Von Gratismut und Solidarität: Die linken Demos sind ein Flirt mit der Regierung
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Ein Blick in die derzeitige deutsche Medienlandschaft gibt ein Gefühl der 30er Jahre. Nicht, weil es eine reelle Gefahr einer faschistischen Machtübernahme gibt, sondern weil die einschlägigen Meinungsmacher wirklich alles versuchen, einen genau das glauben zu lassen.
Eine demokratisch wählbare rechtskonservative Partei wird in Gänze zu Nazis erklärt. Das linke Establishment begriff zu spät, oder vielleicht sogar gar nicht, dass das Thema Migration in den Umfragen den Königsmacher spielt. Nun versuchen die Genossen, diese Partei, die die Wichtigkeit des Migrationsthemas schlichtweg früher begriffen hat, als waschechte Nationalsozialisten zu verkaufen.
Überall Widerstandskämpfer
Dabei ist man sich nicht einmal zu schade, mit offen antisemitisch agierenden Aktivisten von Extinction Rebellion und Fridays For Future auf die Straße zu gehen. Begleitet von ebenso antisemitischen und anti-westlichen Kommunisten, veranstalten die selbsternannten Gutmenschen ein beliebtes Rollenspiel: Auf einmal wird aus dem woken Studenten ein Widerstandskämpfer, der gemeinsam mit den Leitmedien, dem Bildungssystem und der Regierung das vierte Reich aufhalten wird.
Als Kirsche auf der Sahnetorte ist Bundeskanzler Olaf Scholz unterwegs, der die Anti-Rechts-Demo in Potsdam als eine Art Kriegsmönch besuchte und so die gesamte Bewegung allein durch seine Anwesenheit segnete. Offen linksradikale Kräfte vereint mit der Bundesregierung. Eine Distanzierung von Links seitens der Regierung und der „bürgerlichen“ Kräfte lässt vergeblich auf sich warten.

Eine Demonstrantin vergleicht die AfD mit Nazis und relativiert so die Verbrechen der Nationalsozialisten.
Die Folgen der Migrationspolitik
Die Gutmenschen kaperten für ihre Demos den Slogan „Nie wieder ist jetzt“. Dieser Spruch entstand als Parole im Kampf gegen den islamistischen Antisemitismus in Deutschland. Doch dieser Antisemitismus existiert nicht erst seit Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Spürbar größer wurde er aber seit Beginn der verfehlten Migrationspolitik. Eine Politik, die durch die Willkommenspolitik von Angela Merkel und dem links-grünen medialen Establishment möglich war.
„Wir schaffen das“ machte „Nie wieder ist jetzt“ nötig.
Doch nicht nur die Verbrechen gegen Juden haben zugenommen, natürlich sind die hauptsächlichen Leidtragenden die deutschen Bürger, ganz besonders die Bürgerinnen. Das Gegenmittel gegen die irrationale Migrationspolitik sind konsequente Abschiebungen und Ausbürgerungen von Kriminellen und Terroristen. Doch genau dieses Gegenmittel wird jetzt von linken Meinungsmacher zum Unwort gewählt und verteufelt. Vor 2024 kannte kaum ein Bürger diesen Begriff, dank der Medien kennt er es nun und ist interessiert.
Übrigens schützt man durch die Abschiebung von Gefährdern auch die tatsächlich Schutzsuchenden im eigenen Land, die vor der islamistischen Ideologie geflohen sind. Dass diese Islamisten organisiert sind, sah man seit dem 7. Oktober im gesamten Westen. Sie besitzen ein immenses Mobilisierungs-Potential und trauen sich die Gutmenschen-Demos mit staatlichem Segen zu kapern.
So kam es bei der Anti-Rechts-Demo in Berlin zu einem bemerkenswerten Disput zwischen Gutmenschen und pro-palästinensischen Aktivisten:
Die Veranstalter distanzierten sich von den Anti-Israel-Demonstranten, doch tolerierten bei den meisten Demos linke Antisemiten in Form von marxistischen Organisationen. Die selbsternannten Kämpfer gegen die imaginierten Nazis demonstrieren gemeinsam mit Leuten, die sich mit Judenmördern solidarisieren. Das ist der derzeitige Stand der deutschen „Wiedergutmachungskultur“. Die von Rechts als „Schuldkult“ bezeichnete Dynamik wurde zum Antrieb, mit jedem zu demonstrieren, der den gemeinsamen Feind sieht. Auch wenn man diesen erstmal komplett entmenschlichen muss. Für alles Gute und gegen alles Schlechte.
Der Schriftsteller Ernst Jünger schrieb einmal passend dazu:
„Wenn es gilt, in Masse über einen Einzelnen herzufallen, sind die Deutschen immer dabei, es muss nur ungefährlich sein.“
Im Namen der Weißen Rose?
Auf der Kundgebung maßte sich eine Demonstrantin völlig schamfrei an, im Namen der NS-Widerstandsgruppe der Weißen Rose zu sprechen. Dieser Fall erinnert unweigerlich an den Fall von Jana aus Kassel. Die junge Jana sprach bei einer Anti-Corona-Maßnahme und verglich sich mit Sophie Scholl, dem berühmtesten Mitglied der Weißen Rose. Die linken Medien lachen bis heute über diesen zugegeben peinlichen und relativierenden Vergleich. Womöglich zurecht, doch hatte Jana wenigstens einen einzigen Grund mehr diesen Vergleich zu ziehen, denn sie ging gegen die in ihren Augen bösartige Regierung auf die Straße, während ihr linkes Pendat, mit dem Segen von Olaf Scholz, lediglich gegen oppositionelle Rechtskonservative demonstriert.

Diagnose: Gratismut
Deutsche „Wiedergutmachungsweltmeister“ instrumentalisieren den millionenfachen Mord an Juden für ihr Narrativ. Wer dabei nicht mitspielt, wird als Nazi dargestellt, auch wenn er dafür ist, die Grenzen zu schließen und so weniger islamistische Antisemiten ins Land zu lassen. Selbst wenn er lediglich vorschlägt, Gefährder und illegale Einwanderer aus dem Land zu schaffen. Bei all den Vergleichen zwischen AfD und Nazis könnte man den Eindruck bekommen, dass Hitler damals nur verfehlte Migrationspolitik rückgängig machen wollte und nicht den industriellen Massenmord an Millionen von Unschuldigen veranstaltet hat.
Der Holocaust wird relativiert und die Forderung nach Sicherheit im Land wird zum Eklat – selbst wenn die Früchte der fehlenden Sicherheit die eigene Demo stören. Gleichzeitig sehen die Demonstranten sich als wackere Kämpfer für die Demokratie, während sie gleichzeitig Menschen ihre Grundrechte entziehen, Volksparteien verbieten möchten und Vernichtungsfantasien gegen Andersdenkende hegen.
Das alles im Gewand vom tapferen Widerstandskämpfer gegen eine angebliche nationalsozialistische Bedrohung, mit dem Rückhalt der Regierung.
Noch deutlicher lässt sich die bittere Ironie nicht ausdrücken.
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