Linke Propaganda: Kein Wort wird so sehr geschändet wie „Demokratie“
Ein Beitrag von
Das Wort Demokratie ist zum linken Kampfbegriff geworden. Überall dieselbe durchsichtige Masche: linke Demokraten auf der einen, rechte Demokratie-Feinde auf der anderen Seite ...
„Zusammenhalt gegen rechte Populisten ist Pflicht im Kampf für den Erhalt der demokratischen Strukturen“, kommentiert Karl Lauterbach (SPD) die Frankreich-Wahl. Britta Haßelmann (Grüne) deutete sie als Sieg von „Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit“. Die Tagesschau bilanzierte einen „Sieg für die Demokratie“, weil ein „Rechtsruck“ ausgeblieben war.
Universelle Eintönigkeit: Der Papst klingt inzwischen genauso wie das Online-Portal Correctiv, das eigenen Angaben nach die „Demokratie stärkt“, und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württembergs, die darüber belehrt, „warum Demokratie und Populismus nicht zusammenpasssen“. Weil Menschen einer Correctiv-Veröffentlichung auf den Leim gingen und gegen nicht existente Deportationspläne demonstrierten, lobte Faeser: „So viele Menschen, die Gesicht und Haltung zeigen – unsere Demokratie lebt von starken Demokraten wie Euch!“

Die Musterdemokraten Scholz, Faeser, Lauterbach.
Jeden Tag dieselbe Platte ...
Der Bayerische Rundfunk titelte am Sonntag: „Papst beklagt mangelnde Demokratie und warnt vor Populismus“. „Demokratie“ ist das Schlagwort, mit dem linke NGOs ihre Dauer-Alimentierung per Gesetz institutionalisieren wollten: Das inzwischen auf Eis gelegte „Demokratiefördergesetz“ nennt sich ein „Gesetz zur Stärkung von Maßnahmen zur Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung, Extremismusprävention und politischen Bildung“. Jeden Tag wird dieselbe Platte aufgelegt ...

Spiegel, 07.07.2024

Grünen-Politikerin auf X/Twitter

Im „Pluralismus“ nicht geduldet: Populismus.

Wer an Steuergeld will, behauptet, die Demokratie zu stärken.
War Linken-Legende Karl Marx Populist!?
Demokratie bedeutet, dass die Regierungsgewalt auf Volkssouveränität beruht. In repräsentativen Demokratie wählen die Bürger nicht direkt die Politik, sondern Politiker und Parteien, die Politik repräsentieren. Abgesehen von Deutschlands Islamisten, die jene Volkssouveränität durch ein Kalifat ersetzen wollen, findet sich kaum jemand, der diese Staatsform abschaffen will. „Populisten“ stören sich nicht daran, dass regelmäßig Wahlen stattfinden, sondern streben einen politischen Kurswechsel an, den sie über Wahlerfolge herbeiführen wollen.
Was Linke gut finden, nennen sie „unsere Demokratie“, was Linke nicht gut finden, ist „demokratiefeindlich“. So ist die Demokratie desto stärker „in Gefahr“, je mehr Unbehagen sich an linker Politik äußert. Weil linke Herzensprojekte wie die unkontrollierte Migration, die Energiewende oder Gendern von den Menschen eher abgelehnt als befürwortet werden, ist die Demokratie stets „unter Druck“ und „in Gefahr“. Unter Druck steht freilich nicht die demokratische Staatsform, sondern die Regierung, in Gefahr ist nur die Deutungshoheit geneigter Medien.
Man mag kaum glauben, dass sich diese kleingeistige Weltsicht wirklich durchzusetzen vermochte: Die Encyclopedia of Democracy definiert Populismus, so Wikipedia, als eine „politische Bewegung, die die Interessen, kulturellen Wesenszüge und spontanen Empfindungen der einfachen Bevölkerung hervorhebt, im Gegensatz zu denen einer privilegierten Elite“. Wirklich schrecklich, dieser Populismus: Die Interessen einfacher Leute sollen gegenüber den Mächtigen betont werden! Linke, die die Encyclopedia of Democracy ernst nehmen, müssten konsequenterweise Karl Marx als Rechtspopulisten, die Rede von der Klassengesellschaft als rechte Verschwörungstheorie und die historische Arbeiterbewegung als demokratiefeindlich verwerfen.
Hetzen im Namen der Demokratie
In der sinnentleerten Verwendungsweise als Feindbestimmung wird das Wort zum linken Kampfbegriff, der unterläuft, was er zu schützen vorgibt: Demokratie im weiteren Sinn beinhaltet schließlich, dass gesellschaftliche Fragen öffentlich debattiert werden. Mit „Demokratiefeinden“ muss man nicht diskutieren, man muss sie „bekämpfen“, indem man sie einschüchtert, dämonisiert oder gleich verbietet. Der Autoritarismus, den die „Demokratiefreunde“ den „Demokratiefeinden“ vorwerfen, ist ihre eigene Geisteshaltung.
Auf der Gegenüberstellung von Demokratie und Populismus baut die Vorstellung auf, dass man „mit Rechten“ gar nicht erst reden müsse. Der Blog Volksverpetzer hält das für wissenschaftlich bewiesen, ein Kolumnist des Deutschlandfunks meint dieses Jahr, man hätte mit „Demokratiefeinden“ in der Vergangenheit sogar viel zu viel geredet. „Sollte man mit Rechten reden?“, fragt das ZDF. Es hält den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, den das Gesetz zu Ausgewogenheit verpflichtet, offenbar für das Wohnzimmer seiner Angestellten, in dem diese nach eigenem Gutdünken darüber entscheiden dürfen, wem sie Einlass gewähren.
Wer spricht, der greift nicht zur Gewalt. Wer hetzt, der spricht nicht mehr. Hetzen bewegt sich zwischen sprechen und schlagen: Hetze senkt verbal die Hemmschwelle zu physischer Gewalt. Wenn die Regierung die Opposition als „demokratiefeindlich“ diffamiert, gibt sie der Antifa grünes Licht für Militanz: Hetze im Namen „der Demokratie“.

Angriff auf das Elternhaus vom Leipziger AfD-Stadtrates Marius Beyer
Die Eintönigkeit der Öffentlichkeit in Zeiten der Cancel-Culture, die Unterdrückung aus dem Volk heraus entstehender Bewegungen, die seit Jahren zunehmende Angst in der Bevölkerung, öffentlich zu sagen, was man denkt – all das rechtfertigt sich mit Bezug auf „die Verteidigung der Demokratie“: Bauernproteste, Corona-Demonstrationen, Pegida: alles „demokratiefeindlich“. Die Regierung „verteidigt die Demokratie“ gegen den Demos – indem sie ihn unterdrückt. Sie behauptet, die Demokratie zu verteidigen, und tut in Wahrheit das Gegenteil davon.
Mehr NIUS:
Erpressung, Überfälle, Farbanschläge: So terrorisiert die Schwaben-Antifa politisch Andersdenkende
Mehr NIUS:
Mord an Henry Nowak: Diese Tat steht für staatlich unterstützten Hass auf Weiße
Zwischen Tränen und Schuldgefühlen: Das seltsame Frauenbild der Grünen
Bewiesen: Zu wenig Schlaf macht alt – zu viel aber auch!
Fettig, deftig, ehrlich: Der Taxiteller ist zurück!
Wolfgang Kubicki muss das Strack-Zimmermann-Lager aus der FDP vertreiben
Robert und der Wolf: Habeck jetzt offiziell Märchenerzähler
Abgewählt und trotzdem gefeiert: Plant Robert Habeck ein Politik-Comeback?
Ex-Ferrari-Boss Montezemolo entlarvt das traurige Schicksal europäischer Automobilkunst
Mehr NIUS:
Fettig, deftig, ehrlich: Der Taxiteller ist zurück!
Wolfgang Kubicki muss das Strack-Zimmermann-Lager aus der FDP vertreiben
Robert und der Wolf: Habeck jetzt offiziell Märchenerzähler
Abgewählt und trotzdem gefeiert: Plant Robert Habeck ein Politik-Comeback?
Ex-Ferrari-Boss Montezemolo entlarvt das traurige Schicksal europäischer Automobilkunst
„Was ist schlimmer – Bärbel Bas oder die Tagesschau?“: Heiko Wasser, der Unerschrockene
Warum die AfD jetzt über 30 Prozent geht
Bärbel Bas und das „Einheitsbraun“: Wie eine „rechte Verschwörungstheorie“ zur offiziellen Regierungslinie wurde
Felix Perrefort
Artikel teilen
Kommentare