Nicht-deutsche Täter unter 14 Jahren: Was zu Hause nicht beigebracht wird, kann in der Schule nicht nachgeholt werden
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In Berlin gibt es immer mehr Kinder-Kriminelle. So nennt man Straftäter unter 14. Sie sind noch nicht strafmündig. Neue Zahlen belegen: Im Jahr 2023 sind 5200 Kinder (davon 1650 Mädchen) tatverdächtig geworden. Das ergab eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Marc Vallendar (38) bei der Senatsverwaltung des Inneren – eine Steigerung um 14,3 Prozent im Vergleich zu 2019.
Laut BZ sind 3542 der 5200 tatverdächtigen Kinder deutsche Staatsangehörige. Unter den ausländischen Tatverdächtigen gibt es folgende negative Rangfolge: 243 sind syrischer Abstammung, 211 kommen aus Rumänien, 135 aus Bulgarien, 126 aus Moldau und 105 aus Afghanistan.
Besorgniserregend ist, dass es sich in vielen Fällen nicht um Kavaliersdelikte handelt, sondern es geht immer häufiger um Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Raub, Erpressung bis hin zu schweren Gewaltverbrechen. Wir sprechen hier von Schulkindern bis 14 Jahren - unglaublich!
Der Abgeordnete Vallendar: „Heutige 12- und 13-Jährige haben einen ganz anderen Reifegrad als ihre Altersgenossen vor 40, 50 Jahren und können Recht und Unrecht sehr gut unterscheiden. Sie wissen ganz genau, dass sie mit nahezu allem straffrei davonkommen, weil sie noch nicht 14 Jahre alt sind.”

Der AfD-Politiker Marc Vallender.
Polizei will Senkung der Strafmündigkeitsgrenze
Seit Anfang des Jahres wurde über eine Senkung der Strafmündigkeitsgrenze von 14, auf 12 Jahren diskutiert. Die deutsche Polizeigewerkschaft hält das für eine sinnvolle Strategie. Ein Sprecher: „Bei einer Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters darf nicht der Strafgedanke und die Erzielung einer abschreckenden Wirkung im Vordergrund stehen, sondern der Erziehungscharakter des Jugendstrafrechts. Dessen erzieherische Sanktionen, wie etwa die Erteilung richterlicher Weisungen, Verwarnungen und Auflagen, dürfen aber nicht erst ab 14 Jahren einsetzen. Vielmehr ist es pädagogisch sinnvoll, schon einem 12-Jährigen klarzumachen, wo die Grenzen seines Handelns liegen.“
Meiner Meinung nach kann man den jungen Straftätern mit dieser Maßnahme aber nicht wirklich das Handwerk legen. So sieht das auch die Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen. Kinder, die zu Gewalt neigen, hören damit nicht am 13. Geburtstag auf, weil das neue Gesetz es so will. Der richtige Ansatz ist doch ehe,r die Ursachen für Straffälligkeit zu bekämpfen, vor allem in Brennpunktgegenden. Wie zum Beispiel im Berliner Problembezirk Spandau. In der Christian Morgenstern Grundschule gibt es für Schüler die Möglichkeit „Konfliktlotse“ zu werden. Der 11-jährige Damir ist einer von ihnen. Er ist in der Pause auf dem Schulhof unterwegs und versucht, Streitigkeiten zu schlichten. Das Ziel ist, Konflikte ohne Eltern und Lehrer zu klären – es klappt.
Ein 11-Jähriger räumt auf dem Schulhof auf – wie im Video (Stern TV Reportage) zu sehen. Auch so kann Integration funktionieren. Straftäter unter 14. Ein besonders dramatisches und wichtiges Thema.
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