Unbequeme Wahrheit: Terroristen töten ist gut für Deutschland
Ein Beitrag von
Julian ReicheltManch unumstößliche Wahrheit ist obszön, aber eben trotzdem wahr. Eine solche Wahrheit lautet: Der beste Terrorist ist immer noch der tote Terrorist. Terroristen zu töten, ist gut für Deutschland und im Interesse unseres Landes.
Terroristen überall auf der Welt zu töten, ist gut für Deutschland, besonders wenn es sich um islamistische Terroristen handelt, die uns als ungläubige Untermenschen betrachten, um Terroristen, deren Befehls- und Kommandostrukturen tief in deutsche Städte hineinranken und die nach dem nuklearen Feuer, nach der Atombombe greifen – wie zum Beispiel das Mullah-Regime im Iran.
Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
Bei diesem Krieg gegen die Mullahs, der unser Benzin teurer, unsere Sorgen schwerer und unseren Alltag gereizter macht, geht es nicht um Gesinnungsethik, es geht um Verantwortungsethik. Dies ist kein Krieg für die Freiheit. Es geht darum, so viele islamistische Terroristen wie möglich zu töten – und ja, vielleicht ermöglicht das dem tapferen iranischen Volk, sich aus den Fängen dieser Terroristen zu befreien.
Krieg der Vernunft
Islamistische Terroristen am Boden und aus der Luft zu töten, ist für den freien Westen keine moralische Frage, sondern eine Frage des Selbsterhalts und politischer Verantwortung von Regierungen gegenüber ihren Bürgern. Als die westliche Welt Luftangriffe gegen die Barbaren des Islamischen Staates flog, war es schändlich und feige, dass Deutschland sich an den Bombardierungen nicht beteiligte, hatte ISIS doch sogar im Herzen unserer Hauptstadt und im Herzen unserer christlichen Kultur, auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin, gemordet.

Am 19. Dezember 2016 führ der islamistische Terrorist Anis Amri mit einem Sattelzug in eine Menschenmenge auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz und ermordete 13 Menschen.
Als Israel sich im Überlebenskampf gegen die Bestien der Hamas befand und in Gaza von Haus zu Haus ging, um auch deutsche Geiseln aus den Verliesen dieser islamistischen Monster zu befreien, war es schändlich, dass Bundeskanzler Friedrich Merz ausgerechnet in jenem Moment ein Waffenembargo verhängte und Israel an der Frontlinie unserer Zivilisation die Munition verweigerte, auch noch während Flugzeuge der Bundeswehr die Terroristen der Hamas aus der Luft versorgten.

Merz verhängte ein Waffenembargo gegen Israel, und versorgte gleichzeitig die Hamas aus der Luft.
Der Krieg gegen die Mullahs ist ein Krieg der Vernunft: eine Bedrohung unserer Zivilisation zerstören, bevor sie entsteht. Die Mullahs im Iran, das wissen viele nicht, glauben fanatisch daran, dass Allah im Jahr 874 einen fünfjährigen Jungen verschwinden ließ, der als zwölfter Imam und Herrscher über die ganze Welt zurückkehren wird, sobald seine gläubigen Anhänger auf Erden die Apokalypse im Endkampf mit dem großen Satan Amerika und dem kleinen Satan Israel herbeigeführt haben. Bei den iranischen Revolutionsgarden werden alle Soldaten auf diese große Entscheidungsschlacht, auf diesen Weltenbrand eingeschworen. Vielleicht sollte man solchen Leuten keine Atomwaffen überlassen.
Israel versteht aus schmerzhafter Erfahrung, was wir uns in Deutschland versagen: Wenn Dich jemand töten will, dann erhebe Dich und töte zuerst. Amerika, besonders die Trump-Regierung, kennt nur und ausschließlich null Toleranz, wenn es um das Leben amerikanischer Staatsbürger geht.
Ich wünschte, das wäre bei uns auch so.
Selbstauslöschung als Überwindung der deutschen Vergangenheit
In Deutschland aber haben wir in Jahrzehnten immer schwächer werdender Wehrhaftigkeit eine eigene Disziplin daraus gemacht, uns existenzielle Bedrohungen kleinzureden und innere Ausreden zu erfinden, warum es nicht nur klug, sondern geradezu moralisch geboten ist, sich nicht zu wehren.
Die beliebteste dieser Ausreden ist, dass getötete Terroristen immer nur neue Terroristen schaffen. Das mag manchmal sogar stimmen, vielleicht schaffen tote Terroristen neue Terroristen.
Ganz sicher aber schaffen LEBENDE Terroristen neue Terroristen. Und vor allem: Immer noch mehr Terror, wozu tote Terroristen nicht mehr in der Lage sind.
Ein Jahrzehnt der illegalen, lebensbedrohlichen und zivilisatorisch selbstmörderischen islamistischen Massenmigration in unser Land hat Millionen Menschen politisch verführt, die eigene Unterwerfung als Vielfalt, die Bedrohung als Bereicherung und die Selbstauslöschung als Überwindung der deutschen Vergangenheit zu verklären. Wir haben eine ganze islamistische Armee ungehindert über unsere Grenzen strömen lassen, begleitet von einer historisch nie dagewesenen Medienkampagne, die Selbstaufgabe unter unzähligen Blutopfern als moralische Überlegenheit verkauft und betrommelt hat. Unsere Sinne im Umgang mit dem Islamismus sind abgestumpft, weil der Islamismus Alltag auf unseren Straßen geworden und der einzige verbliebene Ausweg aus diesem unausweichlichen Kampf die Selbstverleugnung ist, das Trotten in die Versklavung, die der Islamismus für uns vorsieht.
Politisch gewollt und von nahezu allen Parteien beschworen, behaupten unsere Sicherheitsdienste, der Rechtsextremismus wäre die größte Bedrohung für unsere Gesellschaft, obwohl es für jedermann erkennbar der militante, fanatische Islamismus ist, der seit 25 Jahren mordend durch unsere freien Gesellschaften zieht. Von den Türmen in New York zu den Pendlerzügen von Madrid und London, vom Ariana-Grande-Konzert, auf dem unsere Kinder tanzen, bis zur Redaktion von Charlie Hebdo, von Bali über Bondi Beach, von Bataclan bis zum Breitscheidplatz, von der Promenade Nizzas über Musikfestivals in der Wüste Negev bis zum Stadtfest in Solingen – kein Ort der Welt ist sicher vor diesen Schlächtern, während wir uns einreden lassen, dass rechte Whatsapp-Gruppen die größte Gefahr für uns wären.
Unser Geheimdienst überwacht mit gewaltigen Ressourcen die Facebook-Posts vollkommen unbescholtener Bürger, ist aber vollkommen blind und auf CIA und Mossad angewiesen, wenn es um islamistische Anschlagspläne in Deutschland geht. Der härteste und entschlossenste Anti-Terror-Einsatz des letzten Jahrzehnts fand gegen einen verwirrten, hochbetagten Adeligen statt, der mit ein paar Rentnern und einer Wahrsagerin das System zum Einsturz bringen wollte. Unzählige Gefährder leben derweil in Deutschland von Bürgergeld, während sie in Hinterhofmoscheen ungestört ihren Dschihad planen können.
Der Grund dafür ist einfach: Wir haben es verlernt, das gezielte Töten von Terroristen als nationales Interesse zu verstehen und die technologische Fähigkeit dazu zu verfeinern. Und das wiederum ist der Grund dafür, dass wir in Deutschland dazu neigen, jeden Krieg als gleich großes Übel, als gleich verwerflich zu betrachten.
Es ist eben nicht die moralische Äquidistanz. Es ist unsere politische und gesellschaftliche Unfähigkeit, Interessen zu definieren und uns gegen Bedrohungen kompromisslos zu verteidigen, die uns dieses fatale Fehlurteil erst schmackhaft macht. Die Unfähigkeit, die Sabotage der eigenen Lebensgrundlagen und die weltanschauliche Verirrung als weltweites Vorbild zu empfinden – das ist zum nationalen Charakter bei Terrorismusbekämpfung und Energiepolitik geworden.
Unser Misstrauen gilt stets jenen, die nicht bereit sind, so widerstandslos wie wir in den Untergang zu schlurfen. Dieses Land ist immer noch eher bereit, sich gegen den US-Vizepräsidenten zu wenden für seine Kritik an der deutschen Migrationspolitik, als gegen Angela Merkel und ihre Migrationspolitik. Dieses Land ist immer noch so beseelt von der politischen Vorstellung von Vollkommenheit und moralischer Überlegenheit, dass es selbst dann noch rumnörgelt, wenn unsere besten Freunde nachts in ihre Flugzeuge und Hubschrauber steigen, um unsere Todfeinde auszuschalten. Friedrich Merz nannte das in einem leider bedeutungslosen Moment geopolitischer Klarheit: „die Drecksarbeit für uns erledigen.“

Dieses Foto von Kanzlerin Angela Merkel mit einem syrischen Flüchtling ging viral.
Die deutsche Besessenheit vom Völkerrecht
Jedes Volk, das auf dieser Erde bestehen will, muss eine ganz einfache Frage beantworten können: Was unternehmt Ihr gegen Eure Todfeinde? Deutschland hat darauf schon lange keine Antwort mehr, außer die ewigen Belehrungen der engsten Verbündeten. Womit wir bei der Mutter aller inneren Ausreden sind: das sogenannte Völkerrecht.
Das Völkerrecht dient in Deutschland dazu, das nationale Bedürfnis zu stillen, der Welt mit dem Schrecken des Nationalsozialismus doch noch etwas Schönes beschert zu haben, das Gute aus den Gräueltaten. Die Welt soll aus den deutschen Fehlern immerhin konstruktive Schlüsse gezogen haben. Vom Judenmord lernen heißt moralisch siegen lernen.
Wann immer in Deutschland das Völkerrecht beschworen wird, schwingt die Autorität der Tätererben mit: Wir sind besser als ihr, weil wir schon mal schlechter waren als ihr. Die Geschichte hat uns als nimmermüde Mahner auserkoren.
Alles kluge Recht der Weltgeschichte hatte stets ein Ziel: den staatlichen Schutz vor Willkür in ihrer brutalsten Form. Das sogenannte Völkerrecht dient hingegen nur noch dem gegenteiligen Zweck: dem Schutz von brutalen Willkürherrschern, die sich hinter dem Konstrukt staatlicher Legitimität verstecken, die ihr Volk berauben und abschlachten, die weltweite Kriminalitäts- und Terrornetzwerke steuern und sich gleichzeitig auf dieses angebliche Recht berufen, das ihnen nichts anderes als totale Immunität verschaffen soll, solange sie ihre Verbrechen aus einem Regierungspalast heraus begehen. Das sogenannte Völkerrecht befiehlt uns, unsere Ermordung durch staatlich finanzierte, global agierende Terroristen tatenlos hinzunehmen und der Ermordung unserer Kinder durch transnationale Drogenkartelle, die sich wiederum oft genug mit den Terrorstaaten überschneiden (wie zum Beispiel bei Venezuela und Iran) ohnmächtig zuzusehen.
Überwacht wird dieses Völkerrecht von einer dysfunktionalen, zutiefst korrupten Organisation namens Vereinte Nationen, in der sich vor allem die gefährlichsten Regime der Welt vereint und wohlig eingenistet haben, wo der Iran der Kommission für Frauenrechte vorsitzen kann, während wir unsere Unfähigsten dahin abschieben, wie zum Beispiel Annalena Baerbock, die behauptet, vom Völkerrecht zu kommen, obwohl sie erkennbar Schwierigkeiten hat, einfachste deutsche Worte auszusprechen.

Annalena Baerbock betont immer wieder, dass sie vom Völkerrecht kommt.
Ein Recht, das von den Übelsten geliebt und von den Unfähigsten überwacht wird, ist nichts anderes als rechtmäßige Selbstzerstörung. Getarnt war solches Gedankengut schon immer unter dem großen Versprechen der globalen Brüderlichkeit der Völker, ein naiver Irrglaube, den in der Geschichte stets die Skrupellosesten, die Zyniker versucht haben uns einzuflößen durch geheimdienstlich unterwanderte Friedensbewegungen, Parteien und Medien. Endlose, verschlungene Vertragswerke, wie zum Beispiel das iranische Atomabkommen, schützen immer nur die, die bereit sind, in tiefen Bergbunkern heimlich an der Bombe zu bauen.
Die deutsche Besessenheit vom Völkerrecht ist das verirrte und verfehlte Lebenswerk von Männern wie Frank-Walter Steinmeier, der diesem Land über viele Jahre eingeredet hat, beim Mullah-Regime in Teheran handele es sich um einen ganz normalen Staat, nicht um eine islamo-fanatische Terrororganisation.
Erst vor wenigen Monaten ließ Steinmeier vor dem Schloss Bellevue die Flagge dieser islamistischen Monster hissen und verneigte sich vor dem neuen Botschafter des Regimes. Unvergessen, wie Steinmeier den Mullahs im Namen aller Deutschen zum Jahrestag ihrer islamistischen Revolution gratulierte. Steinmeier war mit seiner Außenpolitik immer bereit, einen schrecklichen Irrtum zu riskieren, der den Islamisten in Teheran die Atombombe in die Hände gelegt hätte. Er ist der lebensmüde, evolutionserschlaffte deutsche Gegenentwurf zum Überlebenswillen eines Benjamin Netanjahu. Wenn wir in Deutschland die USA und Israel nicht an unserer Seite hätten und stattdessen auf die Mentalität von Frank-Walter Steinmeier angewiesen wären, hätten noch viel mehr Deutsche die islamistische Masseneinwanderung nicht überlebt.
Dass die Stärke des Rechts über dem Recht des Stärkeren steht, ist einer dieser Kalendersprüche, die rein gar nichts zu tun haben mit der Welt, in der wir leben, in der unsere Freiheit immer nur eine Generation von der Auslöschung entfernt ist, wie uns die deutsche Migrationspolitik gerade erschütternd eindrucksvoll beweist. Wer den Islamismus nicht bekämpft, wer ihn stattdessen auch noch einlädt, kommt im Islamismus um. Das ist sein Wesen, das ist sein Ziel. Solange uns noch Zeit bleibt, sollten wir uns an den Gedanken gewöhnen, dass wir alle nur sicher schlafen, weil in jeder Nacht mutige Männer auf der ganzen Welt unterwegs sind, die Terroristen aufspüren, ihnen die Tür aufsprengen und sie töten, ihre Handys, Laptops und Festplatten einsammeln, auswerten und analysieren, welche Nummer sie wo auf der Welt gewählt haben. Die meisten dieser mutigen Männer sind übrigens Amerikaner und Israelis.
Die meisten Menschen vergraben tief in sich jeden Gedanken daran, zu welchen Grausamkeiten, Abscheulichkeiten, Unmenschlichkeiten sie in der Lage wären, wenn es darum ginge, ihr eigenes Kind zu beschützen. Unser edles Selbstbild ist immer nur eine wohlbehütete Verherrlichung, solange wir nie entscheiden mussten, ein Leben zu nehmen, um ein Leben zu retten. Man kann diese Gedanken noch so tief wegsperren, aber dadurch hören solche Entscheidungen nicht auf zu existieren. Sie müssen täglich getroffen werden, meistens ohne dass es Ruhm und Orden dafür gibt, meistens ohne, dass wir je erfahren, wer uns vor was bewahrt hat. Und fast immer verbunden mit düsteren Abwägungen, die ein Mensch nur mit sich allein ausmachen kann und die für immer auf den Menschen lasten, die solche Entscheidungen zu treffen haben. So richtig es ist, Terroristen zu töten, so schwer wiegt doch die Last, über Leben und Tod entscheiden zu müssen.
Allein in Deutschland leben 1.250 Anhänger der iranischen Terrororganisation Hisbollah. Wir haben keine Ahnung, was sie planen und mit wem sie kommunizieren, weil unsere Geheimdienste blind und taub sind. Es gibt in Deutschland auch kein Gesetz, das den Bundeskanzler ermächtigt, gezielt Terroristen zu töten, die in ihren Verstecken planen, Deutsche zu ermorden, auch dann nicht, wenn unsere Regierung gesichert von solchen Plänen weiß. Wir sollten daher froh und dankbar sein, dass andere für uns diese Arbeit erledigen.
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Julian Reichelt
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