Massenschlägerei in Essen: Syrer und Afghane festgenommen
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In der Essener Innenstadt ist es am Samstagabend zu einer brutalen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen gekommen, bei der ein Mann mit einem Messer in den Hals gestochen wurde. Nach Angaben der Polizei und Augenzeugen soll es sich bei den Beteiligten überwiegend um syrische Männer gehandelt haben, berichtet der WDR.
Der Vorfall ereignete sich gegen 17.30 Uhr vor einem gut besuchten Eiscafé in der Grünen Mitte. Zunächst gerieten die Gruppen offenbar verbal aneinander, ehe die Situation eskalierte. Mit Fäusten und Holzlatten prügelten die Männer aufeinander ein – bis schließlich ein Messer gezogen wurde. Ein 24-jähriger Syrer erlitt dabei eine lebensbedrohliche Verletzung an der Halsschlagader. Er konnte durch eine Notoperation gerettet werden und befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr.
Einige Beteiligte sollen sich nach der Tat noch am Tatort umgezogen haben, bevor sie flüchteten. Durch die Aussagen zahlreicher Zeugen konnte die Polizei rasch zwei Tatverdächtige festnehmen: einen 27 Jahre alten Mann syrischer Herkunft sowie einen 17-jährigen Afghanen.

Die Polizei am Tatort (Quelle: WDR)
Die Spurensicherung war bis in die Nacht im Einsatz. Die Suche nach der Tatwaffe gestaltete sich jedoch schwierig. Da sich der Tatort in unmittelbarer Nähe eines Wasserbeckens befindet, kamen auch Feuerwehrtaucher und Flutlicht zum Einsatz – bislang ohne Erfolg.
Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet und ermittelt wegen versuchten Totschlags.
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