Nach 8 Jahren illegaler Migration: Warum braucht es Juden-Morde, um über Abschiebungen zu sprechen?
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Nach den barbarischen Taten der Hamas und den darauffolgenden Reaktionen von Terror-Sympathisanten rund um den Globus, zeigt sich nun auch in Deutschland offener Israelhass, offener Judenhass. Doch so mancher Politiker nutzt eben jenen als willkommenen Vorwand, um endlich das zu tun, was lange fällig ist.
Als ein in Deutschland lebender Jude empfinde ich Fassungslosigkeit. Die Bilder aus Hamburg, Berlin oder Duisburg sprechen ihre eigene bedrohliche Sprache, sie machen mir Angst. In Berlin wurden sogar Wohnhäuser mit jüdischen Bewohnern markiert.

Doch Gott sei’s gedankt: Die deutschen Politiker eilen zur Hilfe und sprechen davon, dem judenfeindlichen Mob Einhalt zu gebieten. Sie reden von Flaggen-, Palituch- und Demoverboten. Sie sprechen von Abschiebung.
Ja, richtig gehört: von Abschiebung!
Deutsche Politiker, von denen viele den legalen Prozess der Abschiebung ablehnten und zum Teil sogar Vergleiche aus der NS-Zeit für den Abschiebeprozess bemühten, genau diese Politiker trauen sich jetzt, darüber zu sprechen, die mit unserer demokratischen westlichen Gesellschaft inkompatiblen Zuwanderer abzuschieben.
Soweit so gut. Mir stellt sich dennoch die Frage: Wo war sie zuvor, diese Bereitschaft, die liberale Demokratie vor der Barbarei zu schützen?
Seit nunmehr 8 Jahren größtenteils völlig ungeregelter und teilweise illegaler Migration finden Politiker nun einen Vorwand, um über Remigration zu sprechen – ohne dabei als „Nazi“ oder „AfD-light“ bezeichnet zu werden. Dieser Vorwand sind wir, die Juden. Der Hass auf Juden und Israel ist ganz plötzlich nicht mehr mit der deutschen Demokratie vereinbar und Grund genug, die Abschiebeflieger schonmal in Boarding-Stellung zu bringen. So wird es zumindest kommuniziert.
Was nicht kommuniziert wird: Man hat Antisemiten jahrelang mit Steuergeldern überhäuft, tut es heute noch, mit dem Iran ist man gern gut Freund.

340 Millionen bekam Terroristenführer Mahmoud Abbas nach seinem Besuch in Berlin – zuvor relativierte er den Holocaust.
Was soll dann eigentlich der deutsche Bürger denken? Täglich liest er über Messerkriminalität, sieht Bilder aus den Freibädern, erinnert sich an das Silvesterfest in Köln, schaut sich die polizeiliche Kriminalstatistik an – und sieht vor allem eins: Wie jeder Versuch, Kritik daran zu üben, die Herkunft von Tätern zu benennen, Wahrheiten offen auszusprechen medial abgewürgt und durch den Kakao gezogen wird.
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Doch nun, wo Antisemiten bereits zwei Wochen auf den Straßen den Mord an Juden feiern, schlagen die Politiker Alarm und vergessen, dass Abschiebung eigentlich „böse und rechts“ ist. Wie ist das plötzlich möglich? Sind ermordete, vergewaltigte und sonstig geschädigte deutsche Bürger der letzten Jahre weniger wert als die bedrohten deutschen Juden der letzten zwei Wochen?
Natürlich ist das nicht so. Denn die deutsche Politik nutzt diesen Vorwand einzig und allein, um den absurden „Nazivorwürfen“ wegen der Abschiebungen schön begegnen zu können mit: „Wir tun es ja für die Juden“. Die valide Sorge der Juden vor Angriffen durch Hamas-Sympathisanten wird instrumentalisiert und der fehlende Mut, Tacheles zu reden und Kriminelle abzuschieben, substituiert.
Die Politiker nehmen neue Ressentiments und mehr Hass auf Juden in Kauf. Mit dem Vorwand, genau diesen bekämpfen zu wollen. Nur um die Politik machen zu können, die von ihnen erwartet wird, ohne gleich von einer lauten Minderheit niedergeschrien zu werden.
Bevor nun jemand entgegnet, dass die Motive der deutschen Politiker ehrlicher Natur seien und diese den deutschen Juden wirklich helfen wollen, empfehle ich, einen Blick auf die „Judenpolitik“ der letzten Jahre zu werfen:
Seit 1996 marschieren einmal im Jahr Islamisten, Kommunisten und Nazis gemeinsam beim „Al-Quds-Tag“ und fordern die Vernichtung des Staates Israel. Gab es in diesem langen Zeitraum schon mal nennenswerte Aufstände in der Politik und Forderungen, die Übeltäter aus der demokratischen Welt auszuschließen und abzuschieben? Nein. Man konzentrierte sich vielmehr darauf, die Demos sicher vonstatten gehen zu lassen und verbot 2009 den Gegendemonstranten das Singen von hebräischen Liedern. Erst 2019, mit dem Aufruf mehrerer jüdischen Organisationen, begann die Diskussion über ein Verbot der Judenhass-Demo. Diese Forderung scheiterte logischerweise an der deutschen Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
Das gilt für die Anti-Israel-Demos heutzutage anscheinend nicht mehr – denn jetzt kann man den Kampf der Juden um ihren Selbsterhalt prima für die eigenen Interessen nutzen.
Die deutsche Regierung verschließt bewusst die Augen vor Steuergeldern für Judenhass und Judenmord, aber öffnet demonstrativ beide Augen, wenn es was zu holen gibt. In diesem Fall: Wählerstimmen für eine härtere Migrationspolitik und für das Durchgreifen bei Gefährdern. Das Schöne jetzt: Sie gehören weiter zu „den Guten“.
Herzlichen Glückwunsch.
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