Steuergeld für Judenhass! Warum Claudia Roth hochkant gefeuert gehört.
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Es ist mal wieder Berlinale. In der Hauptstadt wird der rote Teppich ausgebreitet, damit die Film-Prominenz selbstbewusst ins Kino marschieren kann. Ein großer Katalog an Filmen begeistert Mengen an Zuschauern. Seit Jahrzehnten findet dieses Filmfestival statt und bietet Platz für Eklats mit Bezug auf geopolitische Ereignisse. Wie im Jahre 1970, als wegen eines Vietnamfilms die Jury zurücktrat und Wettbewerbsprogramm abgebrochen wurde.
Auch dieses Jahr kam das Filmfest der „medialen Elite“ nicht ohne Politik aus.
Während der Eröffnung nutzten einzelne Promis das Rampenlicht, um sich „gegen Rechts“ zu positionieren und gratismutig Rassismus zu verurteilen. Die klassische Rolle des Widerstandskämpfers gegen eine imaginierte rechte Gefahr wurde nur durch eins getoppt: Den Israel-Hass bei der Verleihungs-Zeremonie am Samstagabend.
Basel Adra, ein palästinensischer Filmemacher, sprach sich auf der Bühne gegen Waffenlieferungen an Israel aus, berichtet die Bild. Er verkürzte den Konflikt auf eine einseitige Aggression Israels gegen Palästina und behauptete, dass der einzige jüdische Staat „Zehntausende Menschen in Gaza geschlachtet“ habe.
Kein Wort zu dem Auslöser der Bodenoffensive, der Unterdrückung der Palästinenser durch die islamistische Terrororganisation Hamas oder den Einfluss des Irans auf die Konflikte im Nahen Osten.
Der Regisseur Ben Russell äußerte sich gekleidet in einer Kufiya, dem Palästinensertuch, wie folgt: „Natürlich stehen wir auch hier für das Leben und wir stehen gegen den Genozid und für einen Waffenstillstand in Solidarität mit all unseren Genossen“. Hierbei blieb unklar, wer mit „Genossen“ gemeint war.
Der Moderator schwieg zu den Aussagen, das Publikum applaudierte.
10 Milliarden für den ÖRR und verbotene Parolen
Übrigens wurde die Verleihung bei 3-Sat übertragen, einem Kanal aus dem Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR). Der ÖRR fällt regelmäßig mit antisemitischen, speziell anti-israelischen Narrativen und Falschdarstellungen auf. Das zwangsfinanzierte Angebot der staatlichen Sender soll demnächst teurer werden, die Gebühr von 18,36 Euro soll um 58 Cent erhöht werden.
Durch diese Erhöhung würde das Budget von ARD und ZDF auf zehn Milliarden Euro ansteigen.
Mehr NIUS: Zwangsgebühren an ARD & ZDF: Warum muss ich als Jude für Antisemitismus bezahlen?
Während sich die deutsche Film-Prominenz „gegen Rechts“ positioniert, nutzten Filmemacher die Bühne, um eine Täter-Opfer-Umkehr zu betreiben. Der „Kampf gegen Rechts“ wird zur performativen Kunst, während die Zahlen des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS) von einem gigantischen Zuwachs an antisemitischen Straftaten berichten.
Die Zahlen vom Bericht über den Antisemitismus seit dem Überfall der Hamas auf Israel machen deutlich, dass die meisten antisemitischen Vorfälle aus der anti-israelischen Ecke stammen, gefolgt von islamistischem Antisemitismus und linkem Antisemitismus. Rechter Antisemitismus landet im hinteren Mittelfeld, gleich nach dem Judenhass aus der verschwörungsideologischen Szene.
Deswegen drehte es sich beim Slogan „Nie wieder ist jetzt“ primär um islamistischen Antisemitismus – heute wird der Ausruf von „Anti-Rechts-Demonstranten“ missbraucht im Kampf gegen ausgedachte „Nazis“.

Quelle: RIAS Bericht „Antisemitische Reaktionen auf den 07. Oktober“
Doch wer ist für die Berlinale verantwortlich?
Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verurteilte den Vorfall auf X: „Ich erwarte von der neuen Leitung der Berlinale, sicherzustellen, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen“. Er hielt es aber offenbar nicht für nötig, Konsequenzen für die Verantwortlichen einzuleiten. Wie immer folgt auf Judenhass in Berlin vom Bürgermeister nur heiße Luft.
Auf der Webseite des Filmfestivals heißt es: „Die Internationalen Filmfestspiele Berlin erhalten eine institutionelle Förderung in Höhe von 12,6 Millionen Euro von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien – vorbehaltlich des Inkrafttretens des Bundeshaushaltsgesetzes.“
Das Steuergeld kommt also von der Beauftragten für Kultur und Medien Claudia Roth (Grüne), die bereits mit dem Antisemitismusskandal der Documenta 2023 für ähnliche Schlagzeilen sorgte.
Roth setzte sich nicht genug gegen den linken Judenhass auf der Kunstausstellung ein und viele Juden entwickelten das Gefühl, dass Roth gewisse antisemitische Tendenzen aufweist. Quittiert wurde ihr Versagen mit einem Tsunami von Buh-Rufen bei der Jewrovision 2023, einem Musikfest der jüdischen Diaspora.
Passend zu den sich häufenden Antisemitismusvorwürfen gegen Roth, stimmte sie 2019 gegen einen Beschluss des Bundestags, der sich mit großer Mehrheit für ein entschlosseneres Vorgehen gegen die antisemitische BDS-Bewegung aussprach. Roths fragwürdiges Verhältnis zum Iran darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Der Iran äußert regelmäßig Vernichtungswünsche gegen Israel.
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Nahezu freundschaftlich wirkte Roths Verhältnis zum iranischen Botschafter.
Auf Reisen in den Iran unterwarf sich Roth der iranischen Kopftuchpflicht, gegen welche Frauen nahezu täglich gefoltert und ermordet werden. Bereits 2013 grüßte die Grüne den iranischen Botschafter Reza Sheikh Attar mit einem High-Five. Attar wird ein Massaker an Kurden vorgeworfen.
Während sich der linke Mainstream in Gratismut und Selbstbeweihräucherung suhlt, nimmt der Hass auf Juden zu. Doch große Teile des linken Establishments stören sich nicht daran – im Gegenteil. Es wirkt fast schon zynisch geplant, dass der Kampf gegen erfundene Nazis von denen geführt wird, denen Juden egal oder sogar zuwider sind.
Das Mindeste, das Claudia Roth nach diesem erneuten judenfeindlichen Eklat tun könnte, wäre zurückzutreten.
Doch das dürfte wohl eher nicht passieren. Es bleibt nur zu hoffen, dass diejenigen, die sich auf den Gräbern toter Juden eine Karriere als Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus aufbauen, eines Tages aufwachen und ihre Heuchelei begreifen.
Ein utopischer Gedanke, der weitaus unwahrscheinlicher erscheint als eine neu gewählte Regierung ohne grüne Antisemiten in wichtigen politischen Positionen.
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