NIUS-Reporterin war auf der Islamisten-Demo in Hamburg: „Als Frau sage ich: Dies ist nicht mehr mein Land!“
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St. Georg ist ein bunter Stadtteil in Hamburg, bekannt für sein internationales Flair, eben diese Vielfalt, wie es gerne heißt. Aber was ich dort am Wochenende erlebt habe, hat nichts mehr mit Vielfalt zu tun. Es war einfach nur beängstigend.
Und: Es war alles andere als vielfältig. Es hat auch nichts mehr mit Hamburg zu tun, der einst ehrenwerten Kaufmannsstadt an der Elbe. Für gruselige zwei Stunden haben 1100 Menschen, vornehmlich Männer, aggressive Schlachtrufe skandiert, als sie Islamisten-Redner ein Kalifat in Deutschland forderten. Eine Demonstration für die Scharia, gegen die Freiheit – einfach dystopisch.

Bunt und divers: Ein Regenbogen-Überweg in St. Georg
Die gute Nachricht: Ich war zwar die einzige Frau ohne Verschleierung. Oder wie Islamisten sagen würden: die einzige Kartoffeldeutsche. Aber sie haben mich in Ruhe gelassen. Nicht hingucken – auch eine Art Verachtung. Die Frauen auf der Demo hatten sich in mehreren Reihen aufgestellt, wie eine militärische Einheit. Die männlichen Islamisten vorne, dahinter alle Frauen.
Hausschuhe auf der Straße, um jeden Zentimeter zu bedecken
Und wie es sich gehört: Alle waren verschleiert – in der Burka, der Ganzkörper-Verschleierung. Mit dem Nikab, ein Schleier, bei dem die Augen der Muslima durch einen Sehschlitz noch zu erkennen sind oder dem Tador, einem Ganzkörperschleier. Viele Frauen trugen zudem Handschuhe, um auch den kleinsten Zentimeter Haut zu verdecken. Dabei waren es in Hamburg am Wochenende fast 25 Grad warm.

Ein Hijab-Laden auf dem Steindamm
Was mich besonders aufregte: Schon kleine Mädchen trugen auf der Demo Schleier – die jüngsten waren geschätzte sechs bis sieben Jahre alt. Ich fragte mich: Vor welchen Blicken soll ein sechsjähriges Kind geschützt werden? Vor Pädophilen? Noch etwas ist mir aufgefallen. Und das lässt sich nicht beweisen, aber es sagt mir mein gesunder Menschenverstand. Ich konnte in viele Augen der verschleierten Frauen gucken – die meisten hatten keine arabischen Augen.
Konvertitinnen auf der Kalifat-Demo
Das sage ich nicht aus Vorurteil, ich sage es mit Respekt: Wer je in Nordafrika war, ist fasziniert von diesen typischen, fast schwarzen Augen der Frauen des Maghreb, also der Einwohnerinnen von Ländern wie Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien, aber eben auch anderer arabischer Staaten. Ich betone das so, weil ich nach dieser Islamisten-Demo von einem überzeugt bin: Die Frauen, die sich da geschlossen mehrere Meter hinter den Männern aufreihten, waren keine arabischen Frauen. Die Augen, die ich sah, waren mitteleuropäisch, blaue und graue Augen, hell eben. Das waren Konvertitinnen. Also Frauen, die zum Islam konvertiert sind, sich dieser dominanten Ideologie unterworfen haben.

Lebensrealität für Frauen im Kalifat: Die Vollverschleierung
Das Buch „Die Unterwerfung“ von Michel Houellebecq erschien 2015 und wirkte zunächst wie eine düstere Dystopie: die feindliche Übernahme des politischen Islam von Europa. Was sich damals als ein unwirkliches Szenario für Mitteleuropa las, schleicht sich heute mehr oder weniger unbemerkt in unsere Gesellschaft ein. Alles im Zeichen der falschen Toleranz. Eine falsche Toleranz, die im Namen von „Vielfalt und Diversität“, Frauenrechte schreddert und unsere freie Art zu leben auf dem Rücken der Mädchen und Frauen opfert.
Möge es nie nach Deutschland kommen, das Kalifat. Welch ein schrecklicher Gedanke!
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Katharina Schmieder
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