Gewaltakte Solingen: Sexualdelikte vervierfacht, Körperverletzung 43 Prozent rauf
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Angesichts eines markanten Anstiegs der Gewaltkriminalität in Solingen hat die CDU deutliche Kritik an der derzeitigen Stadtregierung geübt. Die neuen Zahlen der polizeilichen Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2024 liefern aus Sicht der Christdemokraten deutliche Hinweise auf ein sicherheitspolitisches Versagen der rot-grünen Stadtspitze, berichtet das Solinger Tagesblatt.
Besonders im Fokus steht der Solinger Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD), der – so die Vorwürfe – nicht entschieden genug auf die Entwicklung reagiere. „Solingen ist unsicherer geworden“, erklärte CDU-Ratsherr Rafael Sarlak. Die Eskalation der Gewalt sei kein kurzfristiges Phänomen, sondern weise auf eine tiefere strukturelle Krise hin, die sich bereits seit Jahren abzeichne.
„Seit 2014 ist die Gewaltkriminalität um 41,7 Prozent gestiegen. Die Zahl der Sexualdelikte hat sich vervierfacht, Körperverletzungen haben um 43,5 Prozent zugenommen“, so Sarlak. Angesichts dieser Dynamik forderte er ein sofortiges Gegensteuern: Die Stadt dürfe nicht weiter wegschauen.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Innenministerin Nancy Faeser (SPD) im Gespräch mit einer Angehörigen eines Opfers des Solinger Messer-Terrors: Faeser hatte als Reaktion auf den Vorfall das Waffenrecht in Bezug auf Messer verschärft.
Neben der allgemeinen Zunahme der Gewalt thematisiert die Solinger CDU auch den Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger. Laut Statistik machten diese im Jahr 2024 rund 35,9 Prozent aller Tatverdächtigen aus – bei einem Bevölkerungsanteil von 19,1 Prozent. Für Sarlak ist klar: „Diese Realität muss sachlich analysiert werden“. Statt in ideologische Grabenkämpfe zu verfallen, brauche es entschlossene Maßnahmen – etwa im Bereich der Integration und der Rechtsdurchsetzung. „Ein Verschweigen bringt nichts“, betonte er.
Im August 2024 kam es beim „Festival der Vielfalt“ in Solingen zu einem tödlichen Messerangriff, bei dem drei Menschen starben und mehrere verletzt wurden. Der Täter, ein syrischer Asylbewerber mit Verbindungen zur Terrororganisation IS, handelte laut Ermittlungen aus islamistisch-extremistischen Motiven.
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Redaktion
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