Gewalt, Gaza, Mordaufrufe: Der moralische Verfall der Linken
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Sie inszenieren sich gerne als Richter über Gut und Böse und verurteilen jeden, der ihren eigenen Standards nicht entsprechen mag. Insbesondere linke Politiker und Meinungsmacher sind in den letzten Jahren im öffentlichen Diskurs zu einer Instanz der menschlichen Moral hochstilisiert worden. Zuletzt offenbarten jedoch gerade jene immer öfter, wie intolerant, eiskalt und zum Teil auch gewaltbereit sie sind. Und siehe da, ihre viel gepriesene Moral scheint da plötzlich völlig egal zu sein.
Jeder, der den politischen Diskurs der letzten Jahre mitverfolgt hat, weiß, wie gerne und schnell Linke über andere urteilen. Jeder, der ihnen widerspricht, wird mit der vollen moralischen Härte und in aller Öffentlichkeit in seine Schranken gewiesen. Keine politische Debatte, keine öffentliche Empörung und keine mediale Vorverurteilung ohne die wortreiche moralische Einordnung linker Protagonisten. Absurd ist das gerade deshalb, weil ausgerechnet diese Gruppen sich zuletzt immer öfter mit zutiefst unmoralischen und unethischen Aussagen und Aktionen zu Wort meldeten.
Ein Überblick über einige erschütternde Vorfälle der letzten Wochen.
Menschlicher Abgrund in Sachen Charlie Kirk
Insbesondere rund um den Mord an dem US-Aktivisten Charlie Kirk wurden die menschlichen Defizite mancher Linken besonders deutlich. Während viele Menschen auf der ganzen Welt schockiert ob dieses grauenvollen Angriffes reagierten und persönliche politische Einstellungen in solchen Momenten bei vielen in den Hintergrund rückten, war es die Linke, die tatsächlich anfing darüber zu diskutieren, ob man um Charlie Kirk überhaupt trauern dürfe.
Die Vorsitzende der „Linken“ Heidi Reichinnek zeichnete sich durch besondere Menschenverachtung aus, indem sie im Rahmen eines Auftritts bei Caren Miosga verlautbarte, sie wundere sich, dass dieser „ultrarechte“ Mensch nun überall so betrauert werde. Auch andere linke Meinungsmacher kommentierten Kirks Tod hämisch auf Social Media und machten sich darüber lustig oder legitimierten das Attentat. Ganz offensichtlich sind konservative Ansichten bei vielen schon Grund genug, um zur Waffe greifen zu dürfen.
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Der amerikanische Bürgerrechtler Charlie Kirk wurde am 10. September 2025 bei einem Attentat an der Utah Valley University getötet.
Linke befürworten Gewalt als politisches Mittel
Im Grunde dürfen einen solche Äußerungen längst nicht mehr wundern. Die Grenzen des Sagbaren und auch des Vorstellbaren haben sich zuletzt in den Reihen der Linken offenbar massiv verschoben. Einer Umfrage von Apollo News zufolge sehen sogar 26 Prozent der Linken in Deutschland politische Gewalt als legitimes Mittel an. Das ist mehr als jeder Vierte.
Auch eine Umfrage aus den USA zeichnet ein ähnliches Bild. Dort würde jeder Dritte der unter 40-Jährigen, die sich selbst als links definieren, Gewalt befürworten, um politische Ziele zu erreichen. Solche Zahlen zeugen von einer besorgniserregenden Radikalisierung. Während man auf linker Seite nur zu gerne „menschliche Flüchtlingspolitik“, Vielfalt und Toleranz propagiert, ist es gleichzeitig anscheinend genauso legitim, Andersdenkende mundtot machen zu wollen bzw. ihnen sogar Gewalt zuzufügen. Das ist schon ein besonders interessantes Verständnis von Moral.
Wenn „Worte nicht mehr ausreichen“
Eines der prominentesten Aushängeschilder eines solchen radikalisierten Politikverständnisses in Deutschland ist Jette Nietzard, die (Noch)-Sprecherin der Grünen Jugend. In einem Interview sprach sie vor einigen Wochen davon, dass es legitim sei, im Kampf gegen die AfD zu „Widerstand mit Waffen“ zu greifen. Selbst nach landesweiter Empörung und Kritik wiederholte sie ihre Ansicht dazu jüngst in einem Podcast. Bei „Jung&Naiv“ sprach sie davon, dass sie fürchte an einen Punkt zu kommen, wo „Worte nicht mehr ausreichen“.
Auch ihr Kollege Jakob Basel, ebenfalls Sprecher Grünen Jugend, teilte erst vor Kurzem auf Social Media ein Video von einer Klimademonstration, in dem dazu aufgerufen wird „alte, weiße Männer“ zu verbrennen („Burn the old white man“). Dass sich solche radikalen Aussagen in den Reihen der Grünen Jugend zuletzt häuften, zeigt, wie rau der Ton dort mittlerweile geworden ist.
Natürlich gab und gibt es auch in anderen politischen Parteien immer wieder verbale Entgleisungen, die nicht zu tolerieren sind. Doch die Selbstverständlichkeit, mit der auf Seiten der Linken mittlerweile von „bewaffnetem Widerstand“ gesprochen wird, Polizisten beschimpft werden („All cops are bastards“) oder zu Mord aufgerufen wird, ist besorgniserregend.

Diese Parole dürfte strafbar sein.
Gaza, der Sehnsuchtsort der Linken
Genauso wenig moralisch ist allerdings auch die neu entdeckte Liebe vieler Linke zu Gaza. Denn während dort auf offener Straße erst kürzlich wieder angebliche „israelische Kollaborateure“ hingerichtet wurden, demonstrieren Linke in Europa regelmäßig mit Palästinenser-Flaggen und übernehmen unreflektiert die Propaganda der Hamas. Dass in Gaza Homosexuelle verfolgt und Frauen unterdrückt werden, interessiert die linke Blase ebenso nicht. Mit ihren Parolen wie „From the river to the sea“ werben sie gleichzeitig für die Auslöschung eines anderen Staates – nämlich Israel – und verlieren dabei kein Wort über den grauenvollen Terroranschlag des 7. Oktober 2023 und die Geiseln, die sich nach wie vor in Gefangenschaft der Hamas befinden.
Gerade dieser Fall offenbart die unfassbare Doppelmoral vieler Linker, die Gaza plötzlich zum Sehnsuchtsort hochstilisieren, ohne ein Wort über all die Verbrechen dort zu verlieren. Petitionen werden unterzeichnet, Boykotte verkündet und einzelne selbst ernannte Menschenrechtsaktivisten wollen ihre Social-Media-Reichweite steigern, indem sie nach Gaza segeln. Die hier betriebene Täter-Opfer-Umkehr ist wirklich der Gipfel der Geschmacklosigkeit.
Gerade in Anbetracht dessen stellt die moralische Überhöhung, mit der viele Linke den politischen Diskurs zu dominieren versuchen, eine besondere Farce dar. Denn ihr eigenes Gewissen scheinen sie schon lange verloren zu haben.
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Laura Sachslehner
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