Tessa Ganserer verhöhnt die Weiblichkeit. Keine Frau würde sich so ins Parlament setzen!
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Eine der witzigsten Geschichten, die jemals geschrieben wurden, ist das Märchen von Hans Christian Andersen: Ein arroganter Kaiser, der gerne schöne Kleider trägt, lässt sich von zwei hinterlistigen Webern übers Ohr hauen ...
Sie behaupten, dass sie ihm die prachtvollsten Kleider der Welt nähen werden, die aber nur von denjenigen gesehen werden können, die schlau und gebildet genug sind. Das Ergebnis: Niemand – nicht einmal der Kaiser selbst – kann die Kleider sehen, weil es keine Kleider gibt.

Markus Ganserer bei einer Sitzung des Familienausschusses am vergangenen Dienstag
Aus Angst, nicht zur ausgewählten königlichen Elite zu gehören, betrachten alle einen nackten Kaiser – und geben vor, die schönsten Kleider zu bewundern.

Grünen-MdB „Tessa“ Ganserer, im Pass noch mit männlichem Vornamen geführt.
Ein mittelalter Mann, der sich wie eine Prostituierte kleidet
Das, was sich am Dienstag (und im Prinzip schon seit Längerem) im Bundestag abspielte, ist so absurd wie Andersens Märchen. Denn erneut starrte eine ganze Nation auf einen mittelalten Mann, der sich wie eine Prostituierte kleidet. Und erneut gab eine ganze Nation – aus Angst als Menschenfeind abgestempelt zu werden – vor, eine wunderschöne, emanzipierte Politikerin zu sehen.
Konkret geht es um die grüne Transfrau Tessa Ganserer, die heute bei der Anhörung über das Selbstbestimmungsgesetz in einem durchsichtigen Spitzen-Oberteil auftauchte, durch das man ihren BH samt (künstlicher) Brüste sehen konnte. Keine Frage: Das Outfit war unangemessen. Keine Frau würde derart gekleidet im Bundestag auftauchen. Keine Frau – außer Tessa Ganserer. Denn für Männer, die sich als Frau oder „trans“ identifizieren, gelten andere Regeln.
Ihre Kleider sind – wie in Andersons Märchen – aus einem magischen Garn gewebt, das den Betrachter keinen älteren Mann mit Falten, Perücke und durchsichtigen Oberteil sehen lässt, sondern eine wunderschöne Frau, die sich für die Rechte von Minderheiten einsetzt. Dabei sieht jeder, dass Tessa Ganserer in Wahrheit ein Mann ist, der seinen Fetisch auslebt – und dabei Frauen verhöhnt.

Auf Instagram postete Ganserer dieses anzügliche Foto.
Sexistische Stereotypen
Denn Männer wie Tessa Ganserer glauben, dass Weiblichkeit aus den sexistischen Stereotypen besteht, die sie aus Fernsehen, Zeitschriften und Pornos kennen: High-Heels, kurze Röcke, Leoparden-Muster, durchsichtige Oberteile mit Riesen-Oberweite und ein übertrieben dümmlich wirkendes Auftreten.
Nochmal: Keine Frau – wirklich keine Frau – würde sich so kleiden, reden oder verhalten wie Tessa Ganserer. Denn: Würden Politikerinnen es tun, würden sie täglich mit vollem Genuss eine derartige Show wie Tessa Ganserer abziehen, würden sie von der ganzen Nation abgestraft werden.
Man würde ihnen nicht nur ihre Seriosität, sondern auch die Kompetenz absprechen, wie es etwa mit der CDU-Politikerin Doro Bär passiert ist. Weil sie mit einem Bayern-Trikot im Bundestag auftauchte, reichte ein Politiker der Linken (!) Beschwerde wegen Verstoß der Kleiderordnung ein.

Dorothee Bär (CSU) 2019 zwischen Sturmtruppen aus den Star-Wars-Filmen beim Deutschen Computerspielpreis.
Über die Bigotterie des Bundestags
Und auch 2019, als Doro Bär nicht einmal im Bundestag, sondern auf der Gala zum Deutschen Computerspielpreis in einem Latex-Wonder-Woman-Outfit auftauchte, war die Empörung groß. Die Wahrheit ist: Frauen werden in dieser Gesellschaft 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche nach ihrem Aussehen beurteilt. Frauen, die in der Politik erfolgreich sein wollen, können sich – vor allem in dem von Macht und elitären Codes getriebenen Umfeld des Bundestages – nicht erlauben, sich zu kleiden wie eine Prostituierte.
Sie können sich nicht erlauben, ein Foto von ihrem Hintern in hautengen Leggins zu machen, sich ein Tattoo einer Vagina zu tätowieren oder in voller Fetisch-Montur auf einer BDSM-Messe aufzutauchen – und das alles stolz auf Social Media zu präsentieren.

Ganserer bei einem Fetisch-Festival im September.
Dass Tessa Ganserer dieses komische Gebaren als Beweis ihrer genuinen Weiblichkeit sieht, während der ganze Bundestag sie dafür umarmt, bejubelt und als Opfer einer „transphoben“ Gesellschaft hätschelt, zeigt die ganze Bigotterie des Bundestages: Dass man sie nie als echte Frau gesehen hat, sondern eher als Hofnarr, der nur zur Bestätigung der eigenen moralischen Überlegenheit dient. Gleichzeitig zeigt sich, wie sehr man Frauen im Jahr 2023 wieder verhöhnt.
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