Nach tödlicher Messerattacke von Syrer (43): Innensenatorin Iris Spranger will Waffenverbotszone für Berliner U-Bahnen
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- In Berlin hat ein Syrer (43) einen 29-Jährigen mit einem Messer erstochen.
- Kurz darauf wurde der Täter von der Polizei gestellt und erschossen.
- Berlins Innensenatorin Iris Spranger will nun die Waffenverbotszonen in Berlin ausweiten.
Am Samstag erstach ein Syrer nach einem Streit einen Mann in der Berliner U-Bahn (NIUS berichtete). Am Sonntag hatte die zuständige Innensenatorin Iris Spranger die politische Antwort parat. „Ungeachtet des gestrigen Tötungsdeliktes prüfen wir die Einrichtung weiterer Messer- und Waffenverbotszonen in Berlin“, sagte die SPD-Politikerin dem Tagesspiegel.

Nach Informationen der Lokalzeitung plant die Senatorin bereits in der kommenden Woche ein Treffen mit Vertretern von Verkehrs- und Innenverwaltung, der Polizei sowie den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Spranger ergänzte, dass sie die Maßnahmen an Bahnhöfen mit Interesse verfolge. „Vergleichbares kann ich mir auch für den Berliner ÖPNV vorstellen.“ Die Politikerin sieht Waffen- und Messerverbotszonen nicht nur als ein rechtliches Instrument, sondern auch als Signal an die Bevölkerung. „Der Rechtsstaat muss entschieden gegen Messerangriffe vorgehen“, erklärte Spranger dem Tagesspiegel.

In Berlin Charlottenburg erschoss die Polizei den Täter kurz nach seiner Tat am Samstag
Die Planungen dafür habe es bereits in der Vergangenheit gegeben, nun sei etwas mehr Dringlichkeit durch das Geschehen am Wochenende hinzugekommen. Wie ein Messer- und Waffenverbot im ÖPNV die Messerangriffe konkret verhindern sollte und weitere Details zur Ausgestaltung, ließ Spranger offen. Innerhalb von Verbotszonen darf die Polizei Personenkontrollen ohne Anfangsverdacht durchführen.
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