Kampf gegen die Weiblichkeit: Wer sich der Realität verweigert, schadet zuerst Frauen und Kindern
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Wenn sich Einzelfälle häufen, nennt man es System. Das größte Problem für Frauen in allen westlichen Gesellschaften ist schon lange nicht mehr das vielzitierte Patriarchat, sondern die Ignoranz und Realitätsverweigerung, die eben nicht nur unter Männern grassieren kann, wenn es um die Interessen, Rechte und Gefahren für Frauen geht, sondern die auch Frauen an den Tag legen und damit den Sargnagel ihrer eigenen Freiheiten und Rechte selbst einhämmern.
Gerade wird an vielen Fronten alles getan, um jeden Angriff auf Frauen zu bedauerlichen Einzelfällen zu degradieren, anstatt die Systematik zu verstehen, mit der einerseits totalitäre Toleranzkrieger wahlweise im Namen von Geschlechtergerechtigkeit oder im Kampf gegen Islamophobie und Rassismus Frauenrechte verhöhnen und abschaffen. Weil nicht sein darf, was ist, muss die Realität verweigert werden. Die Realität ist rechts, transphob und ausländerfeindlich, alles andere sind bedauerliche Einzelfälle, gehen Sie weiter, es ist nichts passiert.
An diesem Olympia-Wochenende werden wahrscheinlich in zwei Gewichtsklassen Männer die Kämpfe der Frauenboxkämpfe gewinnen. Das Ganze sorgt nicht etwa für eine Empörungswelle unter Politikern und Journalisten, oder für eine Solidarisierungswelle unter allen anderen Olympiateilnehmern angesichts dieser Ungerechtigkeit im Kampf um sportliche Höchstleistungen.

Lin Yu Tin (links) aus Taiwan und Imane Khelif (rechts) aus Algerien werden den olympischen Traum von zwei Boxerinnen brutal zerstören.
Nein, stattdessen können sich die beiden Männer, die bei den Frauen antreten, sicher sein, die volle Unterstützung des IOC zu haben, schließlich hat dieses sie zu den Kämpfen zugelassen unter dem fadenscheinigen Argument, es gälte das Geschlecht, das im Ausweis eines Menschen steht.
Stehen am Ende zwei Männer auf dem Siegertreppchen?
Schöner als es IOC-Präsident Thomas Bach ausdrückte, hätten es auch der deutsche „Queer“-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann, und die deutsche Ministerin für Diversity und Regenbogenfahnen, Lisa Paus, nicht sagen können. Wenn also am Samstag zwei Männer auf dem Siegertreppchen der Frauen stehen werden und nicht nur Goldmedaille und Ruhm, sondern auch Preisgelder einsacken, können sie sich der euphorischen und solidarischen Berichterstattung gerade in den öffentlich-rechtlichen Medien sicher sein, wo man bei ARD und ZDF seit Tagen darum wetteifert, die Zuschauer mit politischer Belehrung über Geschlechterfragen zu belästigen, anstatt als Sportkommentatoren oder gar als Journalisten seinen Job zu machen.

Familienministerin Lisa Paus mit ihrem „Queer“-Beauftragten Sven Lehmann im Juli 2024 beim CSD in Berlin.
Anstatt der Frage nachzugehen, wie es sein kann, dass das IOC sich eigene Geschlechterkategorien zusammenzimmert – abseits der Faktenlage, warum es die Einwände von nationalen und internationalen Boxverbänden ignoriert und warum das IOC einfachste DNA-Speichel-Tests zur Bestimmung des Geschlechtes abgeschafft hat und auch jetzt in dieser hitzigen Debatte verweigert –, beschimpft man lieber Kritiker als „Rechte“ und plappert jede Verschwörungstheorie nach, die gerade vom eigentlichen Thema ablenkt, das da wäre: Sie sind Männer und ruinieren mit der Behauptung, Frau zu sein, den gesamten internationalen Spitzensport. Jedenfalls jene Sportarten, wo es von Vorteil ist, die Kraft und die Ausdauer eines männlichen Körpers zu haben.
Nun sehen wir zwar immer wieder Männer mit Frauenausweis beim Schwimmen oder Laufen, beim Radbahnfahren oder beim Handball, aber niemals in der rhythmischen Sportgymnastik oder auf dem Schwebebalken. Es ist für Mann eben einfacher, eine Frau in einem Boxring ins Gesicht zu schlagen, als ihre Anmut zu übertreffen.
Nur eine Kampagne der Russen?
Dazu wird der deutsche Zuschauer in Paris durch ARD und ZDF mit staunenswertem, wissenschaftlichem Nonsens versorgt. Da wäre zum Beispiel: auch Frauen können XY-Chromosomen haben. Überhaupt ist das in Zweifel ziehen der Weiblichkeit bei den Herren-Boxerinnen Khelif und Lin nur eine Desinformationskampagne der Russen. Putin ist schuld und das Internet! Die Sportschau twitterte gar offiziell: Imane Khelif stehe bei Olympia in Paris im Rampenlicht, „weil sie Erfolg hat“ und nur, „weil der suspendierte Boxverband IBA über sie eine zweifelhafte Debatte lanciert.“
Die XY-Chromosomen-Frau ist also nicht nur ein wissenschaftliches Wunder, sondern auch Opfer der Russen. Wissen die nicht bei der Sportschau, dass man im Heimatland von Khelif nicht die Russen, sondern die Juden bereits als Urheber dieser Kampagne gegen das arme Mädchen ausgemacht hat, das dafür auch brav „Allahu Akbar“ in die Kameras rief? Das muss dem investigativen Journalismus der ARD entgangen sein.
Alles ist möglich, nur die einfachste Lösung darf nicht wahr sein: Einer der größten Angriffe auf die Frau im 21. Jahrhundert stammt ursprünglich aus ihren eigenen Reihen. Aus einer irregewordenen Gender-Bewegung, die einst mit guten Ambitionen zur Abschaffung von Ungerechtigkeiten zwischen Mann und Frau startete. Inzwischen jedoch verteidigt sie zum Schaden von Millionen Frauen und Mädchen weltweit mit ihren Einhorn-Wissenschaften jede sexuelle Abartigkeit als neue „sexuelle Identität“. Damit rollt sie selbst Pädophilen einen neuen roten Teppich aus und behauptet, das Geschlecht eines Menschen könne mit Hilfe eines Geschlechter-Voodoos durch einen Sprechakt verändert werden.
Die Anbiederung der Feministen
Frauen können bekanntlich alles – auch sich selbst ruinieren. Und sie tun es im großen Stil und spielen brav ihre Rolle im organisierten Aufbegehren gegen die vermeintliche Macht des „alten weißen Mannes“, während die wahren Feinde der Frau durchaus bunt, nicht wenige eher schwarz, aber alle offen radikal sind. Doch anstatt die Feinde der Frau entschlossen zu bekämpfen, biedert sich eine ganze mediale und auch politische Klasse selbsternannter „Feministen“ der schrillen Bosheit einer aggressiven und von Männern dominierten Transbewegung an und bettelt um Teilnahmeerlaubnis an den nackten Tatsachen überdrehter CSD-Pride-Paraden. Man opfert die Frau für eine Handvoll Männer in Damenunterwäsche und alle machen mit, Linke, Grüne, Sozialisten, Liberale und sogar Christdemokraten.

Christopher Street Parade in Berlin im Juli 2024.
Diese Realitätsverweigerung im großen Stil kostet derzeit Frauenrechte, Frauengesundheit, die sexuelle Selbstbestimmung und Freizügigkeit von Frauen im öffentlichen Raum und somit die Selbstverständlichkeit eines selbstbestimmten, gleichberechtigten Lebens.
Doch wir wollen der Queer-Front nicht die alleinige Schuld geben am Niedergang der Frau, denn abseits der Trans-Bewegung arbeitet auch eine weitere Kraft an der Rückabwicklung der offenen Gesellschaft und erntet dafür genauso viel Verständnis und Wegsehen bis hin zur offenen Realitätsverweigerung: Die Herren Kalifats-Befürworter im Namen des Islam sind ebenfalls eifrig dabei, diese Gesellschaft zu kippen und können auf dasselbe Verständnis und dieselbe Unterstützung derselben politischen und medialen Klasse bauen, die ihnen attestiert, nicht etwa Aggressor, sondern Opfer zu sein.
Plumpe Propagandatätigkeiten
Manche Medienvertreter sind sich dabei nicht zu schade, ihre Propagandatätigkeit im Namen einer offenen Einwanderungsgesellschaft derart plump zu tarnen, dass sie ins Groteske kippt. Der George-Orwell-Preis der Woche geht dabei eindeutig an den Berliner Kurier, der unter dem Titel „Irre Zunahme an Messerattacken – Charité schlägt Alarm: In Berlin wird immer öfter zugestochen“ einen Bericht über die Explosion von Messerangriffen und der Zunahme von Tätern bereits im Kindesalter ernsthaft mit dem Foto einer jungen blonden Frau mit Messer in der Hand bebildert. Ganz so, als handele es sich bei ihr um ein typisches Täterprofil dieses Deliktes. Ja, wer kennt sie nicht, diese vielen deutschen blonden Frauen, die heimtückisch mit gezücktem Messer durch Berlin streifen und unschuldige Passanten abstechen?
Während die Polizeistatistiken durch Migrantengewalt, Mord, Totschlag, sexuelle Übergriffe und vor allem durch migrantische Messergewalt nahezu explodiert und in derselben Stadt Berlin jeden dritten Tag eine Gruppenvergewaltigung nicht selten aus demselben Milieu an Frauen verübt wird, bebildert man das Problem mit einer „Täterin“ aus der Reihe der größten Opfergruppe: den Frauen.

Eine üblere Täter-Opfer-Umkehr kann man sich kaum ausdenken. Während Frauen in manchen Straßenzügen der Stadt bereits nicht mehr sichtbar sind und trotz Stacheldraht, Ausweiskontrollen und Polizeipräsenz im Sommer alleine kein städtisches Freibad gefahrlos mehr zum Baden nutzen können, werden sie von einem Medium der Stadt als Durchschnittstäterin eskalierender Messergewalt gezeigt. Das ist kein Versehen, nicht einmal Dummheit, sondern Bosheit. Früher wäre wegen so einer Sache ein Bild-Chef entlassen worden, heute regt es nur noch in Social Media jene auf, die sich schon lange durch die durchschnittliche mediale Berichterstattung verhöhnt fühlen.
Frauen machen bereitwillig mit
Es sind jene Medien, die auch an anderer Stelle das Problem der Zuwanderung vor allem junger Männer aus fremden Kulturkreisen gerade für Frauen negieren und wahlweise als Islamophobie und/oder Rassismus klassifizieren. Auch hierbei machen Frauen bereitwillig mit und biedern sich ihren Aggressoren freiwillig in falsch verstandener Toleranz an, nur damit nicht jene Recht bekommen, die das Problem Islam schon vor ihnen erkannt haben. Wegducken und Verschwesterungsversuche mit Kopftuchmädchen wird sie aber nicht retten.
Nur exemplarisch für viele Realitätsverweigerer lässt sich dazu der aktuelle Tweet der Kollegin Heide Rampetzreiter der österreichischen Zeitung Die Presse zitieren:
Nachdem die Polizei zwei bekennende ISIS-Terroristen in Wien festgenommen hat und nach drei weiteren Mittätern noch fahndet, die offenbar gemeinsam ein Selbstmordattentat bei einem der drei Taylor-Swift-Konzerte in Wien geplant hatten, sind bei ihr nicht etwa die Herren Islamisten die Schuldigen.
Nein, die Tatsache, dass nun drei Konzerte aus Sicherheitsgründen abgesagt werden mussten, ist die Schuld von „ein paar toxischen Männern“ mit zu kleinen Egos und das sei „Misogynie“, also Frauenfeindlichkeit, in Reinform, denn schließlich wird jetzt „180.000 Menschen vor allem Frauen“ die Freude genommen. Wir lernen, das hat hier nichts mit dem Islam zu tun, es ist bloß wieder ein typischer Fall männlichen Frauenhasses.
Kritik am Islam wird ausgeblendet
Ein Framing, das bis heute auch in Deutschland seit der historischen Kölner Silvesternacht wie ein Mantra gepredigt wird: Hier haben nicht etwa Migranten und vor allem Muslime Frauen wie Freiwild behandelt, sexuell belästigt oder gar vergewaltigt, sondern nur „Männer“, wie wir sie eben kennen, wie sie sich ganz männertypisch in ihrer „toxischen Männlichkeit“ ausleben. Das kannte man in Deutschland schon immer, nur jetzt bei den migrantischen Männern werde es beklagt, während man den weißen Mann und seine systemische Unterdrückung sonst immer hinnehme. Wir lernen in der Märchenstunde zur Lage der Nation regelmäßig und vielfach auch durch staatliche Stellen, das Problem sei nicht der Islam, der wolle schließlich nur Frieden, das Problem seien die Rassisten und die Islamophoben, die ihnen etwas andichten.
Jede Kritik am Islam, an Übergriffen durch islamisch geprägte Männer, an Zwangsehen und Kinderehen und seiner Frauenfeindlichkeit wird in bestimmten politischen und medialen Kreisen bis heute nicht als echte Gefahr für Frauen anerkannt, sondern in einer unterwürfigen Schonhaltung als bloße Behauptung rechter, rassistischer Aktivisten abgekanzelt. Es ist nahezu erschreckend mit anzusehen, wie etablierte Frauenrechte, für die mehrere Generationen von Frauen hart gekämpft haben, vor sich hin zerbröseln durch schlichte Ignoranz der politischen Klasse, der Medien und durch dumme Mitläufer, die sich im Namen von Toleranz, Diversity und Antirassismus dazu hinreißen lassen, Errungenschaften einer freien Gesellschaft preiszugeben, nur um nicht anzuecken oder unangenehm aufzufallen. Hauptsache man gilt nicht als rechts, Hauptsache, die anderen sind rechts, damit können sie ja nicht recht haben und damit ist doch alles gesagt, oder?

In der nordenglischen Stadt Southport wurden drei kleine Mädchen im Alter von sechs, sieben und neun Jahren brutal erstochen.
Der Name Taylor Swift bringt uns unweigerlich am Schluss nach England und den drei ermordeten kleinen Mädchen, die an einem Taylor Swift Tanzkurs teilnahmen, als ein junger Mann mit afrikanischen Wurzeln sie mit einem Messer abgestochen hat, und wir von Glück reden können, dass nur drei der Mädchen und nicht noch mehr der Verletzten tot sind. Die darauffolgenden Ausschreitungen in England, die bis heute andauern, wurden ebenfalls innerhalb von Sekunden als „rechtsradikal“ geframt, frei nach dem Motto: Hier sind nur rechte Randalierer unterwegs, die grundlos und aus völlig unerklärlichen Motiven Migranten angreifen. Dass hier gerade ein Fass überläuft, das sich „ungesteuerte Migration aus anderen Kulturkreisen“ nennt, will auch der neue britische Premier Keir Starmer weder aussprechen noch zugeben und bleibt lieber auf einem offenen Pulverfass sitzen, während die ganze Welt in Internetvideos vor allem junge Männer mit Migrationshintergrund und gerne auch mit Palästinenserfahnen auf Jagd nach weißen Briten zusehen kann. Ist jemand aufgefallen, dass sich die Frauen Englands in diesen Vierteln bereits vollständig aus dem Straßenbild entfernt haben und wenn überhaupt nur noch in Vollverschleierung zu sehen sind?
Offener Frauenhass
Mit einem mag die österreichische Kollegin Rampetzreiter recht haben, es zeigt sich ein offener Frauenhass bei zahlreichen Taten: Es waren kleine tanzende Mädchen in Southport. Hunderte Verletzte und 22 auch hauptsächlich weibliche Tote beim islamischen Terroranschlag auf das Ariane-Grande-Konzert 2017 in London. In Wien wären es ebenfalls hauptsächlich junge Frauen gewesen als Opfer, hätte man die Täter nicht rechtzeitig gefasst. Auf der Kölner Domplatte waren es knapp 1000 Frauen als Opfer von Übergriffen. Die Gruppenvergewaltigungen in Berlin, alles Frauen. Die anderen Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffe, die in den Polizeistatistiken führen, alles Frauen. In manchen Kulturen wird das Vergewaltigen und Ermorden der Mädchen und Frauen der Gegner als Kriegsstrategie angewandt. Man raubt sie, man ermordet sie, man versklavt sie, man erniedrigt sie. Man zeigt seinem Gegner: Du bist so ein Schwächling, du kannst nicht einmal die Ehre deiner Frauen, Mütter und Töchter beschützen. In diesem Sinne wird der Kampf der Kulturen längst auch auf deutschen Straßen ausgetragen und leider auch gewonnen zulasten der Frauen.
Die Täter lassen sich aber deutlich klarer klassifizieren, als sie einfach „Männer“ zu nennen. Wer das Problem für Frauen lösen will, muss aussprechen, dass es bestimmte Männer vor allem aus bestimmten Kulturkreisen sind, so wie die Messerattentäter eben nicht blonde Frauen, sondern in der Regel Afghanen und Syrer sind und die Frauenverächter nicht selten Muslime. Es sind nicht Männer, die gerade im Namen des großen Mohammed im Irak die Kinderehe ab 9 Jahren legalisieren und es sind nicht Männer, sondern Muslime, die in Afghanistan das Land wieder bis zum Mittelalter rückabwickeln und Mädchen nicht mehr zur Schule gehen lassen.
Der erstarkende Islam und die Transbewegung sind die größten Aggressoren für etablierte Frauenrechte weltweit. Damit haben wir einen Angriff von außen und einen von innen zu bewältigen. Die Auseinandersetzung dieser beiden Gruppen untereinander wird am Schluss hingegen kurz und unerfreulich sein und sagen wir es mal so: Die „Queers for Palestine“ werden voraussichtlich am Ende nicht als Sieger dastehen, sondern eher an einem Baukran hängen.
Es bleibt unbegreiflich, wie die westliche Wertegemeinschaft tatenlos zusieht und auch noch tatkräftig mithilft bei ihrer eigenen Destabilisierung. Am schlimmsten aber ist, dass sie bereit ist, zuerst die Frauen und Kinder und damit ihre eigene Zukunft zu opfern. In früheren Zeiten rettete die westliche Welt diese jedenfalls zuerst.
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Birgit Kelle
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