Natürlich können wir Antisemitismus abschieben!
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Am Montag veröffentlichte der Spiegel einen Artikel mit dem Titel „Antisemitismus lässt sich nicht abschieben“. Darin verharmlost die Islamwissenschaftlerin Özlem Topçu die Gefahr des islamistischen Antisemitismus und macht auf antisemitische Äußerungen von Akteuren der deutschen Rechten aufmerksam.
„Die größte Gefahr für Jüdinnen und Juden in Deutschland geht immer noch von deutschen Neonazis aus“, behauptet Özlem in ihrem Artikel. Dass sich die Realität auf den Straßen Deutschlands und im gesamten Westen – für jeden sichtbar – ganz anders darstellt, lässt sie außen vor.
Mit einer Sache hat Topçu Recht: Der Antisemitismus in Deutschland ist bestimmt nicht nur durch die Zuwanderung entstanden. Der hauseigene gefährliche Antisemitismus hat sich mit seltsamen Deckmänteln unserer Zeit in die deutschen Universitäten, in marginale rechte Strukturen und in den Rundfunk verkrochen.
Während die Universitäten im Einklang mit dem Angebot von ARD und ZDF nicht müde wurden, gebetsmühlenartig auf den rechten Antisemitismus hinzuweisen, ließen die Kinder ihres Geistes hunderttausende islamistische Antisemiten ins Land, die jetzt eben jene Gewalt ausüben, zu der die Linke, seit dem Niedergang des Realsozialismus, nicht im Stande war.
Selektive Wahrnehmung und echte Gefahren
Linke „Intellektuelle“ sprechen davon, dass „Rechte“ oder „Konservative“ ausschließlich über die islamistischen Judenhasser klagen, aber von den hauseigenen ablenken würden. Damit tun sie genau das, was sie den Kritikern des Islamismus vorwerfen. Sie verschließen die Augen vor der offensichtlichen Gefahr des islamistischen Antisemitismus und echauffieren sich über jeden deutschen Antisemiten. Jedem Alarmruf über die islamistische Gefahr aus der muslimischen Diaspora wird mit einem reflexartigen „Ja, aber die Rechten“ entgegnet.
Aber wo sind sie nur? Man sieht keine Tausende von glatzköpfigen „Ronnys“ aus den 90ern durch deutsche Städte ziehen und genozidale Parolen gröhlen. Man sieht lediglich das Äquivalent aus Nahost.

Ein typisches Beispiel für die Relativierung der ganz konkret gewordenen Gefahr für Juden: man weist auf geschmacklose Äußerungen des politischen Gegners hin.
„Jene, die dieser Tage auf die Straßen gehen, sind nicht die ‚Anderen‘. Es sind unsere Leute“ schreibt Topçu.
Nein, die Palästina-Fahnen schwenkenden Antisemiten auf Deutschlands Straßen sind nicht „unsere Leute“. Ein Pass mag einen zum deutschen Staatsbürger machen, aber nicht zum Deutschen. Sonst wäre nach linker Logik der islamistische Antisemitismus auch ein Teil der deutschen Rechten und das will außer der Polizeistatistik niemand so einordnen. Sonst müssten die Millionen von Steuergeldern, die in größtenteils nutzlose Projekte gegen rechte Hetze und Hass fließen, plötzlich gegen eine reelle Bedrohung des islamistischen Antisemitismus eingesetzt werden.
Nicht jeder Bewohner der Bundesrepublik muss als Deutscher gelten. Deutschland muss auch nicht ethnisch-rein sein, darum geht es nicht. Vielleicht wäre das Konzept Israels ein gutes Vorbild. Das Land ist das Land der Juden, trotzdem leben sie dort mit Drusen und israelischen Arabern Seite an Seite, sofern sich diese an die Gesetze halten.

Kaum eine Anti-Israel-Demo findet ohne die Teilnahme von Kommunisten statt.
Das linke Weltbild als Populärkultur
Wer nach den Bildern islamistischer Demonstrationen überall im Westen immer noch von einer rechten Gefahr für die Zivilisation spricht, anstatt das brennende Problem und das Pogrompotential der muslimischen Diaspora zu erkennen, der ist bereit, für die Aufrechterhaltung seines linken Weltbildes das Leben des eigenen Volkes, der Juden und anderer ethnischer Minderheiten zu opfern. Wem diese Relativierung von Gefahren geistig nahe liegt, dem ging es nie um den Schutz von Menschenleben und schon gar nicht um den Kampf gegen Antisemitismus.
Bildungsangebote gegen Antisemitismus sind gescheitert. Die grausigsten Bilder des Holocaust schrecken kaum jemanden von judenfeindlichen Äußerungen ab, denn die Populärkultur hat einen viel größeren Einfluss auf die Meinung der Jugendlichen. Das funktioniert ähnlich nicht wie die Schockbilder auf Zigarettenpackungen, weil sowohl Rapper als auch Universitäten das Rauchen als Lifestyle und Ästhetik propagieren. Während die „Alten“ vom Zivilisationsbruch Holocaust oder, im Falle des Rauchens, von Lungenkrebs sprechen, lassen Jugend-Ikonen den Kampf gegen die Juden und Zigaretten-Rauch in der Nachtluft einfach verdammt cool aussehen.
Was bringt ein Schutzraum ohne Wände?
Die deutsche Regierung will immer mehr „Schutzbedürftige“ aufnehmen, die dann allerdings die tatsächlich „Schutzbedürftigen“ weiter gefährden, von der gefährdeten eigenen Bevölkerung mal ganz zu schweigen.
Der Westen inszeniert sich als zivilisierter Schutzraum – aber wie soll ein Raum geschützt werden, der keine Tür und keine Wände hat, ein Raum, der Grenzen als steuergeldfinanzierte Dekoration versteht und jeden, ohne jegliche Gefahrenabwägung, einfach reinlässt?
Deutschland hat Flüchtlinge aufgenommen, um sie vor dem Krieg zu schützen. Einem Krieg, der von eben jenen Islamisten gefördert wird, die dann gemeinsam mit den wirklich Schutzbedürftigen nach Deutschland kamen. Jetzt überlegen Schutzbedürftige, Deutschland zu verlassen, weil Deutschland immer mehr genau dem Land ähnelt, aus dem sie geflohen sind.
Jesiden, Iraner, Kurden und Juden flohen einst aus Ländern, in denen ihre Existenz nicht gesichert war, nur um nach knapp drei Jahrzehnten aus Deutschland fliehen zu müssen. Durch die Straßen ziehen die Barbaren, die sie einst in ihren Heimatländern terrorisierten. Die Juden flohen vor dem akademischen Antisemitismus der postsowjetischen Republiken. Die antijüdische KGB-Propaganda bildet bis heute den antiisraelischen Konsens der akademischen Linken.
Diese Propaganda war vielfältig und reichte von der Veröffentlichung von Büchern und Artikeln, die „zionistische Verschwörungen“ anprangerten, bis hin zu der Unterstützung von Terrororganisationen im Nahen Osten, die Israel feindlich gesinnt waren. Der Jude als blutrünstiger Besatzer und globaler Manipulator, der von seinem national-sozialistischen Schlächter gelernt hat – dieses Bild erschuf die Sowjetunion und dieses Bild bleibt bis heute bestehen.

Antisemitische Symbolik schaffte es erst vor kurzem in einen Post von Klima-Ikone Greta Thunberg.
Dabei könnte alles so einfach sein: Flüchtlinge, die den aufgeklärten westlichen Lebensstil übernehmen wollen, oder auch in vielen Fällen mitbringen, sollten unbedingt die Chance dazu bekommen. Kulturimperialisten, die hierher kommen, weil sie blinde Toleranz zu Recht für Schwäche halten, sollten an der Grenze abgewiesen und, wenn sie schon im Land sind, abgeschoben werden. Islamisten mit doppelter Staatsbürgerschaft sollte der Staat die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen und danach ausweisen.
Wenn das Heimatland nicht mitspielt, ist es nicht die Aufgabe Deutschlands, diese Gefahr für den Erhalt der eigenen Nation zu behalten. Kulturimperialisten zurückzuschicken ist kein Akt der Aggression, sondern pure und rationale Selbstverteidigung.
Ein naiver linker Pseudo-Liberalismus, der an das Gute im Menschen glaubt und einem Kulturoptimismus unterliegt, ruiniert dieses Land. Eine „wehrhafte Demokratie“ dagegen zögert keine Sekunde, ihre eigenen Feinde rauszuschmeißen.
Antifaschismus heißt auch: Abschiebung.
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