Lebenslange Haft für Syrer nach Messerangriff auf Partygäste in Bielefeld
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Der Terroranschlag auf feiernde Menschen in Bielefeld endet für den Täter mit der Höchststrafe: Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilte den 36-jährigen Syrer Mahmoud M. zu lebenslanger Haft. Die Richter sprachen ihn wegen vierfachen versuchten Mordes schuldig. Zudem stellten sie die besondere Schwere der Schuld fest und ordneten anschließende Sicherungsverwahrung an.
Damit folgte das Gericht im Wesentlichen der Forderung der Bundesanwaltschaft. Diese hatte dem Angeklagten vorgeworfen, aus radikal islamischer Motivation gehandelt zu haben und möglichst viele Menschen töten zu wollen. Wegen seiner Gesinnung sei Mahmoud M. weiterhin gefährlich, seine Prognose sei ausgesprochen ungünstig. Die Verteidigung hatte dagegen auf eine schwere Kindheit und eine vom psychiatrischen Gutachter festgestellte Depression verwiesen. Sie hatte eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren beantragt.

Auch mit diesem Foto suchte die Polizei nach dem Täter.
Der Anschlag ereignete sich vor gut einem Jahr vor einer Bar in Bielefeld. Dort feierten in der Nacht zahlreiche Menschen, darunter auch Fans von Arminia Bielefeld.

Die Cutie-Bar in Bielefeld wurde zum Schauplatz einer blutigen Messer-Attacke. Mehrere Menschen liegen schwerverletzt im Krankenhaus. Die Bar ist bei Studenten und jungen Leuten angesagt.
Mahmoud M. griff mehrere Personen mit einem selbst gebauten Stockdegen an und verletzte vier Opfer durch Messerstiche lebensgefährlich. Nach Angaben im Prozess soll er dabei „Allahu akbar“ gerufen haben.
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