Unser Land ist zu wertvoll, um es dieser Politik zu überlassen. Erobern wir es zurück!
Ein Beitrag von
Liebe Freunde, liebe Fans, liebe Feinde, Weggefährten und Mitstreiter, liebe Widersacher, liebe Gegner, liebe Andersdenkende
Wie jedes Jahr möchte ich Ihnen meine liebsten Weihnachtsverse aus dem Lied „O Holy Night“ vortragen:
Ein Hochgefühl der Hoffnung
Die erschöpfte Welt frohlockt.
Es gibt nichts, was dieser Geist von Weihnachten nicht überwinden kann.
Die Weihnachtsausgabe von „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
Die Geschichte mag mich korrigieren, aber ich glaube, wir befinden uns am Vorabend eines besonderen Weihnachtsfestes, nach dem wir uns in kommenden Jahren noch zurücksehnen werden. Unsere stolze Volkswirtschaft steht noch mächtig und beruhigend vor uns, aber innerlich hat sie längst zu wanken und zu bröckeln begonnen.
Der Kampf um unsere Kultur hat begonnen
Die Symbole unserer christlichen Tradition erfüllen Straßen, Geschäfte und Wohnzimmer, unsere Lichter leuchten hell und zuversichtlich, aber die Festungsanlagen, die unsere Weihnachtsmärkte schützen, deuten darauf hin, dass der Kampf um unsere Kultur längst begonnen hat. Die Neun- und Zehnjährigen, die in diesem Winter mit Eltern oder Großeltern zwischen Glühwein- und Schmalzgebäckbuden wandeln, kennen NUR noch diese Realität der ständigen Bedrohung, nachdem sie als kleine Kinder an den Zugängen der Weihnachtsmärkte strenge Passkontrollen erlebt haben, die es an den Grenzen ihres Landes schon längst nicht mehr gibt.
Wir sind ein Land geworden, das wir uns niemals hätten vorstellen können, wenn man uns vor wenigen Jahren davon erzählt hätte. Niemand, der in diesen Tagen in Ruhe mit seinen Kindern redet, wird die Spuren übersehen können, die der eingewanderte Islamismus in ihrem kleinen Leben, auf Schulhöfen und in Straßenbahnen, bereits hinterlassen hat. Wir sind noch nicht die Minderheit im eigenen Land, aber unsere Kinder sind bereits die Schwächeren in ihrem Alltag.
In wenigen Stunden feiern wir die Geburt eines jüdischen Kindes, das nur durch seine Worte zum wohl mächtigsten Revolutionsführer der Weltgeschichte aufsteigen sollte; wahre Worte, die von aller weltlichen Macht gefürchtet wurden.
Aber während wir die Geburt eines Juden feiern, der uns den christlichen Glauben beschert hat, tobt in allen Städten der westlichen Welt, in denen Weihnachten gefeiert wird, die globalisierte Intifada, der Krieg gegen Juden, der an Sydneys Stränden und auf Washingtons Straßen Menschen das Leben kostet, eben bloß, weil sie Juden sind. Während wir die Geburt eines Juden feiern, fürchten Juden in unserer Mitte um ihr Leben und ihr Zuhause.
Während wir in der Weihnachtsgeschichte staunend hören, dass der Jude Josef von Nazareth und seine schwangere Frau Maria kein Zuhause, keine Zuflucht fanden, sorgt ein neues links-islamistisches, bürger- und steuergeldfinanziertes Milieu hier bei uns dafür, dass immer mehr Juden in unserem Land ihr Zuhause verlieren und Zuflucht in Israel suchen, eine historische Heimstätte, die von Barbaren belagert wird, die von deutschem Steuergeld finanziert und von Antisemiten von Berlin bis Brüssel, von London bis Madrid fanatisch angefeuert werden. Wer die Juden verrät, verrät die Wurzeln unserer Kultur – genau das ist es, was in unserem Land und auf unserem Kontinent gerade geschieht, auch wenn stets das Gegenteil beschworen wird.
Unser Land ist in seinen Grundfesten erschüttert
75 Jahre Wachstum, Innovation und Wohlstand haben eine deutsche Kulisse von enormer Stabilität geschaffen, eine gewachsene Friedenslandschaft aus Beton und Autobahnen, Industrie und Sozialstaat, aus Weltmarktführerschaft und Bewunderung. Aber in seinen Grundfesten ist unser Land längst erschüttert. Ein Jahrzehnt des hoch-ideologischen Moralismus ist nicht spurlos an uns vorbeigegangen. Die totale deutsche Überlegenheit hat sich mal wieder als Irrweg herausgestellt. Der Klimafanatismus hat unser wirtschaftliches Fundament zerstört, der Migrationsfanatismus unser gesellschaftliches Fundament ausgehöhlt, unsere Identität in ein historisches Risiko gestellt, die von Politik und Medien eingeforderte und eingepeitschte Linientreue bei allen großen politischen Debatten hat uns verhärtet, die Angst, mit der Politik betrieben wird, hat an unserer Seele genagt, die Brandmauer teilt unser Land entlang von Gesinnungslinien, die Energiepreise fressen die Leistung ganzer Arbeitergenerationen und Unternehmerdynastien auf, in unseren Schulen können wir uns nicht mehr auf eine Sprache einigen, der Wortbruch ist zur politischen Führungsroutine geworden, der Widerspruch ist in der politisch-medialen Elite geächtet, der Glaube an die Meinungsfreiheit ist schwach wie eine bläulich flackernde Kerze, unseren Kindern hinterlassen wir kein Aufstiegsversprechen, sondern einen historischen Schuldenberg; sie werden arbeiten und bezahlen müssen für Dinge, für Ideen, die sie niemals angerichtet haben.
Politik wird gegenüber dem Volk als Zermürbung und Zersetzung betrieben mit einer niemals endenden Abfolge von kleinmütigen Nutzlosigkeiten, von Kompromissen, die zum hoffnungslosen Selbstzweck geworden, Bürokratismus und wahnwitzige Regulierung sind wie bei Gulliver zu unendlich vielen Fäden geworden, die uns fesseln.
Wann immer ich ins Ausland reise und von dort auf Deutschland blicke, wird mir bewusst, dass unser Land kein nationales Projekt mehr hat, dessen Strahlkraft Millionen Menschen in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft vereint. Das Wirtschaftswunder war für Deutschland, was für die USA in den 60ern das Apollo-Programm war, der Aufbruch zum Mond.
So spießig es klingen mag, aber Eigenheim und Häuslebau waren ein nationaler Traum. Ein Stück Land vom eigenen Land besitzen und darauf leben – das war der Treibstoff für ganze Generationen.
Dieser Traum ist für unzählige junge Menschen in unerreichbare Ferne gerückt, weil ein aufgeblähter, nimmersatter, steuergefräßiger Staat ihnen auch von NOCH so viel Arbeit zu viel wegnimmt, um sparen, bauen, teilhaben, mit Kindern leben zu können. Wenn die Marktwirtschaft immer weniger Gewinner und Aufsteiger hat, wenden sich immer mehr von der Marktwirtschaft ab.

Ein Eigenheim war über Generation der Traum der Deutschen. Die junge Generation wird sich diesen Wunsch kaum noch erfüllen können.
Das ist der Triumph von neu-sozialistischen Ideen, die natürlich nur die alten, unzählige Male gescheiterten Ideen sind, aber je mehr der Staat wegnimmt und Leistung bestraft, desto attraktiver erscheinen sie. Der soziale und geförderte Wohnungsbau ist gefüllt mit Menschen, die illegal im Land sind, während deutsche Familien von Fußbodenheizung, Balkon und bodentiefen Fenstern nur träumen können.
Amerika und China schaffen mit billiger Energie, unerschütterlicher Hochleistungskultur und sagenhaften Aufstiegsmöglichkeiten die Industrien der Zukunft, während wir dabei zusehen, wie eine wild gewordene Bürokratie in Brüssel uns unsere Industrien verbietet und die Luft besteuert.
Wir haben eine Raumfahrtministerin und eine Raumfahrtbehörde, aber keine Raumfahrt. Amerikaner und Chinesen sind stolz auf ihre KI-Unternehmen, die EU ist stolz auf ihre KI-Regulierung.

Der japanische Hochgeschwindigkeitszug „Shinkansen“ gleitet durch die Landschaft. Pünktlich, komfortabel, schnell.
In China und Japan fährt jede neue Generation von Zügen noch schneller, in Deutschland ist die neue Generation der ICEs langsamer als die Vorgänger – und die Bahn ist auch noch stolz darauf.

Seit einigen Tagen verkehrt der neue ICE-L auf ausgewählten Bahnstrecken. Der vorgesehene Lok bzw. der Steuerwagen hat noch keine Zulassung, deshalb muss die Bahn Siemens Loks anmieten. Diese können nur 200 km/h statt 230 km/h fahren.
Bei Inflation wie bei Migration glauben unsere Politiker ernsthaft, dass Dinge besser werden, wenn sie nur etwas langsamer noch schlechter werden. Nostalgie wird immer mehr zu unserem nationalen Projekt.
Das Selbstverständnis des freien Bürgers
Die englische Sprache hat uns ein Wort voraus, das uns gut tun und bereichern würde. Es lautet: self-evident. Es wird meist mit selbstverständlich übersetzt, aber bedeutet doch so viel mehr: sich selbst beweisend, aus sich selbst heraus erwiesen.
Auf der Suche nach einer hoffnungsvollen Botschaft für dieses Weihnachten und das Jahr, vor dem wir stehen, habe ich einen der größten Texte der Menschheitsgeschichte gelesen, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung, die 2026 ihren 250. Geburtstag feiert.

Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung
In der Präambel steht dieses Wort, das alle politische Gewalt über uns entmachtet: Self-evident. Sich selbst beweisend, also etwas, was so fundamental und offenkundig ist, dass es niemals angetastet, angezweifelt oder gar aberkannt werden kann. Was selbstevident ist, entzieht sich aller weltlichen Macht. In der Unabhängigkeitserklärung heißt es:
„Wir halten diese Wahrheiten für self-evident, also für aus sich selbst heraus wahr und bewiesen: dass alle Menschen gleich geschaffen sind; dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; dass zu diesen Rechten Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören. Dass Regierungen unter den Menschen eingesetzt werden, um diese Rechte zu sichern, ihre gerechte Macht jedoch nur aus der Zustimmung der Regierten ableiten.“
Aus diesen so weisen wie segensreichen Sätzen spricht das mächtige Selbstverständnis des freien Bürgers, das uns in Zeiten von Krise und Kleinmut, von wirtschaftlichem Niedergang und kulturellen Kämpfen den Weg ins neue Jahr weisen sollte.
Kein Staat darf sich jemals unserem Streben nach Glück in den Weg stellen, so wie es in dem Jahrzehnt, das hinter uns liegt, viel zu oft geschehen ist, durch Regulierung und Repression, durch Angstmacherei und Ausgrenzung.
Gerechte Macht besteht nur da, wo Politik achtet, schützt und bewahrt, was in sich selbst bewiesen ist. Aus der amerikanischen Verfassung wie aus dem Weihnachtsfest spricht unser gesellschaftlicher Konsens, als christlich geprägte Gemeinschaft und als gleich geschaffene, freie Menschen nach unserem eigenen Glück streben zu können. Mit den mächtigen und zerstörerischen Ideologien unserer Zeit, mit dem linken Relativismus, der illegalen islamistischen Massenmigration, der mutwilligen Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und der staatlichen Steuerung der Wirtschaft, die auch immer die Menschen steuern muss, lassen sich diese Werte nicht vereinbaren.
Ich habe wenig Hoffnung, dass die politische Klasse ihr grandioses Scheitern, ihren Irrweg erkennen wird.
Der Bundeskanzler hat sich festgelegt und für seine persönliche Karriere entschieden, nicht der Mehrheit, sondern der Minderheit zur Durchsetzung ihrer Vorstellungen zu verhelfen.

Kanzler Merz mit Arbeitsministerin Bärbel Bas bei einer PK nach dem Koalitionsausschuss.
Ich glaube, 2026 wird ein wirtschaftliches Krisenjahr von historischer Dimension. Aber in solchen Krisen des Staates liegt vor allem die Chance auf Abkehr vom Staat, die Chance auf die sehr undeutsche Erkenntnis, dass das Heil einer Gesellschaft nicht im Staate, sondern in der individuellen Freiheit liegt.
Die Obrigkeit sind wir
Unser nationales Projekt für 2026 kann nur die geistig-moralische Erneuerung unserer selbst als Bürger sein. Das schweigende Marschieren für eine politische Klasse, deren Entscheidungen selbst-evident, in sich selbst bewiesen grundfalsch und selbstzerstörerisch sind, muss auch dort enden, wo man Konflikt und Widerspruch bisher gescheut hat. So ein Wandel geschieht nicht durch Befehl und Schreierei, sondern durch lustvolles, fröhliches, unbeugsames, freundliches Vorleben der individuellen Freiheit. Unser nationales Projekt für 2026 kann nur sein, uns vom Staatsglauben abzukehren und Erneuerung in uns selbst zu suchen.
Was wir brauchen, ist die geistige Unabhängigkeitserklärung von Millionen Menschen, die bisher noch von der Weisheit der Obrigkeit ausgegangen sind.
Die Obrigkeit sind wir. Nur in uns kann ein deutsches Comeback liegen, und es beginnt mit dem unerschrockenen Widerspruch, wann immer wir erkennen, dass der Staat sich unserem Streben nach Glück – und dem Streben unserer Kinder – in den Weg stellt. Alle staatliche Macht ist nur legitimiert dadurch, dass sie unsere Freiheit und unser Streben nach Glück beschützt, dass sie nicht mehr Umverteilung schafft, sondern weniger, dass sie Wachstum ermöglicht, statt das Schrumpfen zu verwalten und ideologisch zu beschönigen. Was wir 2026 brauchen, ist die Wiederentdeckung der Wirksamkeit. Nichts ist wirksamer in der Demokratie als der Bürger, der sich das Versagen des Staates nicht länger bieten lässt.
Alle Macht, aber vor allem aller Wandel geht vom Volke aus. Es ist am Volk, das auch zu leben.
Wenn wir doch erkannt haben, dass vom alles übersteuernden Steuerstaat keine Erneuerung und keine Reform zu erwarten ist, dann können nur wir selbst das sein. Ja, das ist mühsam. Ja, das mag unserem nationalen Naturell widersprechen, aber die Alternative ist wirtschaftlicher Niedergang, unter dem noch Generationen leiden werden.
Oft höre und lese ich, dass das Vertrauen in den Staat schwindet. Das wird in Deutschland stets klagend und besorgt berichtet. Aber es gibt in unserer Demokratie das konstruktive Misstrauen. Es ist im Grundgesetz festgeschrieben. Konstruktives Misstrauen gegenüber dem Staat und den Mächtigen ist keine Delegitimierung, sondern unser bestes Recht.
Rechte leben nicht auf Papier, sondern immer nur, indem man sie wahrnimmt, stur darauf besteht und sie beharrlich auslebt.
Die Wirtschaftskrise, die auf Deutschland zurollt und in der es um all den Wohlstand gehen wird, den alle Generationen seit dem zweiten Weltkrieg geschaffen haben, wird nicht von Mitläufern und Duckmäusern überwunden werden, sondern nur von stolzen Bürgern, die sich selbst erwecken und auf das bestehen, was doch aus sich selbst heraus bewiesen ist: Dies ist unser Land und das Land unserer Kinder, kein buntes Siedlungsgebiet. Dies ist der Ort, an dem wir ohne Angst, in unserer Sprache, in unseren Grenzen, ausschließlich nach UNSEREM Recht und Gesetz (Worte wie Scharia sollten unsere Kinder nicht einmal kennen), mit unseren Werten und Traditionen nach Glück streben dürfen, ohne dass Politik durch Verbote, Ideologie und ein alles erdrückendes Abgabenregime darüber entscheiden darf, wie wir unser Leben gestalten.
An Weihnachten feiern wir die Geburt eines Revolutionärs. Die Mächtigen fürchteten seine Lehre der radikalen Wahrheiten, die aus sich selbst heraus bewiesen sind. Sie fürchteten seine Worte, weil seine Worte eine Befreiungsbewegung waren, die jeden einzelnen Menschen über jede weltliche Macht hob. Seine Lehre stellte jeden Menschen mit seinen gottgegebenen Rechten über jede staatliche Obrigkeit. Jesus predigte öffentlich und widersprach den Machthabern. Ohne das Christentum gäbe es nicht das heiligste aller Grundrechte auf Meinungsfreiheit, das aus Untertanen Bürger macht. Unsere Kultur lebt nicht in Gebeten und religiösen Festen, sondern jeden Tag in der Freiheit unserer Worte. Machen wir davon mehr Gebrauch denn je zuvor!
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Julian Reichelt
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