Der Mob ist los! Autohändler aus Gießen prügelt auf Kamerateam ein
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Die Gewalt in Gießen erreicht eine neue Qualität!
Am Rande einer DGB-Kundgebung wurde ein Kamerateam von Tichys Einblick stark angegangen. Das Portal berichtet von einer „ungeheure Eskalation“: Sprecher des DGB sollen auf der DGB-Bühne zur Jagd auf das Kamera-Team aufgerufen haben.
„Zwei Dutzend, meist vermummte DGB-Schläger kreisen unser Team ein und schlagen mit Fäusten auf unsere Mitarbeiter ein. Entscheidend: Der DGB-Sprecher hatte dazu aufgefordert, unser Team vom Platz zu zerren“, schreibt Tichys Einblick.
Kamera-Prügler ist Autohändler aus Gießen
Nach NIUS-Informationen handelt es sich bei dem Täter um den Autohändler Can M. (56) aus Gießen. Im Video ist zu sehen, wie er anlasslos auf die Kamera des Kamerateams einprügelte.

Der Kamera-Prügler beim Limes-Winterlauf 2019. Quelle: Norbert Wilhelmi
M. scheint in seiner Freizeit besonders gerne zu laufen. Auf sozialen Medien sind zahlreiche Bilder von Teilnahmen an 10-Kilometer-Läufen zu sehen. Auf telefonische Kontaktversuche von NIUS reagierte M. nicht.
„Wir werden Strafanzeige wegen Angriffs auf Pressemitarbeiter und Volksverhetzung stellen. Eine größere Polizeieinheit hat unser Team aus der Menge der DGB-Schläger herausgeholt und an einen sicheren Ort eskortiert“, schreibt Tichys Einblick. „Wir versuchen, das Team aus Gießen zu befreien, was wegen der kompletten Blockade des Ortes und der überforderten Polizei schwierig sein wird.“
Gewerkschaftsbund organisierte Demo
Der DGB, der Zehntausende Menschen für die Antifa-Aufmärsche in Gießen mobilisierte und aus dessen Reihen laut Tichys Einblick Demonstranten auf die Journalisten losgegangen sein sollen, bekam seit 2015 rund 27 Millionen Euro Steuergeld für sein Jugendnetzwerk. Das Geld floss aus „Demokratie leben!“, natürlich für die „Demokratieförderung“. Der Bezirksvorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Michael Rudolph, sprach in Gießen von einem „beeindruckenden, sichtbaren und zutiefst demokratischen Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit und Spaltung“.
Auf der Website des DGB-Bildungswerks heißt es dazu: „Eine sehr wichtige Aufgabe der Demokratieförderung ist die aktive Gestaltung von demokratischen Prozessen und Strukturen und die damit verbundene politische Auseinandersetzung mit und gegen Demokratiefeindlichkeit auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen.“
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Redaktion
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