Weil er bei Faeser glänzen will: So betrügt BKA-Chef Münch bei Zahlen zu kriminellen Ausländern
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Vor dem Chef des Bundeskriminalamts ist nichts und niemand sicher – nicht mal Mathe…
Die Kriminalität in Deutschland steigt seit über einem Jahr auf dramatische Weise an. 2022 war schon ein Horrorjahr der Gewalt, 2023 wird noch einmal deutlich schlimmer werden. Im ersten Halbjahr stieg die Gewaltkriminalität um 17 Prozent an.
Das Bundeskriminalamt ist eigentlich dafür zuständig, Kriminalität zu bekämpfen. Aber BKA-Chef Holger Münch hat es offenbar zu seiner wichtigsten Aufgabe gemacht, Kriminalität schön zu rechnen, um bei Pressekonferenzen seiner Chefin Innenministerin Nancy Faeser zu gefallen.
Münchs Lieblingsausrede für die Kriminalität bisher: Corona. Doch bereits 2022 lagen die Verbrechenszahlen deutlich über dem Vor-Corona-Niveau von 2019 (plus drei Prozent). Für Münch muss daher eine neue Ausrede her, besonders weil die Zahl der tatverdächtigen Ausländer geradezu explodiert und das nicht so recht passen will zur Ideologie von Innenministerin Nancy Faeser.
Holger Münch hat sich deshalb einen atemberaubenden Mathetrick einfallen lassen, um die Ausländerkriminalität zu schönen. Zusammengefasst: Münch nutzt dabei die sehr große, aber verhältnismäßig friedfertige Gruppe der geflüchteten Ukrainer, um die Welle der Gewalt, die vor allem von Migranten aus muslimischen und/oder afrikanischen Ländern ausgeht, zahlenmäßig zu drücken.
Hier ist, was das BKA macht:

Faeser mit Münch beim Besuch eines Terrorabwehrzentrums
Im ersten Halbjahr 2023 stieg die Zahl der deutschen Tatverdächtigen (Migrationshintergrund wird hier nicht erfasst) um acht Prozent. Die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen hingegen um furchterregende 23 Prozent. Fast ein Viertel mehr kriminelle Ausländer als noch ein Jahr zuvor.
Das ist zu viel, das darf nicht sein. Also überlegte sich das BKA folgenden Mathe-Trick. Statt bloß den Anstieg auszuweisen, wurde eine neue Kennzahl erdacht. Dabei wird die Zahl der Tatverdächtigen durch die Zahl der jeweiligen Bevölkerungsgruppe geteilt, also deutsche Tatverdächtige durch Deutsche. Und ausländische Tatverdächtige durch Ausländer.
Da die Zahl der deutschen seit 2022 nahezu unverändert ist, bleibt auch der Anstieg in dieser Kennzahl unverändert bei acht Prozent. Nicht so bei den Ausländern: Hier ist die Zahl siebenstellig gestiegen, vor allem durch die hohe Zahl von Ukrainern, die aber zum größeren Anteil aus Frauen und Kindern bestehen, nicht aus jungen Männern wie die übrige Migration.
So funktioniert Münchs Ukraine-Trick
BKA-Chef Münch teilt also die dramatisch gestiegene Zahl der ausländischen Straftäter (vor allem junge Männer aus Afrika und/oder muslimischen Ländern) durch die gestiegene Zahl von Ausländern in Deutschland, die durch Frauen und Kinder aus der Ukraine extrem gestiegen ist. Weil die Gesamtzahl HÖHER ist, fällt die neue Kennzahl beim Teilen deutlich NIEDRIGER aus. Das BKA rechnet also zahllose weitestgehend friedliche ukrainische Frauen und Kinder einer Gruppe möglicher Gewalttäter zu, damit das Gesamtergebnis besser aussieht.Die Gewalttäter werden vom BKA sozusagen verdünnt. Ein ausländischer Gewalttäter ist nicht mehr ein ausländischer Gewalttäter, sondern nur noch ein drittel ausländischer Gewalttäter, wenn man ihn durch drei friedliche ukrainische Frauen teilt.

Die Zahl nicht-deutscher Tatverdächtiger bei Gewaltstraftaten ist stark angestiegen.
Und der Trick funktioniert: Aus einem dramatischen Anstieg von 23 Prozent werden so in der offiziellen Statistik nur noch neun Prozent, gerade mal ein Prozentpunkt mehr als bei den deutschen Tatverdächtigen.

Im Verhältnis zur Veränderung der Gruppengröße ist der Ansprung plötzlich nicht mehr so stark.
In jeder sauberen Statistik hätte man die Zahlen vorab gewichten müssen, so kann man zum Beispiel nicht Männer und Frauen vermischen, wenn Frauen anteilig für Gewaltkriminalität kaum verantwortlich sind. Das BKA aber gesteht auf Nachfrage: „Eine Gewichtung erfolgte micht.“
Bedeutet: Mit ukrainischen Müttern werden junge Gewalttäter aus Nordafrika schön gerechnet.
Aber die Trickserei wird noch schamloser: Für 2023 liegen noch gar keine aktuellen Bevölkerungszahlen vor. Außerdem wäre der Anstieg nicht mehr so dramatisch hoch, weil 2022 deutlich mehr Ukrainer nach Deutschland kamen als 2023. Also verwendete das BKA für 2023 die Zahlen von 2022. Dies bestätigte das BKA auf NIUS-Anfrage: „Für das erste Halbjahr 2023 sind dies die Zahlen zum Stichtag 31.12.2022“, so das BKA.
Bedeutet: In seiner ohnehin unsinnigen Statistik wertet das BKA den Bevölkerungsanstieg von 2021 auf 2022 als Bevölkerungsanstieg von 2023 gegenüber 2022. Wenn das BKA in einer solchen Angelegenheit ermitteln würde, würde die Behörde wohl von Betrug und Bilanzfälschung sprechen, so aber dient es dem Ansehen der Ministerin.
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Julian Reichelt
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