birgit Kelle
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