EM 2024: Öffentlich-Rechtliche erklären deutschen Nationalstolz zum Tabu!
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Plötzlich ist Fußball-Europameisterschaft ...
Und das auch noch im eigenen Land. Niemand scheint das so richtig mitbekommen zu haben. Ich jedenfalls nicht – aber das muss nichts heißen. Praktisch über Nacht versucht nun eine ganze Nation, sich flugs mit dem großen Fußballfieber zu infizieren. Das funktioniert nur mäßig, wie mir scheint. Woran liegt das? Liegt es am krisengeprägten Gesamtzustand unserer Welt? Oder vielleicht doch an Regenbogenbinden und den auf „woke“ umgekrempelten Emo-Tussi-Trikots? Vielleicht liegt es daran, dass wir uns nicht zu schade sind, auch beim Fußball wieder ein Thema in den Vordergrund zu rücken: Rassismus.
Danke für nichts!
So veröffentlichte der WDR kürzlich eine Umfrage, der zufolge 21 Prozent der Deutschen sich mehr hellhäutige Nationalspieler wünschen. Ich frage mich, wie blöd muss man sein, um kurz vor Anpfiff des ersten Spiels eine solche Umfrage in Auftrag zu geben. Bye bye, Motivation! Tja, wer lange nach Problemen sucht, der findet. Ein herzliches „Danke für nichts!“ an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Also: Ganz Deutschland im Fußballfieber? Wohl eher nicht. Es scheint so, als befände sich das Land mehr denn je in einer Identitätskrise.
Und die Euro 2024 wird dabei zum Gradmesser: Aus „Einigkeit und Recht und Freiheit“ wird „Einigkeit und Recht und Vielfalt“ – kein Scherz. Mehr dazu, in meiner aktuellen Folge „Gio unzensiert“. Freiheit hat offenbar ausgedient – bezeichnend. Und eins noch: Bloß nicht Flagge zeigen, bloß kein deutscher Nationalstolz! Sonst könnte noch jemand zu Schaden kommen. Dabei beschleicht mich der Verdacht, dass gerade die, die Nationalabstinenz predigen, selbst eine toxische Form des Stolzes in sich tragen. Wie sonst erklärt man sich diese deutsche Besessenheit beim Thema Rassismus?
Schaut euch unbedingt meine neueste Folge an!
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Giovanna Winterfeldt
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