Aschaffenburger Messer-Terror: Afghane soll bereits 2024 Ukrainerin angegriffen haben
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Nach der Gewalttat mit zwei Toten und drei Verletzten in Aschaffenburg steht die Suche nach dem Motiv des 28-jährigen Tatverdächtigen Enamullah O. im Zentrum der Ermittlungen. Der Mann afghanischer Herkunft war den Behörden bereits durch frühere Straftaten bekannt, berichtet die Bild.
Laut Recherchen der Bild war Enamullah O. im vergangenen Jahr in einen schwerwiegenden Vorfall verwickelt. Im August 2024 soll er in einer Gemeinschaftsunterkunft in Alzenau, einer Kleinstadt nahe Aschaffenburg, eine Frau attackiert haben. Eine ukrainische Nachbarin berichtete der Zeitung: „Er schnitt einer Landsfrau von mir immer wieder in die Haut. Sie schrie um Hilfe, ich alarmierte die Polizei.“ Trotz dieses Vorfalls durfte der Mann offenbar in sein Zimmer in der Unterkunft zurückkehren.
Der Fernsehsender RTL hat ein Video des aktuellen Vorfalls erhalten. Darin ist ein Tumult zu sehen, bei dem mehrere Männer am Boden liegen. Es scheint, als hätten andere Bewohner den Tatverdächtigen nach der Messerattacke festgehalten.
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