Linksextreme bekennen sich zu Brandanschlägen auf Telekom- und Amazon-Fahrzeuge
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Lodernde Flammen, giftiger Rauch, platzende Reifen: In der Nacht zu Dienstag haben zwei Großbrände in Berlin für eine dramatische Kulisse und Großeinsätze der Feuerwehr gesorgt – jetzt gibt es ein Bekennerschreiben. Eine linksextreme „antimilitaristische Gruppe“ hat sich zu den Anschlägen bekannt, berichtet die BZ.
In Lichtenberg standen mindestens 17 Transporter der Telekom in Flammen, fast zeitgleich brannten 19 Amazon-Fahrzeuge in Britz. Beide Einsatzorte wurden von rund 40 Einsatzkräften der Feuerwehr gelöscht. Menschen wurden nicht verletzt, doch der Sachschaden ist erheblich.
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Kurz vor 3 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum ersten Brand gerufen: In der Buchberger Straße in Lichtenberg brannten Telekom-Transporter. Wenige Minuten später schlugen die Flammen im Koppelweg in Britz aus – dort standen Amazon-Fahrzeuge in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte mit Atemschutz und mehreren Strahlrohren.
Am Dienstagmittag tauchte ein anonymer Bekennerschreiben im Netz auf, berichtet die BZ. Darin begründet die Gruppe die Anschläge mit der angeblichen Beteiligung beider Unternehmen an „Krieg und Genozid“. Amazon werde wegen seiner Zusammenarbeit mit Israel und der Bereitstellung von Cloud-Diensten angegriffen, die Telekom wegen ihrer Technologie für „Grenzbehörden, Polizei und Nachrichtendienste“.
Besonders perfide: Die Täter beziehen sich explizit auf die Eröffnung des neuen Amazon-Towers in Berlin. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Statt Sektempfang gibt es unsererseits verkohlte Autowracks zur feierlichen Eröffnung des Amazon-Towers.“
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund der politischen Motivation hat der Staatsschutz den Fall übernommen.
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