Mankeeping – wie Linke mit Kampfbegriffen die Familie schwächen
Ein Beitrag von
Melanie GrünEin neues Phänomen geistert durch die Medien. Es kommt als Feminismus daher, ist aber nichts weniger, als ein Angriff auf Familien und Beziehungen.
Der aktuell heißeste Scheiß im Schlagwort-Dschungel: Mankeeping – wenn heterosexuelle Frauen das Wohlbefinden ihrer Partner managen und die emotionale und soziale Verantwortung übernehmen. Dazu gehört etwa die Koordination von Freundes-Treffen oder die psychologische Betreuung in schwierigen Phasen. Dazu passt, dass Männer ihre eigenen Freunde und Hobbys angeblich immer stärker vernachlässigen und sich voll und ganz auf ihre Partnerin stützen, so mahnt die New York Times. Das Magazin Vice schreibt: „Man könnte meinen, dass viele Männer ihre Partnerinnen als Therapeutin mit Benefits ansehen.“
Der Mann als Beziehungs-Depp
Mankeeping zieht sich durch Medien und Popkultur. Die Kinderbuchreihe „Conny“ wartet mit einem Vater auf, der ständig falsche Brötchen mitbringt, Dinge verschusselt und eher wie ein lästiges Accessoire wirkt. Im Song „Ain’t your mama“ verwahrt sich Popsängerin Jennifer Lopez ausdrücklich dagegen, ihren Kerl zu betüddeln. In der Erfolgsserie „Modern Family“ fängt Claire Dunphy das Chaos ihres Manns Phil auf, ist aber seine wichtigste Ansprechpartnerin. Und dann ist da noch die Königin des Mankeepings, Marge Simpson, die mit ihrem völlig auf sie fixierten Mann Homer eher ein weiteres Kind an der Backe hat.
Vor zwei Jahren warfen die Autoren Anngelica und Dylan P. Vergara den Begriff ins mediale Rennen (sein Vorgänger war das „Kinkeeping“, also das Managen von Familienbelangen durch die Frau). Seitdem stürzen sich vor allem linke Medien dankbar darauf. Frauen seien froh, dass ihre mentale Belastung, die „Mental Load“, endlich angesprochen werde. Sie hätten es satt, sich stellvertretend für den Mann um alles kümmern zu müssen – und um ihn dazu. Männer tendierten in sozialen Gemeinschaften immer noch dazu, den Starken zu geben, seien also selbst Opfer des Patriarchats. Die Folge: Die Partnerin werde zur Verbündeten für alle emotionalen Belange. Männer profitierten so – vor allem gesundheitlich – viel stärker von der Partnerschaft.

Marge und Homer Simpson: Ein Beispiel für Mankeeping?
Der Mann als Klammeraffe?
Ja, natürlich gibt es ein Ungleichgewicht in vielen Partnerschaften. Aber das Mankeeping-Modell macht Männer nicht nur zu Trotteln ohne eigenes Leben, es verkennt auch, dass es oft die Männer sind, die die Miete zahlen, das Fahrrad reparieren, den Versicherungsordner checken und Mobbern ihrer Kinder energisch Einhalt gebieten. Dass sie über all den Familienpflichten und einem Vollzeitjob oft nicht den Nerv oder die Zeit für Kumpels haben, fliegt ihnen jetzt um die Ohren. Früher war die Schafkopfrunde mit den Jungs ein Problem, heute gibt’s Strom, weil der Alte immer da ist.
Die Brigitte schreibt 2025: „Mankeeping – wie die Einsamkeit der Männer Frauen belastet.“ Es ist nur ein weiterer Kampfbegriff, den Linke bemühen, um das zu schmälern, was Beziehung und Familie ausmacht: Zusammensein, Fürsorge, Liebe.
Angriff auf die Familie
Kann alles weg, scheinen Feministinnen 2026 zu finden: Wer ein Baby will, muss nicht Eisprung und Mr. Right koordinieren, sondern lässt sich Eizellen einfrieren und wird aktiv, wenn der Datingmarkt oder die Biologie es ermöglichen. „Social Freezing“ heißt das, obwohl nichts daran sozial ist. Das ist Sinnbild für eine Strömung, die aus Männern verzichtbare Vollidioten macht und aus Frauen unabhängige Amazonen, die weiß Gott Besseres zu tun haben, als sich um Kinderturnen und Kochzutaten zu kümmern – Stichwort „Mental Load“. Nicht umsonst hat sich in Medien von Elle bis Vogue der Begriff „Care-Arbeit“ für etwas durchgesetzt, was schlicht zum Familienleben gehört.
Als zweifache, berufstätige Mutter weiß ich, wie schwierig es beizeiten ist, das Wohl der Kinder mit einem Erwerbsjob und genügend Zeit fürs eigene Leben in Einklang zu bringen. Aber es geht. Und all die Frauen, die uns jetzt einreden wollen, es ginge eben nicht, sind die, die morgen jammern, sie fänden keinen Partner. Aber, hey, die Einsamkeit ist viel leichter zu ertragen, seit es einen schicken, neuen Begriff dafür gibt: „Heterofatalismus“: komplette Dating-Resignation.
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