Justiz prüft Clan-Bezug: 21-jähriger Syrer bei Messerangriff lebensgefährlich verletzt
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Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Männergruppen ist am Mittwochabend in Essen ein 21-jähriger Syrer lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei spricht von einem versuchten Tötungsdelikt und hat eine Mordkommission eingerichtet.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat gegen 22:30 Uhr an der Grünstraße in der Nähe eines Spielplatzes. „Dort kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 21-jähriger Syrer aus Essen mit einer Stichwaffe lebensgefährlich verletzt wurde“, heißt es in der offiziellen Mitteilung der Polizei Essen. Zwei seiner Begleiter, ein 21- und ein 18-jähriger Syrer, erlitten leichte Verletzungen – offenbar durch den Einsatz von Schlagwerkzeugen.

Beamte sichern den Tatort.
Die mutmaßlichen Täter flüchteten nach der Tat. Der schwer verletzte 21-Jährige wurde vor Ort notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Inzwischen ist er laut Polizei außer Lebensgefahr.
Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Ein möglicher Bezug zur Clan-Kriminalität werde geprüft, so die Ermittler. Die Mordkommission arbeitet unter Leitung der Staatsanwaltschaft Essen mit Hochdruck an der Aufklärung des Falls.
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