Hochhaus-Drama in Hamburg: Syrer warf 15-Jährigen aus dem achten Stock
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Ein 15-jähriger Junge wurde aus dem achten Stock eines Hochhauses in Hamburg-Harburg geworfen und erlag seinen Verletzungen. Gegen 1.15 Uhr entdeckten Einsatzkräfte seinen leblosen Körper im Hinterhof des Wohnkomplexes am Soltauer Ring. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche konnte der Jugendliche nicht gerettet werden, berichtet die Bild.
Szenen des Polizeieinsatzes:
Ersten Ermittlungen zufolge war das Opfer zuvor in einer Wohnung im achten Stock, als es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung kam. Mehrere Personen sollen gewaltsam in die Wohnung eingedrungen sein und die Anwesenden attackiert haben. Kurz darauf wurde der Junge, bei dem es sich laut Bild-Informationen um einen irakischen Staatsbürger handelt, offenbar aus dem Fenster gestoßen.

Die Spurensicherung am Montagmorgen im 14-Geschosser
Ein Großaufgebot der Polizei durchkämmte unmittelbar nach dem Vorfall das Hochhaus – teils schwer bewaffnet und mit Diensthunden. Drei junge Männer im Alter von 17 bis 22 Jahren, die sich ebenfalls in der Wohnung aufhielten, wurden zunächst festgesetzt. Sie standen unter Schock und konnten zum Teil keine Angaben zum genauen Hergang machen.
Vor Ort war von der Kripo laut Bild eine Machete sichergestellt worden. Die mutmaßlichen Angreifer flohen zunächst vom Tatort. Im Zuge einer Großfahndung stoppte die Polizei wenig später zwei Taxis im Stadtteil Hammerbrook. Darin befanden sich insgesamt fünf Personen, die auf die Täterbeschreibung passten: vier Männer syrischer Staatsangehörigkeit im Alter von 16, 17 und zweimal 20 Jahren sowie eine 22-jährige Irakerin. Sie wurden vorläufig festgenommen und befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam.
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