Ja, Herr Reul, wir müssen über Ausländer-Kriminalität reden. Als Frau frage ich mich: Warum erst jetzt?!
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Danke Herr Reul, aber wieso erst jetzt?
Man könnte diesen Text mit einem Lob an den NRW-Innenminister Herbert Reul von der CDU beginnen, dafür, dass er schonungslos bei der diesjährigen Präsentation der Polizeistatistik ein Problem benannt hat, das jedem Bundesbürger freilich seit Jahren offensichtlich ist: Ausländer sind überproportional zu ihrem Bevölkerungsanteil die Täter bei Gewaltverbrechen und ihr Anteil steigt kontinuierlich von Jahr zu Jahr, während das Alter der ausländischen Täter gleichzeitig sinkt und zunehmend sogar ausländische Teenager oder gar Kinder zu Verbrechern werden.
Sie stellen nicht nur bei Taschendiebstahl ganze 80 Prozent der Täter, sondern bei zahlreichen Straftaten wie Vergewaltigungen, Raub, Mord und Totschlag einen Anteil von im Schnitt 44 Prozent aller Täter, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerungszahl von Nordrhein-Westfalen (NRW) nur rund 15 Prozent beträgt. Nichtdeutsche seien deutlich überrepräsentiert bei den Tatverdächtigen, sagt Reul, in NRW sind es fast 35 Prozent aller Verdächtigen, das ist bundesweit leider durchaus Durchschnitt, wie die Bayern schon einen Tag zuvor bestätigten und eigentlich alle Statistiken, so sie denn veröffentlicht werden, anstatt in sicher sehr antidiskriminierenden und schonenden Schubladen zu verrotten.
Im Regen stehen gelassen
Ja, man könnte sich freuen, dass endlich Realismus und schonungslose Ehrlichkeit einkehrt, würde sich nicht gleichzeitig die Frage aufdrängen: Warum erst jetzt Herr Reul? Wie er selbst bei der Pressekonferenz eingestand, liegt dies drängende Thema schon lange auf seinem Tisch. Er habe sich schwergetan, weil er keine Lust habe, „irgendwelchen merkwürdigen Menschen da Munition zu liefern“. Weiter sagte Reul, wenn man Dinge aber nicht ausspreche, „fischen die weiter im Dunst, können weiter alles Mögliche behaupten, schüren Unruhe und kriegen immer noch mehr Prozente“.
Danke für nichts Herr Reul, denn genau mit dieser Einstellung haben Sie nicht nur all jene unbescholtenen Bürger im Regen stehen lassen, die bereits seit 2015 unermüdlich auf die Gefahr durch zugewanderte Ausländerkriminalität hinweisen, sondern mit dazu beigetragen, dass diese Menschen als Rassisten, Ausländerfeinde, als rechts oder gleich als Nazis abgestempelt wurden, obwohl die Innenministerien von 16 Bundesländern statistisch belegt hätten bestätigen können, dass diese Menschen recht haben.
Es ist also endlich ganz oben angekommen, dass wir über Ausländer-Kriminalität reden müssen. Gerade als Frau frage ich mich, aber, warum erst jetzt?! Diese laut Reul „merkwürdigen Menschen“ müssen ja gar nicht „im Dunst fischen“ für ihre Thesen und irgendwas „behaupten“. Man hat seit Jahren die leichtesten Opfer dieser steigenden Kriminalität – die Mädchen und Frauen – im Regen stehen lassen.
Diese haben zwischenzeitlich und spätestens seit den Übergriffen auf der Kölner Domplatte – die steht übrigens in NRW – sehr gut verstanden, dass sie verdammt alleine dastehen, sollten sie von einer Gruppe ausländischer Männer umkreist, angegrapscht oder gleich ganz vergewaltigt und auch ermordet werden. Man beschimpfte lieber jene als „Rassisten“, die die Gefahrenlage für Mädchen und Frauen seit einem ganzen Jahrzehnt öffentlich thematisieren. All die tragischen „Einzelfälle“ der Marias und Mias unseres Landes, die Vergewaltigungen und auch Morde an jungen Mädchen, die den Fehler begingen, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Ich hätte schlicht von den deutschen Regierungs- und Sicherheitsbehörden etwas mehr erwartet, um mich, meine Töchter und den Rest der weiblichen Bevölkerung Deutschlands zu schützen, als den Hinweis auf „eine Armlänge Abstand“ zu meinen potenziellen Angreifern zu gehen.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) im Gespräch mit Polizeibeamten
Die importierte Kriminalität ist oft längst eingebürgert
Es ist bezeichnend, dass Reul, wie auch andere führenden CDU-Leute, immer noch nicht begriffen haben, dass der Versuch der Geheimhaltung von Fakten, um nicht den Falschen Wasser auf die Mühlen zu geben, diese Mühlen mit einem ganzen Wasserfall in Gang setzten und genau zu jenem Anstieg der Prozentzahlen bei der AfD geführt hat, den man doch angeblich versucht zu vermeiden
Jetzt sind die Augen offen, gleichzeitig ist der Blick immer noch getrübt, denn selbst die nun vorliegenden dramatischen Zahlen zeigen nicht das gesamte Ausmaß importierter Kriminalität, haben wir doch einen Teil der heutigen Täter längst eingebürgert.
Die riesigen Täterzahlen sind nur die Spitze des Eisbergs, denn die jetzt veröffentlichten Statistiken beinhalten nur jene kriminellen Ausländer, die statistisch als Täter „ohne deutschen Pass“ registriert sind, aber nicht den Anteil jener an der Polizeistatistik, die zwar den deutschen Pass besitzen, ihn aber erst durch ein Asylverfahren oder sonstige Einbürgerungen erlangt haben, aber wie man so schön sagt, Migrationshintergrund besitzen.
Wie praktisch, dass das nicht differenziert erfasst wird, damit wissen wir gar nicht, wie viele Verbrecher wir längst zu Deutschen gemacht haben, weil man in unserem schönen Land einen deutschen Pass immer einfacher und schneller erhält. Erst im Januar hat die Bundesregierung das Staatsbürgerschaftsrecht dahin verändert, dass man statt frühestens nach 8 Jahren, bereits nach 5 oder gar 3 Jahren den deutschen Pass erhalten kann. Da man den Kindern aller Migranten zudem ab Geburt sofort einen deutschen Pass gibt, sollte es nahezu unmöglich werden, ihre Eltern, selbst wenn sie Schwerverbrecher sind, des Landes zu verweisen, natürlich im Sinne des Kindeswohls.
Nun könnte man zynisch einwerfen, das Problem der Ausländerkriminalität ließe sich am besten lösen, indem man sie zu Inländerkriminalität macht. Wenn erst jeder einen deutschen Pass hat, sinkt die Ausländerkriminalität schließlich auf Null. Das macht sich sicher großartig im nächsten Integrationsbericht, löst aber nicht das Problem, sondern verschärft es noch.
Die Fakten liegen schon lange auf dem Tisch
Schon im Jahr 2013 hatten fast 80 Prozent der Intensivtäter in Berlin einen sogenannten Migrationshintergrund. „Die meisten von ihnen – 43 Prozent – sind arabischer Herkunft, 32 Prozent stammen aus der Türkei“, die Zahlen stammen nicht von „merkwürdigen Menschen“, sondern vom damaligen Berliner Oberstaatsanwalt Rudolf Hausmann, der das dem Magazin Focus im Interview sagte. Seither sind Millionen an arabischstämmigen jungen Männern ins Land gekommen, die nun die Ausländergewaltstatistik verstärken. Es sollte keiner so tun, als habe man das nicht kommen sehen können.
Zur Ehrenrettung eines Innenministers Reul muss man hinzufügen, dass das Verschleiern von Zahlen und Täterprofilen, das Benennen von ausländerspezifischen Problemen und gar der Schutz von Tätern und das Vernachlässigen der Opfer bis heute von zahlreichen politischen Akteuren aller Parteien außer der AfD praktiziert wird.
Der öffentlich-rechtliche Medienbetrieb – aber nicht nur dieser – ist oft bis heute gerne Steigbügelhalter, um das Mantra des freundlichen, unbescholtenen „Geflüchteten“ aufrecht zu erhalten, der mit einer rassistischen und vorurteilsbeladenen Mehrheitsbevölkerung konfrontiert ist und sich nur deswegen nicht integrieren kann.
„Refugees welcome!“ wurde zum Schlachtruf einer ganzen Bewegung aus Politikern, Medienschaffenden und selbst Feministinnen, die lieber über Gender-Sterne und falsche Pronomen diskutieren wollten, statt über Ehrenmorde und dem neuen Phänomen von Gruppenvergewaltigungen, was es vor der Zuwanderungswelle quasi nicht gab.

Demonstration in Berlin Kreuzberg: Die bundesweit forcierte Willkommenskultur ist für die prekäre Sicherheitslage mitverantwortlich.
Kondome statt Gefährderansprache
Man sprach lieber über den Rassismus des alten weißen Deutschen als über die Frage, mit welchem Autoritätsverständnis und Frauenbild all jene jungen Männer in ihren Heimatländern sozialisiert wurden, die man bereit war, bedingungslos aufzunehmen.
Man schuf lieber eine Aufklärungsseite über Sexualpraktiken in über 12 Sprachen mit deutschen Steuergeldern und karrte minderjährige Afghanen und Syrer zum Aufklärungsunterricht beim Gesundheitsamt, um ihnen Kondome zu schenken und einen Grundkurs zur Benutzung desselben, anstatt eine „Gefährderansprache“ zu halten, sollten sie deutsche Mädchen als Freiwild behandeln, nur weil diese auf deutschen Straßen alleine unterwegs sein dürfen.
Erregte der Mord an der 15-jährigen Mia in Kandel noch die Gemüter, schlichen sich die Meldungen über Frauen, die durch ihre Ex-Männer, Ex-Freunde oder verschmähte Verehrer schwer verletzt oder getötet wurden, lautlos als „Beziehungstaten“ in die Gewaltstatistiken, anstatt die gemeinsamen Nenner zu nennen: Männern mit ausländischen Wurzeln, die ihre vermeintliche „Ehre“ gekränkt sehen.
Man akzeptierte still, dass in diesen Kreisen nicht die Scheidung eingereicht und die Koffer gepackt werden, sondern dass diese Herren es lieber selbst regeln und das sehr final – jedenfalls für die Frau.
Der schönere Schuldige kommt aus Pöcking
Man verzichtete in Nachrichtensendungen wie der Tagesschau über Fälle wie der jungen ermordeten Maria aus Freiburg zu berichten, weil es angeblich „keine überregionale Relevanz gehabt“ habe, während bereits ausländische Medien diese Morde in ihre Berichterstattung aufnahmen.
Man spricht bis heute lieber über den angeblich weit verbreiteten „antimuslimischen Rassismus“ als über die Gewalt arabischer Clans auf deutschen Straßen. Man eliminiert lieber den Begriff „Clankriminalität“ aus dem Sprachgebrauch, weil die Grünen fürchten, dass mit dem Begriff arabische und türkei-stämmige Bevölkerungsgruppen stigmatisiert werden und tut nun lieber so, als würden durchschnittliche „Großfamilien“ aus Pöcking plötzlich den nationalen Drogenhandel organisieren. Es drängt sich das Bild eines Kindes auf, das sich mitten im Raum stehend die Augen zuhält und ruft: Du siehst mich nicht!
Man entschied sich selbst in Journalistenverbänden in vorauseilendem Gehorsam als schreibender Gutmensch dafür, bei der Berichterstattung über Straftaten die Herkunft, Nationalität, Hautfarbe oder gar den Namen eines Täters zu verschweigen, um das „Vorurteil“ der Ausländerkriminalität nicht zu bedienen. Man schrieb in Berichten lieber über einen „Lastwagen“ der mitten in den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidtplatz fuhr, anstatt den Fahrer bei Namen, Nationalität, Religionszugehörigkeit und Asylstatus zu nennen.
Man gilt inzwischen in manchen Kreisen bereits als Rassist, wenn man jemanden mit dunkler Hautfarbe und nichtvorhandenen Deutschkenntnissen fragt, wo er herkommt, schließlich ist er doch jetzt hier und somit einer von uns. Selbst Pressemitteilungen der Polizei verschweigen in manchen Bundesländern klare Täterbeschreibungen, um zu verschleiern, was sowieso jeder weiß, wenn er von einem „Messer“ oder gar einer „Machete“ als Waffe liest.
Fehlende Integration ist nicht das Problem
Die deutsche Zuwanderungspolitik kostet Menschenleben, Gesundheit, Wohlstand und enorme Ressourcen der Polizeibehörden, abseits der Milliarden, mit denen jeder Bundesbürger es sowieso mitfinanzieren muss.
Noch einmal Reul zum Schluss, weil es leider zeigt, dass die Lösung der Problematik politisch immer noch falsch aufgezäumt wird. Wenn er das Fazit zieht: „Die Zahlen sagen uns, dass wir unsere Hausarbeiten bei der Integration nicht gemacht haben“, benennt er den falschen Schuldigen.
Das Konzept Integration kann nicht bedeuten, dass wir die Ressourcen der Polizei dafür verwenden, die deutsche Bevölkerung vor jenen ausländischen Straftätern zu schützen, die wir ohne Not ins Land geholt haben und selbst nach Begehung von Straftaten nicht ausweisen.
Integration erfordert einen Integrationswillen des Zugewanderten. Und ich bin nicht ganz sicher, ob der Hinweis von Reul, dass wir noch lange nicht solche Zustände hätten wie in den Pariser oder schwedischen Vororten, wirklich tröstlich ist, solange es weder ein Konzept noch den politischen Willen gibt, zu verhindern, dass wir sehenden Auges in Hochgeschwindigkeit genau darauf zusteuern.
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Birgit Kelle
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