„Die Klimakleber sind zurück“: „Neue Generation“ stürmt die CDU-Zentrale
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Aktivisten der radikalen Klimagruppe „Neue Generation“ haben am Montagmorgen die CDU-Bundeszentrale in Berlin attackiert. Nach Polizeiangaben klebten mehrere Mitglieder Plakate an die Fassade des Gebäudes in der Klingelhöferstraße nahe dem Tiergarten und drangen teilweise in das Innere der Parteizentrale ein. Zudem wollten sie laut eigener Aussage symbolische Geldscheine im Gebäude verteilen.
Die Polizei rückte mit einem größeren Aufgebot an und beendete die Aktion. Etwa 20 Personen waren beteiligt, sämtliche Identitäten wurden festgestellt. Die meisten Aktivisten kamen nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß, drei von ihnen wurden jedoch weiter festgehalten und sollen einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Beamte sichern einen Klima-Aktivisten
Ziel: „Mafiös organisierte Machtverflechtungen“ offenlegen
Die Gruppe erklärte anschließend, ihre Aktion habe unter dem Motto „Die Klimakleber sind zurück“ gestanden. Ziel sei es gewesen, mit Sekundenkleber Türen und Eingänge zu blockieren und – so wörtlich – „mafiös organisierte Machtverflechtungen“ im Umfeld von Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz offenzulegen.
Die „Neue Generation“ ist eine Nachfolgeorganisation der berüchtigten „Letzten Generation“, die in den vergangenen Jahren mit Straßenblockaden bundesweit für Störung und Empörung sorgte.
Bereits in der Nacht zu Montag hatte die Polizei in Berlin-Moabit bei einer Kontrolle Materialien beschlagnahmt, die auf geplante Protestaktionen hindeuteten – darunter Farbeimer, Sprühdosen, Transparente und Werbematerial. Ob ein direkter Zusammenhang zur Attacke auf die CDU-Zentrale besteht, blieb zunächst offen. Die Gruppe selbst bestätigte in einem ihrer Messengerkanäle, dass bei dem nächtlichen Polizeieinsatz Materialien beschlagnahmt worden seien.
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Redaktion
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