Er soll einen 15-Jährigen getötet haben: „23-jähriger Deutscher“ besitzt auch die türkische Staatsbürgerschaft
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RedaktionIm Fall der Tötung eines 15-jährigen Jungen in Eckernförde hat die Polizei einen tatverdächtigen „23-jährigen Deutschen festgenommen“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Auf NIUS-Anfrage kam heraus: Der Tatverdächtige hat zwei Staatsangehörigkeiten, die deutsche und die türkische.
Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Kiel hatten den Mann als dringend tatverdächtig identifiziert. Gegen ihn besteht der Verdacht des Totschlags zum Nachteil des Jugendlichen, der am 11. März 2026 nach einer Auseinandersetzung vor einem Supermarkt schwer verletzt worden war und später starb. Am Dienstagmorgen veröffentlichten Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam eine Pressemitteilung. Darin ist von einem „23-jährigen deutschen“ Tatverdächtigen die Rede. Auf NIUS-Anfrage teilte die Polizei Kiel am Telefon mit, dass der Festgenommene zwei Staatsangehörigkeiten besitzt: die deutsche und die türkische.

Vor diesem Supermarkt in Eckernförde ereignete sich die Straftat.
Der 23-Jährige wurde noch am selben Tag einem Haftrichter am Amtsgericht Bremen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Der Mann sitzt seither in Untersuchungshaft.
Mehr NIUS: 15-Jähriger stirbt nach Gewalt-Eskalation vor Supermarkt in Eckernförde
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