Brutaler Angriff in Fulda: 22-jähriger Syrer schlägt einen Polizisten ins Krankenhaus
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In Fulda ist es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer brutalen Attacke auf Polizisten gekommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, schlug ein 22-jähriger Angreifer einen Beamten vor einer Diskothek in der Rangstraße mit der Faust ins Gesicht. Der Polizist ging daraufhin zu Boden, woraufhin eine Personengruppe begann, auf ihn einzutreten.
Wie NIUS exklusiv aus Sicherheitskreisen erfuhr, soll es sich bei dem Angreifer um einen 22-jährigen Syrer handeln. Nach der Personengruppe, die auf den Beamten eintrat, wird derweil noch gefahndet.
Der Vorfall ereignete sich dabei am frühen Sonntagmorgen gegen 3:35 Uhr. Nachdem mehrere Zeugen über den Notruf Streitigkeiten vor der Diskothek „S-Club“ gemeldet hatten, stellte die zuerst eintreffende Streife eine größere Anzahl von Personen vor dem Gebäude fest, von denen drei lautstark im Bereich einer Verkehrsinsel stritten. Während die beiden zu dem Zeitpunkt anwesenden Polizisten versuchten, den Streit zu schlichten, griff der 22-jährige Syrer den Polizisten unvermittelt an. Nach dem Eintreffen weiterer Streifen konnte der Tatverdächtige festgenommen werden.
Der angegriffene Polizist musste im Krankenhaus behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Wie die Fuldaer Zeitung berichtet, erlitt er Prellungen an Kopf, Rumpf, Armen und Beinen und ist aktuell krankgeschrieben. Seine Kollegin und die anderen eingesetzten Beamten blieben unverletzt.

Der Polizeipräsident des Präsidiums zeigte sich über den Angriff sehr schockiert.
Der 22-jährige syrische Staatsangehörige gehörte demnach nicht zu den drei streitenden Personen. Ob und wie er in Verbindungen mit den Personen steht, die auf den Polizisten eintraten, ist aktuell Gegenstand von Ermittlungen. Der Täter wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Ihm werden der tätliche Angriff auf Polizisten, der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.
Der Polizeipräsident Michael Tegethoff zeigte sich über den Vorfall schockiert. „Der brutale Angriff auf unseren Kollegen erschüttert uns zutiefst und ist nicht nur ein Angriff auf die Polizei, sondern auf uns alle, auf unsere Werte sowie unseren Rechtsstaat“, so Tegethoff in einer Pressemitteilung. „Meine Kolleginnen und Kollegen setzen sich jeden Tag für die Sicherheit der Menschen in unserer Region ein. Dass sie dabei angefeindet oder gar angegriffen werden, ist nicht zu akzeptieren. Vielmehr verdienen sie den Respekt von uns allen für ihren Einsatz.“
Wie aus dem aktuellen BKA-Lagebild hervorgeht, werden jeden einzelnen Tag 291 Polizeibeamte angegriffen. Das Bundeskriminalamt zählte im ganzen Jahr 2023 106.296 Polizisten, die Opfer von Angriffen wurden. Allein in den vergangenen beiden Jahren ist ein Anstieg der Fallzahlen von 16,6 Prozent zu verzeichnen, im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent. Bemerkenswert: Die Gewaltexplosion gegen die Polizei im vergangenen Jahr geht fast ausschließlich auf einen Anstieg nicht-deutscher Tatverdächtiger zurück.
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